Nutzen wir die Natur!


Energie


ohne Ende


Saubere Energien für die Zukunft © Kevin Schäfer / WWF-Canon

So hilft der WWF

Anpacken für den Klimaschutz.

© Carlos G. Vallecille / WWF-Canon

Wir können das Schlimmste noch verhindern. Der WWF sowie die führenden Wissenschaftler sind überzeugt, dass der Temperaturanstieg deutlich unter zwei Grad Celsius liegen muss, um besonders gefährliche Folgen des Klimawandels abzuwenden.

Bereits ein Anstieg um zwei Grad wird eine Reihe von Auswirkungen auf Korallenriffe, die Polargebiete und bestimmte regionale Gemeinschaften haben - doch sie scheinen noch beherrschbar. Mehr darf es deshalb nicht werden. Dafür müssen wir etwas tun: Vor allem endlich unsere Emissionen reduzieren, um die Atmosphäre nicht noch weiter mit Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen anzureichern. Der WWF veröffentlicht Studien, geht auf die Straße und verhandelt mit Politikern über den Klimaschutz von heute für morgen.

Klimaschutz ist die Zukunft.

Ist der WWF an oberster Stelle aktiv?

Gemeinsam Zeichen setzen für die neuen Klimaverhandlungen.
© Martinbeaulieu / WWF-Canon

Wenige brachten den Stand der Klimadebatte bisher besser auf den Punkt als der amerikanische Präsident Barack Obama: "Die Zeit ist gekommen, diese Herausforderung ein für allemal anzugehen. Verzögerung ist keine Option mehr. Leugnung ist keine akzeptable Antwort mehr. Es steht zu viel auf dem Spiel. Die Folgen sind zu ernst."

Für den weltweiten Klimaschutz waren die Ergebnisse der Klimakonferenz 1997 im japanischen Kyoto wegweisend: Dort wurde der erste völkerrechtlich bindende Vertrag zum Schutz des Weltklimas, das Kyoto-Protokoll, verabschiedet. Darin wurde erstmals für Industriestaaten eine durchschnittliche absolute Verminderung von sechs Treibhausgasen (unter anderem Kohlendioxid und Methan) um 5,2 Prozent zwischen 2008 bis 2012 gegenüber dem Basisjahr 1990 beschlossen.

Das weltweite WWF-Netzwerk begleitete den Kyoto-Prozess sehr eng - von der Entwicklung, über die Verhandlungen "des Kleingedruckten" bis zur Ratifizierung. Dabei trug der WWF durch beharrliche Überzeugungsarbeit zum Gelingen der Vereinbarung bei. Er half beispielsweise durch eine internationale Unterschriftenaktion mit, dass auch Russland das Protokoll ratifizierte.

Das Kyoto-Protokoll trat schließlich 2005 in Kraft. Weltweit wurde es bisher von 191 Ländern sowie der Europäischen Union (EU) ratifiziert.

Unser Ziel: Es ist wichtig, dass die Staaten kontinuierlich im Gespräch bleiben und das Ringen um ein neues Abkommen weitergeht. Weltweit wirbt der WWF für eine klimafreundliche Zukunft, die nicht mehr Unsicherheit, sondern deutlich mehr Sicherheit mit sich bringen würde. In den kommenden Jahren wird es vor allem darum gehen, auch auf internationaler Bühne zu zeigen, dass wir jetzt noch wählen können zwischen eben dieser sicheren Zukunft oder einer wachsenden Bedrohung durch den Klimawandel.

In welchen politischen Arenen ist der WWF außerdem aktiv?

Europa hat eine Schlüsselposition beim weltweiten Klimaschutz!
© Gordon Schmidt / WWF-Canon

Der WWF geht auch auf nationale Regierungen zu und fordert von ihnen mehr Aktion in Sachen Klimaschutz. Der Focus liegt da bei uns natürlich auf den Ländern der EU und der Europäischen Union selbst.

Während die Welt nach Washington blickt und hofft, dass Barack Obama für eine Wende in der US-Klimapolitik sorgt, sollten wir Brüssel und die EU-Klimapolitik nicht aus dem Blick verlieren. Die Europäische Union muss mit glaubwürdigen und ambitionierten Maßnahmen und Vorschlägen die internationale Klimapolitik anführen.

Bislang hat sich die EU lediglich auf eine Drosselung der Treibhausgase um 20 Prozent (gegenüber 1990) bis 2020 geeinigt. Dieses Ziel wurde faktisch bereits im Jahr 2011 erreicht. Das bedeutet, dass die EU sich bis 2020 nicht um weitere Emissionsreduktionen bemühen muss. So sieht keine Vorreiterrolle aus.

Immerhin hat sich die EU in einer "Roadmap" dazu bekannt, die globalen Emissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Dazu müsste sie allerdings jetzt loslegen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Wie sieht die Klimapolitik in Deutschland aus?

Jetzt muss die Energiewende greifen
© Andrew Kerr / WWF-Canon

Nach dem Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima wurde 2011 von der Bundesregierung auf Basis eines breiten gesellschaftlichen Konsenses die Energiewende beschlossen. Zentraler Bestandteil ist der schnelle Ausstieg aus der Risikotechnologie Kernenergie bis 2022.

Schon 2010 wurde die nahezu vollständige Vermeidung von Treibhausgasemissionen bis 2050 festgelegt - und damit der Ausstieg aus den fossilen Energien Kohle, Öl und Gas. Möglich wird das vor allem durch einen schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien - hier trug das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bislang sehr erfolgreich bei - und einer massiven Steigerung der Energieeffizienz.

Doch inzwischen scheinen einige Entscheider kalte Füße zu bekommen. In immer neuen Varianten wird das Scheitern der Energiewende beschworen.

© Edward Parker / WWF

Richtig ist: Die Energiewende wird erhebliche Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz erfordern. Aber diese Investitionen werden sich auszahlen, denn sie fördern eine risikoarme, umweltfreundliche und verlässlichere Zukunft. Konkret: Jede Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien...

...koppelt uns weiter von den weltweiten Konflikten um knapper werdende Ressourcen ab,

...senkt die immensen Folgeschäden der Bereitstellung und Nutzung von Erdöl und Kohle,

...schützt das Klima und

...baut die Risiken der Atomkraft ab.

Rein mit Erneuerbaren ins Stromnetz! Es gilt, jetzt den Neubau von klimaschädlichen Kohlekraftwerken zu verhindern. Dass dies bei gleichzeitigem Atomausstieg möglich ist, hat der WWF mehrfach nachgewiesen.

Ab dem Jahr 2013 müssen die Stromversorger ihre Emissionshandelszertifikate zu 100 Prozent ersteigern. Die Gelder aus der Versteigerung der Zertifikate werden in Deutschland vollständig in einen Klimaschutz- und Energiefonds eingezahlt. Damit ist ein Kernanliegen des WWF erfüllt.

Allerdings möchte die Umweltstiftung bei der Ausgabenpolitik weitere Verbesserungen erreichen. Noch werden Gelder des Klimafonds in Maßnahmen investiert, die mit Klimaschutz nichts zu tun haben.

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