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Taiji-eine Stadt im Rausch des Delfinfanges


von Viveka
27.03.2012
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Taiji ist eine kleine Stadt in Japan, die nach außen hin mit ihrer Freundlichkeit gegenüber Delphinen und Walen überzeugen will. Doch wenn man hinter die Kulisse der Stadt schaut, sieht man wie Delfine und Kleinwale durch Treibjagden gefangen und anschließend brutal getötet werden.

Die Stadt ist peinlich genau darum bemüht, von ihren Methoden nichts nach außen dringen zu lassen. So gibt es mittlerweile über 50 Polizisten im Ort, die sich nur der Überwachung des Hafens, der Bucht und der Naturschützer widmen. Aktivisten wie Menschen vom „atlanticblue“, die sich schon seit langem für den Schutz der Wale und Delphine in Taiji einsetzen, werden auf Schritt und Tritt von Polizisten verfolgt. Ein noch extremeres Beispiel: Aktivisten oder auch Reporter werden regelrecht aus Supermärkten geworfen, weil diese den Walfang unterstützen.
Die gesamte Treibjagd wird dazu noch vom Militär unterstützt, die das Gelände bewachen!

Wie schon erwähnt will Taiji nach außen hin wie eine friedliche, nette Stadt wirken, die nichts mit brutalen Treibjagden zu tun hat. Aus diesem Grund wurden in den letzten Jahren die Sicherheitsmaßnahmen immer mehr verstärkt, um so ihre Methoden vor der Öffentlichkeit verdeckt zu halten. Die Bucht, die zum „Schlachten“ gewählt wurde, ist vom Meer und auch vom Land so gut wie nicht einsehbar. Für den Fall, dass dies doch einmal passieren sollte, spannen die Walfänger seit neuem Planen über die Bucht, so dass auch aus der Luft nur noch schwer Bilder zu sammeln sind.

Naturschützer vom „atlanticblue“ haben es aber trotzdem geschafft, Bilder von der Tötung zu machen. Sobald die Delphine und Kleinwale in die Bucht getrieben worden sind, suchen Taucher die schönsten aus, die dann lebendig an Delfinarien oder Freizeitparks verkauft werden.
Die restlichen werden getötet. In den letzten Jahren hatten die Walfänger immer wieder das Problem, dass sich das Wasser blutrot färbte, so dass die Öffentlichkeit die Grausamkeiten erahnen konnte. Deswegen gibt es inzwischen eine neue Tötungsmethode. Den Delphinen wird mithilfe einer Metallstange ein Loch in den Hinterkopf gestochen, das dann mit einem Holzstab verschlossen wird! Das Sterben der Delphine dauert so mehrere Minuten und sie müssen dabei schreckliche Qualen erleiden!

Das traurige daran ist, dass, obwohl bei der Internationalen Walfangkommission Bildmaterial mit dieser Tötungsmethode eingereicht wurde und es auch zu dem Schluss kam, dass etwas geändert werden muss, wurde noch im November 2011 diese Methode benutzt!

Es gibt zwar seit einigen Jahren immer wieder Stimmen, die die Abschaffung schon allein wegen den hohen Kosten fordern, aber bis jetzt gibt es keine Hinweise, dass die Tötung von Delphinen und Kleinwalen in Taiji beendet wird. Denn, wenn dort im erlaubten Fangzeitraum die maximale Fangquote nicht erreicht werden kann, besteht die Möglichkeit, dass der Zeitraum zum Fangen einfach verlängert wird, um so den maximalen Profit zu bekommen!

 

Für weitere Informationen:
http://www.atlanticblue.de/neu/atlanticblue_01.html
 

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
27.03.2012
WolfGirl hat geschrieben:
Der Artikel ist echt schrecklich. Die armen Delfine :(
27.03.2012
Lars0220 hat geschrieben:
Ich hab den Bericht gestern auch gesehen. Das ist echt schrecklich. Die Delfine versuchen dort auch nicht zu flüchten weil sie es nie gelernt haben. :(
27.03.2012
Lisa91 hat geschrieben:
Ich habe gestern Abend den Bericht über Taiji und den Delphinfang im Fernsehen gesehen. Das alles hat mich so wütend gemacht! Vor allem wie die Menschen damit umgehen und das sie Ausländer aus ihren Laden schmeißen, damit die nicht sehen was die da verkaufen... Das ist alles einfach nur grausam, die Menschen wissen ganz genau was sie da anstellen, aber wie soll man sie aufhalten?
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