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© James Frankham / WWF
Fauna des Amazonas 3: Arapaima, Brillenkeiman, Dreifingerfaultier


von Gustav.1509
12.08.2014
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Willkommen zum dritten Teil von „ Fauna des Amazonas“. In diesem Teil werde ich die Arapeima, den Brilenkaiman und das Zweifingerfaultier vorstellen.


Ich beginne gleich mit der Arapeima.


Die Arapaima kann biss zu 2 m lang werden. Das längste gefangene Exemplar war 2,32 und hatte ein Gewicht von 133 kg. Eine oft zitierte Angabe von Robert Herman Schomburgk aus dem Jahr 1836 von 4,5 m langen und etwa 186 kg schweren Exemplaren ist unglaubwürdig, da so große Arapaimas wesentlich schwerer sein müssten. Die Fische atmen Luft. Dazu tauchen sie an die Oberfläche auf und nehmen die Luft mit einem lauten, markanten Schluck zu sich. Sie besitzen ein oberständiges Maul. Die Arapeima Leben in fließende Gewässer mit dichter Ufer- und Schwimmvegetation im nördlichen Südemerika. Die Feinde des Arapaima sind Kaimane, Jaguare und Piranhas. Sie werden bis zu 18 Jahre alt und Fressen Fische, Amphibien, Wassergeflügel und kleinere Säugetiere.


Weiter geht’s mit dem Brillenkeiman.


Der Rücken des Brillenkaimans ist dunkeloliv gefärbt, aber die Bauchseite ist heller und grünlich-gelb bis weiß. Er hat einen markanten Knochenwulst vor den Augen. Er wird meist zwei Meter lang und wiegt etwa 60 kg. Die maximale Größe beträgt etwa 2,70 m. Brillenkaimane sind in weiten Teilen Südamerikas verbreitet und wurden in Argentinien, Bolivien, Brasilien und Paraguay beobachtet. Sie bewohnen tropische und subtropische Gewässer, insbesondere langsam fließende Gewässer mit schlammigem Untergrund und starker Vegetation. Der Brillen Keiman wird ca. 60 Jahre alt, manchmal angeblich sogar 100. Früher wurden Brillenkaimane wegen ihrer Haut sehr gejagt. Doch in näherer Vergangenheit haben sie von künstlichen Gewässern profitiert und ihr Bestand ist wieder angewachsen, so dass der Brillenkaiman heutzutage ein häufig vorkommendes Reptil ist. Sie erhähren sich ausschließlich von Fleisch, indem sie unter Wasser auf der Lauer liegen und auf durstige Beutetiere warten.

Das letzte Tier ist das Zweifingerfaultier. Es wird im Leipziger Zoo gehalten. Dort gibt es 2 Exemplare.


Sie bewohnen tropische Regenwälder, Waldränder und Gewässerufer im nördlichen Südamerika. Dort finden sie ihre Lieblingsnahrungen wie z.B. Blätter, Triebe, Blüten, Früchte, Wurzelknollen und unter Anderem auch Kleintiere. Der Lebensraum der Zweifingerfaultiere wird nur minimal bedroht. Allerdings ist einer ihrer größten Feinde, neben Jaguaren, Riesenschlangen und Greifvögeln, der Mensch durch Bejagung. Momentan sind die Zweifingerfaultiere noch nicht gefährdet, doch Experten schätzen, dass dies nicht mehr lange anhalten wird, wenn die Bejagung der Zweifingerfaultiere in diesem Ausmaß weitergeht.
Ein Zweifingerfaultier hat einen sehr pelzigen Körper, der übrigens bis zu 85 cm lang wird. Ihr Höchstgewicht beträgt bis zu 9 kg.

Weiter gehts mit Teil 4 von Louis 0102. Viel Spaß beim Lesen :o)
 

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
22.08.2014
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Danke für den Bericht. Ich hoffe, dass es nicht zu einer Bedrohung dieser Faultiere kommen wir!
13.08.2014
Luke24 hat geschrieben:
interessanter Bericht mit schönen Fotos :-) . Nicht zu voll und trotzdem alles wichtige drin
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