Einblicke: In das Leben eines Tigers – Teil 5


von Franzichen
25.08.2013
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Hallo Liebe WWF Jugend Community,

dies ist also nun der 5 Teil von der Geschichte um den Tiger Tora. Und ich weiß das das Ende dieses Teil mal wieder gemein von mir gesetzt ist, aber dafür ist der nächste Teil höchst wahrscheinlich das Finale! :) Das besondere an diesem Teil ist auch noch: Ein paar Bilder sind von mir gemacht!  Also viel Spaß beim Lesen!

Tora läuft am Waldrand auf und ab, er spürt wie die Wut in ihm hochkocht, weil diese Menschen es wagen in sein Revier zu kommen und dort die Bäume zu töten. Schließlich hält er es nicht mehr aus und Tora schreit seine Wut in die Welt hinaus, sein ohrenbetäubendes Brüllen hallt in der Ebene wieder als würden ihm andere Tiger antworten. Die Baumfäller an der anderen Seite der Steppe halten inne und schauen sich verunsichert um. Daraufhin kommen laut starke Gespräche bei Tora an: „..jetzt tun sonst haben wir keine Zeit mehr“, und „schnell holt das...sonst ...nicht mehr den Wald lichten...“. Auf der anderen Waldseite fangen die Menschen an aufgeregt hin und her zu laufen und holen große Behälter und laufen damit bei den schon gefällten Bäumen herum, ein noch komischerer Geruch setzt sich damit in die Luft, jedoch kann Tora diesen nicht erkennen. Ein ungutes Gefühl mach sich in Tora breit und er tritt sich nervös auf seine eigenen Pfoten. „Die machen da irgendetwas schlimmes das weiß ich es liegt in der Luft.“ denkt Tora sich. Er setzt ein paar schritte auf die Eben um eine bessere Sicht zu haben und noch ein paar Schritte, dann lugt er zwischen den hohen Gräsern hervor.

                                   

                                    Tora zwischen den Gräser (Bild ist von Mir c:)

 

Der Geländewagen rast über den überwucherten Waldweg. „Meint ihr sie werden ein Feuer machen um so den Wald zu roden?“, fragt ein sehr nervös aussehen der jüngerer Man. Ein Forscher antwortet daraufhin: „ Wenn wir Pech haben ja, wir müssen darauf hoffen dass sie das nicht tun, sonst haben wir ein echtes Problem...wir müssten aber gleich schon da sein – hoffentlich können wir das schlimmste verhindern!“

 

Der Wind frischt auf und die Bäume an den Rändern der Steppe beginnen zu schaukeln. Auch das Gras in dem Tora steht beginnt sich wie Wellen zu bewegen. Tora sieht nach oben und die Sonne wird nun von ein paar dunklen Wolken verdeckt. Auf einmal riecht er große Unruhe von anderen Tieren und sieht wie ein paar Tiere die Eben in Panik überqueren, darunter auch Panzernashörner die eben noch im Gras gelegen sind. Er schaut verwundert zu den Menschen und sieht wie diese schnellst möglich in ihre harten, schnell bewegenden, viereckigen Kasten springen. In dem Wissen das sich gerade alle Tiere in die andere Richtung wie er bewegten, läuft er los in Richtung der nun toten umgefallenen Bäume. Tora rennt und springt durch die wellenden Gräser und schließlich auch über die umgefallenen Bäume doch er kommt erst an der Stelle des Geschehens an als die Menschen in ihren Kasten davon fahren und schreit ihnen noch einmal wütend hinter her.

                                       

                                                   Wütender Tora (Bild von Mir)

Erst jetzt bemerkt Tora das ihm ungewöhnlich heiß ist nach diesem Sprint und schaut sich um – Tora steht mitten in einem Feuerring aus den umgefallenen Bäumen. Der Rauch des Roten Teufels schlägt Tora ins Gesicht und er gerät in Panik. „Was hat deine Mutter immer gesagt?“ fragt er sich selbst, „eine Niedrige stelle in der roten Wand suchen und durch springen...“. Tora dreht sich einmal um sich selbst auf der Suche nach einer niedrigen heißen Wand und schließlich findet er auch eine. Tora springt auf einen, noch nicht Feuer gefangenen, liegenden Baum und springt von dort mitten über die Feuerwand. Im Sprung schlägt Tora die Hitze ins Gesicht und er muss sogar kurz die Augen schließen bis er auf dem trockenen Boden aufschlägt. Zwanghaft rappelt Tora sich hoch und einen Moment lang ist er stolz das der Trick seiner Mutter wirklich funktioniert hat bis er bemerkt das er rennen muss um dem roten Teufel zu entkommen.

                                   

                                  Feuer an der Ebene (Bild von mongabay.com)

Durch einen gelegten Waldbrand roden Menschen den Urwald um Ackerland und Viehweiden zu gewinnen. Jedoch kommt es ebenso auf diese Weise zu größeren Abholzungen für die Holzgewinnung. Leider können sich solche Brände in einem Urwald sehr schnell Ausbreiten was zu schlimmen Folgen für den Wald und die Tiere führt.

 

Die anderen Teile verpasst? Kein Problem hier findest du alle Berichte:

www.wwf-jugend.de/entdecken/tiger/artikel/

Danke fürs Lesen und Tipps und Ideen für die Geschichte sind immer gern gesehen! :)

Liebe Grüße

Eure FranziNatur

 

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Kommentare (2)
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26.08.2013
castronioni hat geschrieben:
Ein sehr spannender Teil. :) Ich freue mich schon auf den nächsten Teil! :3
25.08.2013
Carinaa hat geschrieben:
Ohjee armer Tora :(
Brandrodung ist leider ein großes Problem...
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