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den Wellen


Küstenverschmutzung


von Christina1107
02.07.2012
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Küsten sind, aus biologsicher und physikalischer Sicht, die Grenze zwischen Land und Meer. Sie sind der Lebensraum für viele Lebenswesen und außerdem sehr anfällig für Verschmutzung durch Flüsse oder ins Meer eingeleitete Schadstoffe. Für den Menschen ist die Küstenverschmutzung meist nur eine wirtschaftliche Bedrohung aber für die Küstenlebewesen hat es schwerwiegende Folgen.

Jeden Tag gelangen etwa mehr als acht Millionen Abfälle in die Meere und Ozeane. Der Hauptbestandteil vor 50 Jahren war holz, heute ist es Kunststoff wie Plastik... Plastik ist zwar chemisch inaktiv, verursacht aber Probleme da es nicht verwittert. Und da es ein geringes Gewicht und lange Haltbarkeit hat, gelangt es sogar in die abgelegendsten Orte der Erde. Meerestiere wie Delfine, Seehunde, Schildkröten...verfangen sich in Plastikteilen und Seevögel verwechseln es häufig mit Nahrung.

In der Öffentlichkeit wird nichts so sehr mit der Umweltverschmutzung in Verbindung gebracht wie der Anblick von mit Erdöl verseuchten Lebewesen. Viele Tiere sind davon betroffen. Das Öl verklumpt im Fell, den Federn oder den Kiemen und ist giftig wenn es runtergeschluckt wird. Rohöl verklumpt und sinkt auf den Meeresgrund wo es dann jahrelang liegen bleibt. Bei einer Untersuchung an der Küste von Massachusetts, USA, im Jahr 2000 fand man Ölreste von einem Tankerunglück des Jahres 1969. Wissenschaftler streiten sich um die beste Gegenmaßnahme. Lösungsmittel lösen Ölteppiche zwar auf, doch die Ölpartikel können in die Nahrungskette von Lebewesen kommen und so verborgene Schäden anrichten. Erstaunlicherweise tragen Tankerunglücke nur zu 20% zur Ölverschmutzung der Meere bei. Die Küstenzonen werden durch Ölabfälle an Land, aber auch durch Öleintrag aus kleinen und großen Schiffen beschädigt. 

Küstengewässer sind beliebte Müllhalden für städtische und industrielle Abfälle. Manchmal werden die Abwässer vorgereinigt doch die meisten Küstenorte lassen das Abwasser ungeklärt ins Meer laufen. New York und New Jersey, leiten jährlich 10 Millionen Tonnen Abwässer ins Meer, wodurch eine mehrere Kilometer lange Unterwasserwüste vor der Küste entstanden ist. 

Christina

Informationen: Buch ERDE - James F. Luhr   Bilder: Internet  

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Kommentare (8)
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04.07.2012
Jazz123 hat geschrieben:
Ein toller Bericht!
Die Bilder unterstreichen die grausame Wahrheit.
Wie kann man bloß das Denken der Menschen verändern?!
Es wäre allerhöhste Zeit!
04.07.2012
Murmel hat geschrieben:
Es wird irgendwann keine Tiere mehr in den Meeren geben un dann kann sich der Mensch nicht mehr raus halten. Es ist wichtig das wir jetzt handeln und nicht wenn es zu spät ist !!
03.07.2012
ClaraG hat geschrieben:
@Anna-K
Ich glaube selbst wenn kein Müll und Öl mehr in die Meere kommt ist dort schon zu viel Schaden angerichtet, als dass das je wieder so wird wie es mal war :(
03.07.2012
Anna-K. hat geschrieben:
Sehr schöner Bericht und immer wieder schockierend zu hören... Bliebt die Frage ob sich daran mal was ändern wird? :-(
02.07.2012
ClaraG hat geschrieben:
Toller Bericht, danke dass das Thema mal angesprochen wurde!
Aber um genau zu sein sind ja nicht nur die Küsten, sondern das ganze Meer verschmutzt, da der Müll und das Öl von den Strömungen überall hingetragen wird.
Filmtipp: Plastic Planet
02.07.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Tja, wenn die Menschen keinen Ausweg finden auf der schon zu vermüllten Welt, dann auch noch ab ins Wasser damit.
Zum Öl: Man müsste einfach viel strenger Sicherheitsvorkehrungen einführen in der Seefahrt, damit diese Ölkatastrophen nicht noch häufiger vorkommen. Das kann doch nicht so weiter gehen!!
02.07.2012
LSternus hat geschrieben:
Furchtbar, wie voll gemült dei Küsten sind. Holz ist ja nicht so schlimm, das wird ein Teil der Natur und nicht nur weil es verrottet.
Plastik ist dagen eine echte Gefahr.
02.07.2012
Viveka hat geschrieben:
Schrecklich!
Mich schockieren die Bilder von "verölten" Tieren auch immer. Meiner Meinung ist dabei aber immer das Problem, dass im ersten Moment alle Menschen empört sind und helfen wollen. Aber im nächsten Moment denken sie schon wieder an etwas ganz anderes und vergessen die Langzeitfolgen!
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