Bleib aktuell!


Was gibt's


Neues?


Wirbelstürme sind keine Ausnahme mehr. © Des Syafrizal / WWF
Wie man sich im Urwald als Millionär fühlt


von Puma
15.04.2012
4
0
90 P

Um der Enge und der Hektik im Dorf zu entkommen zog das Ehepaar Sagig zurück zu ihren Wurzeln.In den Regenwald von Papua-Neuguinea.Dies machte die Umweltorganisation "Foundation for  People and Community Development" (FPCD) möglich.Sie hilft traditionellen Landbesitzern ihr Eigentum,also den Wald,wiederzubekommen.Somit kann man den Regenwald vor dem Zugriff der großen Holzkonzerne schützen,da die Waldbesitzer den Wald selbst nachhaltig bewirtschaften."Gefällt werden nur Bäume die auf Brusthöhe einen Umfang von 50 cm haben",sagt FPCD-Forstwirt Brian Daniel.

REDD+ heißt ein auf allen Klimaverhandlungen stark diskutiertes Konzept,durch das Familie Sagig eines Tages viel Geld haben könnte.REDD ist die englische Abkürzung für "Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern".Das Konzept: Waldreiche Entwiklungsländer sollen entschädigt werden,wenn sie Emissionen einsaren,indem sie die Wälder schützen und aufforsten anstatt sie abzuholzen.Laut Bundesentwiklungsminesterium (BMZ) soll Deutschland 30% von 1.26 Millionen Euro für wirksame Sofortmaßnahmen zur Verfügung gestellt haben.Doch wie kann man kontrollieren,dass REDD-Wälder auch nachhaltig bewirtschaftet werden."Ich fälle nur,wenn ich einen Auftrag dafür habe",sagt Sagig.Er hat eine kleine Hütte eine Stunde von der nächsten Siedlung entfernt und ein kleines Sägewerk,welches er sich von einem Mikrokredit von FPCD gekauft hat.Von dem Geld,das er für das Holz bekommt,zahlt er Schulgebühren und Artzbesuche.Große Holzfirmen haben auch keine Chance,denn Sagig würde den Wald auch nicht für eine Millionen Dollar verkaufen."So viel ist der Wald wert?Na,dann bin ich ja hier Millionär".

Quelle:Artikel in der Rhein-Zeitung

Weiterempfehlen

Kommentare (4)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
12.05.2012
Lissy98 hat geschrieben:
Ist echt eine gute Sache, dass sie den nicht verkaufen.
16.04.2012
Puma hat geschrieben:
@Jonpackroff:Ja,du hast vollkommen Recht.Der Wald gehört der Familie Sagig und diese wird den Wald nicht verkaufen.
15.04.2012
Jonpackroff hat geschrieben:
Ich hab das jetzt nicht ganz verstanden. Ist es so dass dieser Familie Sagig der Wald an dieser Stelle gehört, und deshalb die Holzkonzerne diesen Wald nicht kaufen können, oder ist es anders?
15.04.2012
LSternus hat geschrieben:
Die Idee klingt gut, wennd er Wald in Privatbesitz istkommen die Holzfirmen nicht zum Zug.
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Könnte dir auch gefallen
Nach der Feier beginnt die Arbeit
Nach der Feier beginnt die ...
Paris - viele von uns denken bei diesem Wort nicht mehr nur an den Eiffelturm und Notre Dame, s... weiter lesen
#ClimateDiploDay – dein Beitrag zur Klimadiplomatie
#ClimateDiploDay – dein B...
Die Einigung auf einen neuen weltweiten Klimavertrag in Paris im Dezember 2015 war ein historis... weiter lesen
Was bedeutet Trump für den Klimaschutz?
Was bedeutet Trump für den...
Kurz nachdem die UN-Klimakonferenz in Marrakesh zuende gegangen ist, hat sich nun Donald Trump... weiter lesen
Du bist Planet Erde
Du bist Planet Erde
Menschen – was ein unglaubliches Wort Man nennt uns die intelligenteste Spezies des Pla... weiter lesen
Empowering Locals - Das SEE...
Hallo liebe Community   Ihr erinnert euch doch noch bestimmt entfernt an meinen ersten A... weiter lesen
Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil