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Panda – Kuschelbär vom Aussterben bedroht


von ToniStiel007
12.02.2011
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 Pandabären sehen aus wie die perfekten Kuscheltiere, so süß, dass wir uns gar nicht vorstellen mögen, dass sie vom Aussterben bedroht sind.

 

Der Große Pandabär ist in den Bergen Westchinas, in der Provinz Szechuan, zu Hause. Im Winter schneit es dort, im Sommer ist es feucht und mild und es gibt dort riesige Bambuswälder.

Besser gesagt: Es gab hier riesige Bambuswälder, in denen sich der Panda verstecken, auf Bäume klettern und genügend zu Fressen finden konnte. Pandabären ernähren sich nämlich ausschließlich von Bambusblättern. Rund 30 Kilo Bambusblätter frisst ein ausgewachsener Pandabär pro Tag. Das muss man erst einmal zusammenbekommen – noch dazu, weil der Panda eigentlich nur die ganz jungen, frischen Blätter des Bambusbaumes mag.

Kein Bambus - Kein Bär

In den vergangenen Jahrzehnten wurden die chinesischen Bambuswälder aber größtenteils abgeholzt und in Felder für Bauern umgewandelt. Heute leben nur noch etwa 1.600 Pandabären in kleinen Waldinselchen inmitten von Äckern, Straßen und Siedlungen.

 

Kuschelbär und die Wissenschaft

Weil Pandabären aber so einzigartig sind, will die chinesische Regierung die Tiere schützen. 1987 wurde deshalb in Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Szechuan, eine Aufzuchtstation für Pandabären gegründet. Rund 50 Pandabären leben hier – betreut von fast ebenso vielen Wissenschaftlern. Die wollen rauskriegen, was sie tun können, damit die Pandas Kinder kriegen und möglichst selten krank werden. In Gefangenschaft bringen Panda-Mütter nur selten Junge zur Welt. Und auch dann müssen die Forscher gut auf das Baby aufpassen.

 

Nackte Winzlinge

Bei der Geburt sind Pandas nämlich gerade einmal 100 Gramm schwer, nur so klein wie ein Goldhamster. Nackt und blind kommen sie zur Welt und erst nach einigen Wochen wächst ihnen das schwarz-weiße Pandabären-Fell. Weil das Panda-Baby so klein und schutzlos ist, kommt es manchmal vor, dass die Mutter das Baby im selbstgebauten Nest ungewollt mit ihrem Körper zerdrückt. Immerhin bringt eine ausgewachsene Pandabären-Mama 100 Kilo auf die Waage. Damit wiegt die Panda-Mama tausend Mal so viel wie ihr neugeborenes Baby.

 

Während der ersten Wochen wird das Kleine ständig von der Mama herum getragen und sogar fünf Monate gesäugt. Dann gibt es Bambus. Erst nach eineinhalb Jahren ist ein Panda-Junges selbständig genug, um sein Leben im Bambus allein zu schaffen.

Im Berliner Zoologischen Garten und im Tiergarten Schönbrunn in Wien kannst du selber Pandas anschauen.

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