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© James Frankham / WWF
Fauna des Amazonas 4: Schwarzweißer Teju, Schwarzkehlarassari, Puma


von Louis0102
12.08.2014
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Hallo alle zusammen und herzlich willkommen zu Teil 4 der Reihe „Fauna des Amazonas“. Wie immer werden 3 spannende Tiere vorgestellt. Doch die Teilnahmebedingung ist: Es muss im Regenwald des Amazonas leben. Heute werden folgende Tiere vorgestellt: Der schwarzweiße Teju, der Schwarzkehlarassari und der Puma.
Ich beginne nun also mit dem schwarzweißen Teju. Weil viele nicht wissen, wie er aussieht, ist hier erst mal ein Foto.


Der schwarzweiße Teju kann eine Körperlänge von bis zu 170 cm erreichen. Außerdem ein Gewicht von 7 bis 10 kg. Zur Tarnung hat er einen olivgrünen Kopf.Der schwarzweiße Teju ist ein wichtiger Rohstofflieferant für die Lederindustrie. Aus seiner Haut werden z.B. Gürtel, Stiefel oder Uhrenarmbänder hergestellt. Selten ist sein Fleisch auch auf dem Speiseplan zu finden. Neben Insekten, Amphibien und kleineren Echsen frisst der schwarzweiße Teju gerne Früchte. Manchmal ernährt er sich auch von Eiern. Größere Beute packt er mit seinem kräftigen Biss und schüttelt sie. Danach reißt er sie in mundgerechte Stücke. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Südamerikas. In Paraguay und Brasilien ist er sehr weit verbreitet und stellt im adulten Alter das dominante Faunaexemplar dar.

Das zweite Tier, das ich vorstellen möchte, ist der Schwarzkehlarassari, der unter anderem im Zoo Leipzig gehalten wird.


Schwarzkehlarassaris werden unabhängig vom Geschlecht etwa 35 bis 45 cm groß, bei einem Gewicht von 177 bis 309 Gramm. Sein Lebensraum sind überwiegend Regenwälder, er besiedelt aber auch die Cerrado , wo diese Wälder aufweist, kommt in Sekundärwäldern und auf Plantagen vor. Er hält sich überwiegend in den Baumwipfeln auf. Die Schwarzkehlarassaris werden gelegentlich im Handel angeboten und sowohl in Zoologischen Gärten und Vogelparks als auch in Privathand gehalten. Zu den europäischen Zoos, die Schwarzkehlarassaris zu Beginn des 21. Jahrhunderts hielten gehört unter anderem die Zoos in Antwerpen, Heidelberg, Berlin und London. Mehreren Zoos ist die Nachzucht erfolgreich gelungen. Sie ernähren sich fast ausschließlich von Tropischen Früchten, wie Orangen und Ananas.

Das letzte Tier für heute ist ein ziemlich bekanntes. Es ist der Puma.


Seine Schulterhöhe beträgt rund 60 bis 70 cm, die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 68 bis 155 cm. Hinzu kommt der Schwanz mit einer Länge zwischen 60 und 97 cm. Männchen wiegen zwischen 53 kg und 72 kg, Weibchen in der Regel zwischen 34 kg und 48 kg. Für ein extrem großes Männchen wurde darüber hinaus ein Rekordgewicht von über 125 kg berichtet. Pumas sind in nahezu allen Habitaten zu finden: Die Prärie, boreale, gemäßigte und tropische Wälder, Halbwüsten und Hochgebirge gehören allesamt zu den Lebensräumen dieser Katze. Pumas haben außer dem Menschen kaum Feinde zu fürchten. Lediglich Wölfe, Bären und Jaguare können gelegentlich junge oder kranke Pumas erbeuten. Obwohl sie unter Artenschutz stehen, werden Pumas von manchen Bauern gejagt, die um ihre Viehbestände fürchten. Der Gesamtbestand wird auf weniger als 50.000 erwachsene Tiere geschätzt. Die Art als Ganzes gilt laut der IUCN als nicht gefährdet. Der Puma ist zwar in der Lage, auf kurzen Strecken sehr schnell zu laufen, er nutzt diese Fähigkeit jedoch nur sehr selten. Er erreicht dabei Geschwindigkeiten von 55 km/h bis 72 km/h. Das hilft ihm beim Erlegen seiner Beute.

Das war der 4. Teil. Der 5. und 6. kommen in 2 Tagen, d.h. Donnerstag. Gustav.1509 wird Teil 5 schreiben; ich Teil 6. Bis dahin. Euer Louis0102. :o)

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Kommentare (4)
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Sortieren nach Aktualität:
30.08.2014
RabanJ hat geschrieben:
Du hast schon wieder eines meiner Lieblingstiere erwähnt und zwar den Schwarzkehlarassaris XD
13.08.2014
Louis0102 hat geschrieben:
"Über die Bestände in freier Natur liegen keine verlässlichen Zahlen vor. Tejus werden zunehmend zum sog. Modetier. Das ist u. a. den großen Zuchterfolgen und Haltungsberichten von Langerwerf zu schulden. Langerwerf hat sehr viele Erkentnisse über die Biologie von Tejus erforscht und publiziert. In der Roten Liste der IUCN wird die Art nicht geführt." von http://tierdoku.com/index.php?title=Schwarzwei%C3%9Fer_Teju
13.08.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Vielen Dank für den interessanten Bericht. Den schwarzweißen Teju kannte ich noch gar nicht. Mich würde aber auch wie Lisa18 , ob dieser noch nicht gefährdet ist.
12.08.2014
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für diese coole Reihe! Ist der schwarzweisse Teju nicht gefährdet, wenn er so gerne in der Lederindustrie benutzt wird?
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