So viel Farben!


Die Natur strotzt


vor Vielfalt!


© Fritz Pölking / WWF

Jeder Atemzug zählt:

Unsere grüne Lunge

© Zig Koch / WWF

Es ist einfach irre, wie Amazonien vor lauter Leben schier überquillt! Vom Faultier bis zur Seekuh, vom Spinnenaffen bis zum Jaguar - der Regenwald Amazoniens beherbergt 427 verschiedene Säugetiere, außerdem 1.294 Vogelarten, mehr als 3.000 Fischarten und rund 40.000 Pflanzenarten. So viele wurden bislang entdeckt. Forscher rechnen mit noch weitaus mehr Arten! Eine Welt voller Vielfalt, die gleichzeitig unsere Lunge ist. Denn dieser gigantische Wald, der sich über neun verschiedene Länder erstreckt, gibt uns Luft zum Atmen und speichert enorme Menge an Treibhausgasen. Sein Erhalt ist mitentscheidend im Kampf gegen den Klimawandel!

Der längste und wasserreichste Fluss der Welt bewässert mit seinen hunderten Nebenflüssen ein Gebiet, das 15-mal so groß wie Deutschland ist!

 

© Mauri Rautkari / WWF-Canon

Die indigenen Völker sind die traditionellen Hüter Amazoniens. Über 300 Volksstämme sind bis jetzt bekannt und doch gibt es zum Beispiel bei Expeditionen immer wieder neue Entdeckungen.

Nicht kopierbar: Die Pracht der Vielfalt

 

© Zig Koch /WWF

Das Amazonasgebiet ist voller extremer Gegensätze: Paradiesische Artenvielfalt und höllischer Überlebenskampf liegen im Amazonas so nah beisammen wie nirgendwo sonst. Evolution passiert hier im Zeitraffer. Der Brite Ed Stafford erfuhr, wie bissig der Überlebenskampf sein kann. Als erster Mensch überhaupt wanderte er 6.500 Kilometer entlang des Amazonas von der Quelle bis zur Mündung. Nach 50.000 Mückenstichen und der Begegnung mit hunderten Würgeschlangen sowie unzähligen Skorpionen und Zitteraalen erreichte er nach 859 Tagen sein Ziel.

© Juan Pratginestos / WWF-Canon

Ob Wanderspinne, Korallenschlange oder Buschmeister: Sie alle sind hochgiftig und ein Biss kann tödlich enden. Je kleiner, umso gemeiner - das scheint in den Tiefen des Regenwaldes als Faustregel zu gelten, Beispiel Pfeilgiftfrösche. Sie schlagen bereits mit ihrer Warnfarbe - Achtung, giftig! - Feinde in die Flucht. Brüllaffen wiederum verteidigen mit Geschrei ihr Revier und sind noch in fünf Kilometern Entfernung zu hören!

© R. Isotti, A. Cambone - Homo Ambiens / WWF-Canon

Tierarten mit den unterschiedlichsten Farben flattern, springen oder kriechen durch den Dschungel. Ein bunter Bewohner ist zum Beispiel der Tukan. Sein farbiger Riesenschnabel ist gar nicht so schwer, wie er aussieht, da er innen wie eine Bienenwabe aufgebaut und entsprechend leicht ist. 

© Diego M. Garces / WWF-Canon

Farbenprächtige Kolibris schaffen bis zu 100 Flügelschläge pro Sekunde - und können so praktisch in der Luft stehen. Dafür brauchen sie aber auch so viel Energie, dass sie pro Tag das Mehrfache ihres Körpergewichts an Nektar naschen müssen. Wir müssten für die relativ gleiche Menge an Kalorien rund 140 Kilogramm Fleisch essen!

Das sind nur wenige Beispiele von ganz vielen wunderbaren Lebewesen. Du siehst: Der Regenwald in Südamerika steckt voller Extreme und Überraschungen. Diese Welt sollten wir unbedingt erhalten und nicht zerstören!

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