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© James Frankham / WWF
Neuer Nationalpark in Peru


von Marcel
31.10.2012
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Hey, good News! Peru hat seit letzter Woche einen neuen Nationalpark! Wie der WWF mitteilte, umfasst der im Norden des Landes gelegene Güeppí Sekine Park zusammen mit zwei indigenen Gemeinde-Reservaten eine Fläche von insgesamt 590.000 Hektar, was in etwa der doppelten Größe des Saarlands entspricht.

Zusammen mit dem angrenzenden La Paya Nationalpark in Kolumbien und dem Cuyabeno Reservat in Ecuador sind sie Teil eines länderübergreifenden Schutzgebietprogramms entlang des Putumayo-Flusses mit einer Gesamtgröße von 1,6 Millionen Hektar. Das bislang unberührte Regenwaldareal zeichnet sich durch eine enorme Artenvielfalt aus.

Der WWF ist seit 2009 vor Ort, um das Gebiet vor Brandrodung, illegalem Holzeinschlag, Verkehrsgroßprojekten und Ölförderung zu bewahren. "Dies ist ein Glückstag für den Naturschutz und ein wichtiger Erfolg in unserer Arbeit, den Regenwald Südamerikas und seine einzigartige Artenvielfalt zu schützen", sagte Roberto Maldonado, Lateinamerikareferent beim WWF Deutschland.

Die nahezu undurchdringlichen Urwälder rund um den Putumayo sind ein Mosaik aus Land und Fluss und Heimat von vielen unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten. So manche von ihnen sind noch gar nicht erforscht. Tapire, Brüllaffen, bunt gefiederte Aras, Jaguare, Riesenflussotter, Anakonda-Schlangen und Süßwasserdelfine sind unter anderem hier Zuhause.

Zugleich ist die Region Heimat verschiedener indigener Gruppen, darunter die Völker der Kichwas, Secoyas und Huitotos, die sich zusammen mit dem WWF für die Ausweisung des Nationalparks und der Schutzgebiete stark gemacht hatten. Sie leben von der nachhaltigen Nutzung der Naturressourcen, wie dem Fischfang. Eine weitere Einnahmequelle sind einige teuer gehandelte Zierfischarten.

"In der jüngsten Vergangenheit nahmen die Stimmen zu, die forderten, dass der unproduktive Landstrich endlich Geld abwerfen müsse. Unter dem Regenwald befinden sich große Erdölreserven und dank neuer Techniken und steigender Ölpreise scheint der Abbau entlang des Putumayo zunehmend rentabel. Umso glücklicher sind wir, dass diesem für die Umwelt so gefährlichen Vorhaben nun ein Riegel vorgeschoben wurde", sagte Roberto. Das Regenwaldschutz-Projekt am Putumayo wird durch die Europäische Union, die Papageno Stiftung und den WWF finanziert. Mit der Ausweisung des Nationalparks und den zwei indigenen Gemeindereservaten konnte eines der wichtigsten Ziele des WWF in der Region erreicht werden.

Also ein Grund zu feiern heute! :) Wie feiert ihr? Schreibst's uns per Kommentar.

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Kommentare (9)
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15.01.2013
david.s hat geschrieben:
Der Regenwald ist toll und muss geschützt werden. Kaum zu glauben das Menschen ihn nur für Geld zerstören.
07.11.2012
Dragongirl hat geschrieben:
Super! Der Amazonas ist echt eins der schönsten gebiete der Erde, gut das es geschützt wird!
05.11.2012
nini98 hat geschrieben:
Super!! Ich hoffe, das ist bloß der Anfang, und es entstehen noch viel mehr Nationalparks ! ;)
02.11.2012
Puma hat geschrieben:
Das ist ja richtig klasse!!!!Ich freu mich!Wir haben mal wieder bewiiesen,dass Geld nicht das wichtigste ist!
01.11.2012
Viveka hat geschrieben:
Toll, dass ein weiterer Schritt in die richtige Richtung geschafft wurde! Hoffentlich sehen das auch die Erdölfirmen etc. ein und lassen von dem Arel für immer ab!
31.10.2012
Animalfriend hat geschrieben:
Super Nachricht!
Das nenn ich wirklich einen Grund zum feiern!
Noch mehr gute Laune bekommen :)
31.10.2012
grinsekatze hat geschrieben:
Tolle Neuigkeiten! Endlich hört man mal was Positives im Bezug auf den Regenwald. :) Macht weiter so! Bleibt nur zu hoffen, dass das Areal weiterhin so unberührt bleibt. Aber - positiv denken! ;)
31.10.2012
Wasserjunge hat geschrieben:
Schön zuhören...! ;)
Aber von den Schutzgebieten/Nationalparks muss es in nächster Zeit wirklich bald mehr geben und dann auch riesige Flächen oder Zusammenlegungen von Nationalparks wäre natürlich auch eine gute Möglichkeit. :)
31.10.2012
LSternus hat geschrieben:
1,6 Mio ha... das ist ein Haufen Holz, buchstäblich!
Es ist toll das man nach den Dauerzittern in Brasilien malwas positives über den Regenwald hört.
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