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© James Frankham / WWF
Fauna des Amazonas 2: Totenkopfäffchen, Tapir, Sumpfhirsch


von Louis0102
10.08.2014
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Dies ist nun also der zweite Teil der Reihe „Fauna des Amazonas“. Wie immer werden in diesem Teil wieder 3 im Amazonas lebende Tiere vorgestellt, die ich sehr spannend finde, nämlich das Totenkopfäffchen, der Tapir und der Sumpfhirsch. Jetzt also viel Spaß damit.
 

Das erste Tier, welches ich heute vorstellen und euch näher bringen möchte, ist das Totenkopfäffchen (Saimiri sciureus). Es wird nur in 25 Zoologischen Gärten Deutschlands gehalten, wie z.B. Dortmund und Leipzig.

 


Totenkopfäffchen haben viele Feinde. Zum Beispiel Wildkatzen, Greifvögel wie Harpyien und der Mensch durch Bejagung. Doch die Totenkopfäffchen stehen natürlich auch nicht am Anfang der Nahrungskette. Das heißt sie fressen auch. Und zwar Insekten, Schnecken, Früchte, Blätter, Triebe, Knospen, Blüten, Eier und kleine Wirbeltiere. An die ganzen Pflanzen kommen die Totenkopfäffchen leicht, denn sie bewohnen Baumkronen subtropischer und tropischer Wälder in Südamerika. Totenkopfäffchen erreichen eine Körperlänge von 35 cm und ein Gewicht von 900 Gramm. Ihr Höchstalter beträgt über 30 Jahre.

Das zweite Tier ist der Tapir (Tapirus). Die Gattung der Tapire ist schon seit über 14 Mio. Jahren bekannt.


Der Tapir hat nicht nur einen Fein: Es gibt Katzen, wie Jaguare, Tiger und auch der Bär. Diese Tiere fressen den Tapir nur. Doch es gibt noch einen viel größeren Feind: den Menschen. Er zerstört den Lebensraum des Tapirs. Der Tapir bewohnt nämlich von Brasilien über Kolumbien bis nach Mexiko. Allerdings nur in dichten Wäldern. Andere Arten dagegen kommen nur in Myanmar, Indien, China und der Mongolei vor. Tapire fressen Blätter, Triebe, Gräser, Wildfrüchte und Wasserpflanzen. Tapire sind stark bedroht.
Tapire erreichen eine Körperlänge zwischen 180 und 240 cm, ihre Schulterhöhe kann bis zu 130 cm betragen.
Das Gewicht eines ausgewachsenen Tieres kann 250-350 kg betragen. Dagegen können Tapire bis zu 40 Jahre alt werden.

Der Sumpfhirsch (Blastocerus dichotomus) ist für heute das letzte Tier.


Die Feinde des Sumpfhirsches sind überwiegend die Raubkatzen, wie Tiger und Jaguare. Obwohl sie eine stolze Größe von fast 170 cm erreichen, werden immer wieder Tiere gerissen. Das Habitat des Sumpfhirsches sind Fluss – und Seeufer mit dichtem Schilfwuchs. Solche Lebensräume findet man in Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und in Brasilien, sprich im tropischen Regenwald. Dort finden sie ihre Nahrung, wie Baumrinde, Triebe oder Zweige. Durch unkontrollierte Jagd ist der Sumpfhirsch selten geworden. In manchen Gebieten seines Verbreitungsgebiets wie in Uruguay und den küstennahen Regionen Brasiliens ist er offenbar ganz ausgerottet worden. Die IUCN stuft den den Sumpfhirsch als gefährdet ein.

Quellen: www.zoo-leipzig.de/unsere-tiere/tier-details/tier/totenkopfaeffchen/

de.wikipedia.org/wiki/Tapire#Feinde_und_Feindverhalten

www.zoo-leipzig.de/unsere-tiere/tier-details/tier/schabrackentapir/

de.wikipedia.org/wiki/Sumpfhirsch

www.google.de/search

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Kommentare (6)
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Sortieren nach Aktualität:
30.08.2014
RabanJ hat geschrieben:
Ich habe bis jetz noch nie was von einem Sumpfhirsch gehöher aber jetz schon XD. Danke das du uns wieder über Tiere aus dem Amazonas Imfomiert hast.
15.08.2014
criss-cross hat geschrieben:
Ja, aber sonst ist der Bericht echt gelungen!!
Und die Bilder finde ich auch echt Klasse!
Bitte mach mehr solcher Berichte.
15.08.2014
Louis0102 hat geschrieben:
Cool, der Ameisenbär kommt in dieser Reihe später auch noch vor ;)
14.08.2014
SarahU hat geschrieben:
Schöne Bilder!
Das Tapir gehört (wie der Ameisenbär) auch zu meinen Leiblingstieren ;)
12.08.2014
Gustav.1509 hat geschrieben:
Das hast du echt gut hingegrigt. Klasse
10.08.2014
Rhino hat geschrieben:
Interessante Tiere, aber ein paar Fehler sind leider im Bericht ...

1. "Es wird nur in 3 Zoologischen Gärten Deutschlands gehalten, und zwar in Dortmund, Leipzig und Saarbrücken"

Nope: http://www.zootierliste.de/?klasse=1&ordnung=108&familie=10812&art=1070508&haltungen=1

Sie werden in 25 Zoos gehalten, Saarbrücken ist nicht darunter.

2. Der Tapir aus dem Leipziger Zoo ist ein Schabrackentapir, diese Art lebt nicht im Amazonasgebiet, sondern in Südostasien, im Amazonasgebiet leben Flachlandtapire, diese sind braun.
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