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© James Frankham / WWF
3 Erfolge im Umweltschutz [Regenwald und Korallenmeer]


von MaRyLoU
30.11.2011
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Immer hört man schlimme Neuigkeiten und doch gibt es auch Erfolge und von 3 Erfolgen möchte ich euch nun berichten....Es geht um den erfolgreichen Schutz von regenwald und Korallenmeer...Von mutigen Menschen die für ihre Heimat kämpfen und der Kampf zwischen Unternehmen und Protestanten.. Drei Geschichten die Erfolge zu verzeichen haben oder einen Etappensieg....

 

 

Gericht stoppt Rodung für Palmöl - Kamerun -

In Kamerun gibt es einen Nationalpark,den Nationalpark Korup. Dieser Nationalpark beherbergt ein viertel aller Primatenarten Afrikas, 600 Baum- und Straucharten und bekannte Reptilienarten zu denen auch das Chamäleon gehört.

 

Und genau in einem Gebiet direkt am rande diesem Regenwald sollte eine Palmölplantage entstehen. 70.000 Hektar Urwald wollte die US-Firma Hearkles Capital und deren globale Tochter deren lokale Tochter Sithe Global Sustainable Oils Cameroon für ihre Monokulturen abholzen. Die Plantagen würden das artenreiche Mosaik aus Wald und den traditionellen Kulturen von 45.000 Kleinbauern zerstören. Sowie die Heimat von Pflanzen und vielen Tiere zerstören.Das Gebiet grenzt wie gesagt direkt an den Korup Nationalpark. Dort leben z.B. die Drills, die höchstgefährdete Affenart des Kontinents, und auch die stark bedrohten Nigeria-Schimpansen, Preuss-Meerkatzen, Stummelaffen und Waldelefanten. Tiere und Pflanzen kennen keine Nationalparkgrenzen. Wird der Wald außerhalb der Schutzzonen abgeholzt, nimmt man ihnen wichtige Wanderkorridore.

Das Unternehmen hatte bereit begonnen den Urwald zu roden und dort dann später Setzlinge für die Plantage zu setzen. Doch die Firma besaß keine Genehmigung! Daher konnten die lokaeln Umweltschützer und Einwohner gegen das Unternehmen klagen und das mit Erfolg: Sämtliche Arbeiten mussten eingestellt werden.

Allerdings sind damit die Palmölplantagen noch nicht endgültig verhindert. Nun gab es ein großes Informationstreffen im Regenwald. Dort konnten die Umweltaktivisten die Bevölkerung erstmals über die bedrohlichen Pläne informieren. Viele der Einwohner haben zum ersten Mal erfahren, dass sie ihr Land und den Regenwald für immer an die Palmölfirmen verlieren sollen. Die Menschen waren empört und organisieren nun weiteren Widerstand. Aber immerhin haben sie einen Erfolg erzielt!

 

 

Indianer retten ihren Naturschatz - Bolivien -

Ihre Heimat gehört zu den magischen Orten im Amazonasgebiet. Denn der Nationalpark in Bolvien zählt zu den artenreichsten Lebensräumen in Bolivien. Dort herrscht eine ganz besondere Artenvielfalt, da der Park ziwschen den Anden und dem Tiefland des Amazonas liegen. Dort leben drei Indianervölker die bis heute überlebt haben- sie leben dort und kenen jede Bedeutung von Waldfrüchten und Medizinpflanzen. 

Doch plötzlich plante die Regierung eine Landstraße mitten durch den Regenwald. Die Verkehrsader wäre der Anfang vom Ende gewesen, das Einfallstor für Siedler, Holzfäller, Goldsucher und Landspekulanten, sagen die Einwohner. Dabei genießt das Regenwaldgebiet doppelten Schutzstatus – als Indianerterritorium und als Nationalpark Isiboro Sécure, abgekürzt TIPNIS. Die Menschen wollten die Zerstörung ihrer Heimat nicht kampflos hinnehmen – und machten sich auf den 660 Kilometer langen Weg zum Präsidentenpalast in La Paz. Rund 2.000 Indianer waren mehr als zwei Monate unterwegs. Der Marsch begann friedlich, doch dann eskalierte der Konflikt.

Die Polizei versuchte, die Familien aufzuhalten- mit einer Prügelattacke sollte der Protest ausgelöscht werden.  Es kam fast noch schlimmer. Zwei Minister traten zurück und die Straße drohte das Land zu spalten. Am Ende lenkte Präsident Evo Morales ein und blockierte das Bauprojekt. Später ging er zum Indianercamp vor dem Regierungssitz. Mit Handschlag und Umarmungen begrüßte er die Marschierer. „Die Regierung versteht euer Anliegen, deswegen habe ich dem Parlament empfohlen, dass die Straße nicht durch den TIPNIS führt“, erklärte Morales unter Applaus. Wenige Tage später lehnte auch das Parlament den Bau der Landstraße ab.

 

 

Korallenmeer bleibt von Öl verschont - Kolumbien -

Auf einer Fläche von 300.000 Quadratkilometern entfaltet sich ein großartiger Lebensraum mit großer Vielfalt: Tiefseegräben, Korallenriffe, Atolle und Mangrovenwälder und Regenwälder. Die Einwohner der Insel leben von Fischfang und Tourismus. Die dortigen UNESCO-Biospährenreservate gelten als Modelregion wo 'Menschen und Natur einträchtig zusammen leben'.

Die Ölindustrie versuchte versuchte dieses Paradies zu zerstören. Die Ölgesellschaft Ecopetrol und Repsol wollte mitten im naturgeschützen Korallenmeer nach Erdöl suchen und bohren, da im UNESCO-geschützen Gebiet (seit 2000) große Vorkommen befinden sollen.

Darauf kamen Protestbriefe aus Europa und große Proteste. In allerletzen Minute am 1.Oktober wurde das alles vom kolumbianischen Präsidenten gestoppt, die Bohrungen des Konzerns abgelehnt und damit und eine einzigartige Natur bewahrt. Der Präsident Juan Manuel Santos sagte zur Bevölkerung auf der Insel: "Ich möchte allen Einwohnern von San Andréas mitteilen, dass es garantiert keine Ölsuche und -förderung geben wird." Somit wurde die einzigartige Schönheit bewahrt....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe euch frene diese guten Meldungen ein bisschen :)

 

Quellen:

Zeitschrift: Regenwald Report Ausgabe Nr. 4/11

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Kommentare (7)
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Sortieren nach Aktualität:
12.02.2012
Wasserjunge hat geschrieben:
Oh ja! Das ist doch mal was Gutes! :)
24.01.2012
Joslinde hat geschrieben:
Wow!! super das was getan wird... :)
01.12.2011
FabianN hat geschrieben:
Danke für den Bericht ;)
Hab die Zeitschrift auch bekommen und mich echt gefreut, diese Neuigkeiten zu hören ;)
01.12.2011
Swantje hat geschrieben:
Echt super ! :)
Wenigstens ein kleiner Erfolg gegenüber den Regenwaldabholzungen etc.
01.12.2011
Puma hat geschrieben:
Das ist klasse!!!!!Vielen,vielen Dank für diese Super Neuigkeiten!!!!!
01.12.2011
Marcel hat geschrieben:
Super! Danke für diese guten Neuigkeiten!
01.12.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Schön :D
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