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den Wellen


Ausgezeichnete Schlaumeier


von eska
18.09.2009
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Am 17.09.2009 gab es Grund zur Freude - sowohl für unsere Meere, also auch für die Gewinner von "Schlaue Netze". Schon zum fünften Mal verlieh der WWF diesen internationalen Preis an besonders fördernswerte Ideen zum Schutz der Meeresbewohner. Ausgezeichnet werden mit ihm innovative Fischereimethoden, die Umweltschäden und unerwünschten Beifang verringern. In diesem Jahr ging der erste Preis, dotiert mit 30.000 €, an ein australisches Wissenschaftler-Team. Ihre Erfindung verringert den Beifang von Seevögeln in der sogenannten "küstennahen Langleinenfischerei" auf Thunfisch und Schwertfisch.

Apropos Seevögel: Ungefähr 300.000 von ihnen fallen derzeit jährlich der Langleinenfischerei zum Opfer. Albatrosse sind von dieser Fischereimethode besonders bedroht. 18 Albatross-Arten stehen heute auf der Liste der bedrohten Arten. Vier davon gelten als vom Aussterben bedroht. Wenn nicht bald etwas geschieht, kann man sie irgendwann nur noch im Disney-Klassiker "Bernhard & Bianca" bewundern.

Aber zurück zum Wettbewerb: Zwei weitere Preise (im Wert von je 10.000 Euro) gingen an Erfindungen die den Beifang in der Krabbenfischerei drastisch verringern bzw. die durch Fischtrawler auf dem Meeresboden verursachten Schäden erheblich reduzieren - und dazu noch Treibstoff sparen.

Herzlichen Glückwunsch!

Zur Info:
Für den Wettbewerb „Schlaue Netze“ reichten 71 Teilnehmer aus 27 Ländern Vorschläge ein. Die Gewinner hat eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Fischern, Ingenieuren, Vertretern der Fischereiindustrie und der Umweltverbände ausgewählt.

Bild: Dr. Graham Robertson
 

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Kommentare (4)
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15.10.2009
joslas hat geschrieben:
Zur Krabbenfischerei und der Verbesserung der dabei verwendeten Netze: Soweit ich das in der letzten Zeit mitbekommen habe, besteht die revolutionäre Erneuerung darin, dass die Netze jetzt mit kleinen Elektroschocks, die die sehr empfindlichen Garnelen aufspringen lässt, ausgestattet sind. Die aufgesprungen Garnelen sind dann ganz leicht abzufischen. Die Krebse und Schollen, die den größten Anteil des Beifangs dargestellt haben, reagieren auf diese Schocks nicht so empfindlich und dadurch wird der Beifang enorm reduziert. Super Idee wie ich finde.
21.09.2009
Stone hat geschrieben:
Ich find es super das es solche Wettbewerbe gibt gegen diese grausamen Netze
19.09.2009
Wolle hat geschrieben:
Ich find das so schlimm das Tiere für nichts sterben.
Aber solche Wettbewerbe sind glaub ich super hilfreich.
18.09.2009
Rebelrocker hat geschrieben:
Hallo Tasha,

ich habe die Beifang Kampagne des WWF geleitet und würde dir gerne auf deine Frage antworten. Es ist richtig, dass es bislang kein allgemeingültiges Siegel gibt, dass Beifang und die Beschädigung des Meeresbodens völlig ausschließt...
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