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Im Reich der Eselpinguine


von RichardParker
18.12.2014
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Eselpinguine, eigentlich schon ein seltsamer Name meint ihr nicht? Am ehesten würde die Bezeichnung "Esel"-Pinguin noch auf die Jungtiere zu treffen, weil sie ein dickes, graues Plüschfederkleid haben. Aber nein, den Namen haben sie, weil sie eselartige Laute von sich geben, um besonders an Land mit Artgenossen zu kommunizieren. 

Rotschnapelpinguin ist ihr zweiter Name, der jedoch sehr selten verwendet wird. Diese Pinguinart gehört zu der Gattung der Langschwanzpinguine und ist am engsten mit den Zügler- und Adeliepinguinen verwandt. Sie gehören mit einer Geschwindigkeit zwischen 27 und 36 Kilometern pro Stunde zu den schnellsten unter den Pinguinen.

Eselpinguine sind zwischen 75 und 90 Zentimeter groß und ihr Gewicht variiert je nach Jahreszeit zwischen 4 und 7 Kilogramm. Am schwersten sind sie jedoch vor der Mauser. Eindeutige Geschlechtsmerkmale außer einem relativ geringen Größenunterschied gibt es bei den Eselspinguinen nicht.

Ein typisches Merkmal für die Tiere ist der weiße Fleck über dem Auge, der Rest des Federkleids ist blau-schwarz, die Bauchseite ist weiß. Der Schnabel hat eine rot-orangene Färbung, allerdings nur an den Seiten, Oberfläche und Spitze sind schwarz.

Der Ruf der Pinguine ist häufig zur Paarungszeit und zur Aufzucht der Jungen zu hören. Die Nahrung besteht aus Fisch und Krill. Oftmals suchen sie bis zu 6 Stunden nach Nahrung, in einer Tiefe von 110 Metern. Natürliche Feinde sind Seelöwen, Seeloparden und Orcas, für die Brut stellen auch Raubmöven eine Gefahr dar.

Die Brutzeit ist generell September und findet auf eisfreien Gründen statt. Die gelegten Eier sind circa 130 Gramm schwer. Die Nester bestehen aus im Kreis angeordneten Stein und sind bis zu 20 Zentimeter hoch und 25 Zentimeter breit. Gebrütet wird abwechselnd und zwischen 34 und 36 Tagen. Bis zu 100 Tage bleiben die Jungen in den Nestern, ehe sie sich erneut mausern und tauchfähig sind.

Eselpinguine sind ausschließlich auf antarktischen Halbinseln beheimatet und ihr Bestand wird als beinahe gefährdet eingestuft. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ihre Nahrungsgründe, sowie das Eis schwinden zunehmend und viele Tiere verenden qualvoll in den Fangnetzen großer Schiffkolosse.

Der Eselpinguin hat trotz seines noch sicheren Bestandes eine ungewisse Zukunft.

Bildquellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eselspinguin#mediaviewer/File:Manchot_papou_-_Gentoo_Penguin.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Eselspinguin#mediaviewer/File:Pygoscelis_papua.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Eselspinguin#mediaviewer/File:Peterman_Island_Junge_Eselspinguine.jpg

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Kommentare (4)
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Sortieren nach Aktualität:
19.12.2014
Ria2000 hat geschrieben:
Cooler Bericht! Die sind echt total knuffig! :)
19.12.2014
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für den sehr informativen Bericht und die Kleinen sind ja wohl mehr als süß!! :)
19.12.2014
pusteblumenstaub hat geschrieben:
Supersüß!!!
19.12.2014
OekoTiger hat geschrieben:
Schöner Bericht!
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