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den Wellen


Unterwasservulkane


von isabella
14.03.2010
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Ein berühmter Meeresforscher begann seine Vorlesungen in Meereskunde stets mit dem Satz: „Die Ozeane sind riesig, tief, dunkel, kalt und salzig.“ Er hätte ebenso hinzufügen können: Die Ozeane, die 71% der Erdoberfläche einnehmen, bergen noch viele Geheimnisse. Wasser, diese ungewöhnliche chemische Verbindung und die Lage der Erde in unserem Sonnensystem haben dazu beigetragen, eine heiße öde Wildnis in einen blauen fruchtbaren Planet zu verwandeln.
Die Ausbeutung der Rohstoffe und der biologischen Reichtümer hat in den Meeren ihre Spuren hinterlassen. Es ist für uns und die zukünftige Generationen von lebenswichtiger Bedeutung zu verstehen, wie die Ozeane funktionieren, und Wege zu finden, die verursachten Schäden zu beheben. Durch die Wissenschaft sind wir schon in viele Bereiche der Weltmeere vorgedrungen, doch es gibt immer noch Entdeckungen zu machen und immer wenn man glaubt man habe einen Bereich schon vollkommen erforscht, kommen neue Wunder in diesem Bereich ans Licht.

In eine dieser Wunder möchte ich euch heute entführen. Der Bereich der Unterwasservulkane.

Seit 4,6 Mrd. Jahren existiert die Erde, und während dieses Zeitraumes verändert sie ihr Gesicht: Aus einem glühend heißem Ball wurde ein mit erkalteter harter Gesteinskruste eingehüllter Planet. Heute liegen auf dieser äußeren Kruste die Kontinente oder sie wird von den Ozeanen bedeckt. Die Erdkruste setzt sich aus einzelnen Platen zusammen, die sich gegeneinander verschieben und dabei ihre Form verändern. Motor dieses Vorganges sind tief im Erdinneren liegende Kräfte: Flüssiges Magma quillt an den Mittelozeanischen Rücken (=sind Divergrenzzonen und markieren die Grenze zweier ozeanischer Platten) empor und erstarrt. Dieser ständige Nachschub an Gestein schafft neuen Ozeanboden, drückt die Erdkrustenplatten auseinander und setzt die Kontinente in Bewegung. Zur Subduktion kommt es, wenn eine dünne ozeanische gegen eine dickere kontinental Platte läuft. Dann wird die ozeanische Platte nach unten gedrückt, während die Kontinente sich entlang der Kollisionszone aufschieben. An Subduktionszonen bilden sich ozeanische Gräben, Vulkane bauen sich auf und die Erde bebt.
Wenn aufsteigende Magma die Erdkruste durchdringt, spricht man von sogenannten Hot-spot-Vulkanen. Dies geschieht an Stellen hoher Wärmeströmungen im Erdmantel. Ein Beispiel für einen Hot-spot-Vulkan sind die Hawaii-Inseln.

(Vor rund 55 Millionen Jahren gab es eine extreme Klimaerwärmung: der Grund waren große Mengen des Treibhausgases Methan. Auf einer Fläche von mehr als 80.000 km² drang dort Magma aus dem Erdmantel in den Meeresboden ein; die Ursache dafür war das Auseinanderdriften der Kontinente Europa und Nordamerika. Durch die Hitze entstand anscheinend Methan aus der abgelagerten Kohlenstoffverbindung. Es sprudelte durch Kanäle ins Meer und stieg weiter in die Atmosphäre auf, wo es sich schließlich zu Kohlendioxid zersetzte. Allerdings ist es nur eine Vermutung, dass diese Erwärmung durch Vulkanismus ausgelöst wurde.)

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Kommentare (1)
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16.03.2010
isabella hat geschrieben:
ich hoffe mal das ist nicht zu viel...^^
ich fands nur sehr interessant und wusste nicht was ich da noch weg lassen könnte...^^
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