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den Wellen


Der Finnwal


von Seestern99
09.10.2011
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50 P

Biologischersteckbrief :

Wissenschaftlicher Name :

Balaenopera physalus

Familie :

Furchenwale

Heimat :

Weltweit in allen Ozeanen

Größe :

Bis zu 26m , Weibchen etwas länger , bis zu 75t Gewicht , und sie sind auf der Nordhalbkugel etwas kleiner .

Ernährung:

Leuchtkrebse

 

Auf Englisch bedeutet  "Finnwal" - "Razorback" - das heißt übersetzt  "Rasierklingenrücken" . Es bezieht sich auf die kleine Finne auf der scharfkantigen Rückenlinie .

Nach dem Blauwal ist der Finnwal der zweit größt Wal und ist genauso schlank und stromlinienförmig gebaut wie der Blauwal . Ebenso besitzt er die selbe Kopfform . Das Kennzeichen des Finnwals ist eine asymetrische Färbung der Kopfes , bei dem der rechte Unterkiefer bis ind die Mundhöhle hinein weiß gefärbt ist .

Der Finnwal besitzt etwa´260 bis 475 Barten pro Kieferhälfte . Die Barten im ersten rechtseitigen Kieferdrittel sind mehr oder weniger auch weiß gefärbt und das rest der Barten ist grau . Die Barten werden bis zu 90cm lang und haben feinere Fransen als beim Blauwal .

Der Finnwal lebt sozusagen überall in den Meeren . Sie bewohnen die Polen sowie auch die Tropen . Dabei meiden sie die Küsten und bevorzugen tiefe und offene Gewässer . Wie viele Walarten , wandern auch die Finnwale in Nord - Südrichtung . Dabei schwimmen sie jährlich Tausende von Kilometern . Wenn Finnwale an den Polen sind , wagen sie sich nicht so nah an die Pacheisgrenze heran wie Blau - und Zwergwale .

Finnwale sind die geselligsten Furchenwale . Walschulen von bis zu zehen Walen sind nicht selten . Wenn die Walschulen sich treffen vereinen sie sich zu Gruppen mit bis zu 100 Tieren . Wenn die Finnwale sich ihre Nahrung suchen , tauchen sie selten tiefer als 300meter und selten länger als 15minuten . Bei der Nahrungsaufnahme drehen sie sich oft auf die Seite , was einige Wissenschaftler in zusammenhang mit der asymetrischen Färbng sehen . Bei der Nahrungsaufnahme schimmen sie in die Planktonschärme mit offenenem Mund hinein und nehmen riesige Mengen an Wasser in den Mundraum auf um es mit der Zunge seitlich wieder hinaus zu drücken . Das Plankton bleibt darbei in den Barten hängen und der Finnwal nimmt es dann mit seiner Zunge davon ab um es anschließent herunter zu schlucken .

Im gegensatz zu den Blauwalen springen die Finnwale mit ihrem ganzen Körper aus dem Wasser und lassen sich in Seitenlange auf die Wasseroberfläche fallen . Die bedeutung dieser Sprüge ist unbekannt , aber man vermutet das es  "Auf-sich-aufmerksam-machen" der Grund dafür ist . Dies könnte im Bereich der normalen Kommunikation oder auch im werben um Geschlechtspartner vorliegen.                                                                                            Wenn ein Finnwal zum Tauchgang ansetzt ist seine Fluke sehr häufing zu sehen . 

Da Finnwale viel geselliger leben als beispielsweise Baluwale , verwundert es nicht , dass auch diese Tiere über eine differenzierte Lautgebung verfügen . Ein dem  "Stöhnen" des Menschen ähnlicher Laut kann variabel modifiziert werden und scheint die Stimmung des Tieres zum Ausdruck zu bringen . Ebenso findet man einen Laut , der mit  "Pochen"  umschrieben wird . Außerhalb des menschlichen Hörvermögens liegen Klicklaute , in denen man Sonarfunktionen vermutet . Diese reichen herauf bis 228 Kiloherz . Das Ende des menschlichen Hörvermögens liegt , ja nach Alter , zwischen acht und 200 Kiloherz .

Finnwale wurden noch in der Mitte des letzten Jahrhunderts erheblich bejagt . Anfang der 1960-er Jahre wurden jährlich noch 30.000 Individuen gefangen .Noch bis Ende der 1980-er Jahre wurden Finnwale zu Forschungszwecken getötet . Einzelne lokale Populationen wurden während der Phase der  "modernen Walfangs"  stark dezimiert oder ganz ausgerottet . Andere konnten sich erholen , nachdem 1986 ein totales Fangverbot verhängt wurde . Den Weltbestand schätzt man heute auf 50.000 bis 100.000 Individuen . Damit ist eine unmittelbare Gefahr der Ausrottung zumindest umstritten , denn trotz des fast so großen Lebensraums leben Finnwale viel sozialer als Blauwale und verringern dadurch das Risiko der  "einsamen Einzelgänger"  im unendlichen Weltmeer .

                                      ENDE !!!!

P.S. Sorry meine Rechtschreibung ist nich die beste ..... Freue mich auf eure Kommentare .                                                                                                   

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Kommentare (4)
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Sortieren nach Aktualität:
15.10.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Cooler Artikel ;)
sehr viele Infos :D
13.10.2011
midori hat geschrieben:
Interessant interessant. Bis zu 100 Tiere in einer Schule! Wahnsinn! :O Danke für den Bericht! :o)
10.10.2011
Seestern99 hat geschrieben:
weil ich in einem buch über wale gelesen habe und ich den Finnwal sehr interesant fand . Und er ist nicht so ein Berümmter Wal wie der Blauwal oder der Schwertwal (Orca) . Deswegen habe ich den Finnwal ausgesucht .
10.10.2011
Danielaa hat geschrieben:
Informativer und sehr interessanter artikel :D Aber warum hast du dir gerade den Finnwal ausgesucht ?
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