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Kohlefrachter auf Great Barrier Reef gelaufen


von Carina
04.04.2010
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Gestern (am 03.04.10) ist der chinesische Kohlefrachter "Shen Neng 1" auf dem Great Barrier Reef vor Australien auf Grund gelaufen. Es war aus ungeklärten Gründen weit vom Kurs abgekommen und mit voller Fahrt auf das Riff aufgelaufen. Der Frachter hatte in Gladstone Kohle geladen und war eigentlich auf dem Weg nach China.


An Bord gelagert waren 65 000 Tonnen Kohle und 950 Tonnen Öl. Die Behörde für Meeressicherheit im Bundesland Queensland teilte mit, dass sich um das Schiff ein drei Kilometer langer und 100 Meter breiter Ölteppich bildete. Ein Versuch, das Schiff bei Flut freizubekommen, scheiterte. Die Behörden fürchteten ein Auseinanderbrechen des 230 Meter langen Frachters, denn dadurch würde noch mehr Öl ausfließen. Man sprühte Chemikalien auf das Meer, um den Ölteppich aufzulösen und die Marinepolizei stand bereit, um die 24 Besatzungsmitglieder bei Gefahr zu retten.


Das Great Barrier Reef entlang der Ostküste Australiens ist das größte Korallenriff der Welt. Das empfindliche Ökosystem ist Lebensraum für tausende teils einzigartige Korallen- und Fischarten. All diese Arten haben es in Zeiten der allgemeinen Erwärmung und Verschmutzung der Ozeane ohnehin nicht leicht. Eine solche, unnötige Umweltkatastrophe verschlimmert ihre Situation natürlich nur noch zusätzlich.

 

Quellen:
http://www.handelsblatt.com/newsticker/politik/schifffahrt-kohlefrachter-auf-great-barrier-reef-gelaufen;2556355
http://www.mainpost.de/nachrichten/politik/brennpunkte/Kohlefrachter-auf-Great-Barrier-Reef-gelaufen;art112,5525967

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Kommentare (9)
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06.04.2010
Kevin hat geschrieben:
Frachter vor Australien soll leergepumpt werden

Sydney (dpa) - Aus dem Kohlefrachter, der auf dem Great Barrier Reef vor Australien auf Grund lief, soll das Öl abgepumpt werden. Damit soll ein weiteres Auslaufen des Treibstoffes verhindern werden.

Quelle:
http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/10180608-Gefahr-einer-Oelpest-noch-nicht-gebannt.html

na hoffenltich wird das auch was!
05.04.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
logisch schon, aber für die meisten doch viiiel zu aufwändig!!!! *kopf schüttel* 
05.04.2010
Carina hat geschrieben:
Was ich nicht verstehe ist, warum sitzt jetzt alle Welt da und sagt: "Hoffentlich bricht das Schiff nicht auseinander". Dann würde schließlich noch mehr von dem Öl ins Meer gelangen. Warum geht man nicht einfach hin und pumpt das Öl ab - zum Beispiel in einen anderen Frachter? Wenn man es doch nicht gefahrlos da losbekommt... wäre das nicht die logischste Lösung?
05.04.2010
Linda hat geschrieben:
Das macht mich einfach nur wütend, wie so was passieren konnte.
05.04.2010
WitchWars hat geschrieben:
die sollten jetzt mal versuchen die Küsten vor den Zeug zu retten... kopfschüttel
05.04.2010
Taki hat geschrieben:
Oh ja das Meer ist groß genug, was nutz die Modernste Technik wenn die Menschen Versagen und das bei 15 Nautischen Seemelen. ( Der Rudergänger steht eh blöde auf der Stelle, na ne super Arbeit. ) Der Kapitän macht auf den Schiff Urlaub auf Hoher See. Der Leitende Offizier macht Pause. Auf Hoher See kontoliert ja keiner die Schiffe. ( Feete an Bort ) Der Autopilot benutz kein Niedergang auf dem Schiff. Der Nautische Offizier sollte mal seinen Sextanten benutzen. 15 Seemeilen ( Nautische Meilen ) Sind eine verdammt kurze Zeit um das Ruder rum zu reisen, für solch ein großes Frachtschiff bei der Geschwindigkeit. Wieviel Zeit braucht die Natur um sich zu erholen.
04.04.2010
Carina hat geschrieben:
ich kann es auch nicht begreifen. es ist wirklich zum verzweifeln, oder? bloß gut, dass es kein öltanker war...
04.04.2010
Juliaaa hat geschrieben:
...dämlich! 15 Meilen vom Kurs abkommen... boah ey.. wie kann man nur so unqualifiziert sein?! Die haben doch navis, peilungsgeräte u.s.w...mensch, mensch, mensch..
04.04.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
na echt. ist denen das meer nicht groß genug?
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