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© James Frankham / WWF
Ölförderung Ecuador


von AnnaHaas
29.01.2014
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Der Nationalpark Yasuní in Ecuador hält den Weltrekord der Artenvielfalt. Doch im Regenwaldboden lagern große Schwerölvorkommen: dort werden etwa 920 Millionen Barrel Öl und somit ein Fünftel der Rohölreserven des Landes vermutet. Die Initiative aus dem Jahr 2007 sah vor, dass Ecuador das Ölfeld unberührt lässt, falls die internationale Gemeinschaft dem Land 3,6 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) zahlt.Inzwischen sind aber erst Zahlungen in Höhe von umgerechnet knapp zehn Millionen Euro eingegangen. Deshalb hat Correa das ecuadorianische Parlament um die Erlaubnis für Bohrungen in dem Gebiet gebeten, das 1989 von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannt worden war. Er hat sie erhalten.Doch in dem Gebiet leben mehrere Indianerstämme. Correa versicherte, dass ein Großteil des Schutzgebiets unberührt bliebe und von den Bohrungen nur ein Prozent der Fläche betroffen sei.
Deutschland hat sich nicht an der Initiative beteiligt, damit die Verantwortung nicht der Weltgemeinschaft aufgeschoben wird. Stattdessen hatte die Bundesregierung in einem Sonderprogramm zum Schutz des Biosphärenreservats Zahlungen von knapp 35 Millionen Euro zugesagt.
Ecuadors Verfassung verbietet die Ausbeutung fossiler Energieträger in geschützten Gebieten, erlaubt aber Ausnahmen, falls ein "nationales Interesse" besteht. Die von Unternehmen und mehreren Ländern, darunter Belgien, Chile, Frankreich und Indonesien, in eine von den Vereinten Nationen verwaltete Stiftung eingezahlten Beträge sollen nun zurückgezahlt werden.Der Schaden durch die Ölförderung jedoch wird verheerend sein! Das Geld wird für ein paar Jahrzehnte reichen, doch was dann?

Quellen: Zeit-online, www.faszination-regenwald.de

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Kommentare (4)
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02.02.2014
jassi123 hat geschrieben:
Ich finde dass echt schreklich wie kann man so etwas nur für geld machen
30.01.2014
Sunny97 hat geschrieben:
Da kann man nur sagen: Geld regiert die Welt:( Was ist an dem Plan ein Land völlig auszubeuten Zukunft voraus schauend? Ist denen nicht klar, dass der Regenwald viel wichtiger ist als Geld für ein paar Jahrzehnte?
30.01.2014
Makanie hat geschrieben:
Ach du meine güte!
Können die nicht mal einen Millimeter Erdfleckchen unberührt lassen?
Nur wegen Geld?
Das ist doch echt arm...von wegen nur ein Prozent!
So Leuten traue ich keinen Meter über den Weg. Denen gehts doch wieder nur um die Kohle.
Tschuldigung.

@RichardParker: Das hoffe ich auch. Der nationalpark und vor allem seine Bewohner können ja nun wirklich nichts dafür.
Ecuador ist übrigends das Land mit der höchsten Biodiversität! Da sollte man es doch gleich noch ein bisschen mehr schützen, oder?!
29.01.2014
RichardParker hat geschrieben:
Das mit dem Yasuni Park geht ja schon länger, ich hoffe sehr, dass dort andere Möglichkeiten gefunden werden Öl zu fördern, sodass der Nationalpark nicht länger darunter leiden muss!!
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