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Schützen wir die Natur, oder schützen wir uns?


von Zerschmetterling
29.02.2012
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"Viele glauben, man müsse die Natur schützen. - Muss man nicht.
Wenn überhaupt schützen wir uns vor der Natur.
Wenn sich das Klima ändert - ist doch der Natur egal.
Da werden ein paar Arten ausgewechselt. Das ist für die Natur Routine.
Wenn der Meeresspiegel steigt, ist doch nicht schlimm für das Meer.
Das ist schlimm für Holland."

Dieter Nuhr


Mich interessiert, wie ihr das seht.

Ich weiß, wenn ich überlege, dass die Natur wirklich schon viele Male die "Arten ausgewechselt" hat. Und das Meer denkt sich wirklich nichts dabei, wenn es sich ausweitet.
Aber gewisse Veränderungen, ziemlich viele leider, gehen auf die Kappe der Menschen.
Und nur wenn ich ohne eine kleine Differenzierung bleibe, würde dies bedeuten, dass die Veränderungen in der Natur bleiben. Schließlich ist der Mensch doch Natur.
Aber trotzdem sind das unnatürliche Veränderungen, irgendwie.

In der Tierwelt kommt es, bis auf die menschliche Rasse, nicht vor, dass (mit dem Wissen darüber) der eigene Lebensraum und der von anderen Arten zerstört wird.
Ich bin natürlich weiter dafür, dass wir das Gleichgewicht gutmöglichst herstellen.
U.a. mit dem WWF.

Aber auch der Gedanke, wir schützen nicht die Natur, sondern uns, ist sehr interessant.
Wie viele kümmern sich wirklich um die Natur, und wie viele wollen den eigenen Hintern retten?
Und wie vielen ist das wohl egal?

Als Anmerkung zum Schluss:
Ich finde Dieter Nuhr klasse! Auch wenn er solche Bemerkungen macht.
Aber es sind Bemerkungen, die zum Nachdenken anregen.
Und in denen ich teilweise (kleine) Wahrheiten finde.

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Kommentare (13)
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Sortieren nach Aktualität:
01.03.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Jaaa, Dieter Nuhr ist echt klasse, und bringt viele Dinge auf den Punkt.

Letzen Endes ist jede Art von Umweltschutz ein Eigenschutz. Retten wir zB den Regenwald retten wir doch uns. Retten wir eine Tierart vor dem Austerben retten wir zwar nicht uns direkt, aber unser Gewissen.

Um auf Gluehwuermchens schönen Einwurf zurückzukommen:
Überleben will natürlich jeder. Das liegt selbst noch in unserer Natur. Wir existieren, um die Art zu erhalten.
Aber auch mir reicht das "Überleben" nicht. Ich will leben! Und dieses Leben geht für mich nur, wenn ich in einer intakten Umwelt lebe. Also ist der Schutz dieser Umwelt für mich auch wieder ein Eigenschutz oder eben eine persönliche Sache :)
29.02.2012
Zerschmetterling hat geschrieben:
@MarcelB:
Vielleicht hätte ich ANmerkungen schreiben sollen. ;)

@Winde:
Ja, manchen Leuten würde ich auch gerne sagen: "Wenn Du nicht wegen den Tieren oder der Natur helfen möchtest, dann sei doch bitte egoistisch genug Dir selber zu helfen."

@Glühwürmchen:
Das ist wirklich schön gesagt, dass Du die Erde als Lebewesen empfindest.
So ist es auch. Alles lebt und atmet und ist beseelt!
29.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ich selbst denke, das trifft auf viele zu. Jeder Mensch will überleben. Mir persönlich geht es um mehr als das. Ich empfinde die Erde als ein richtiges Lebewesen und ich möchte, dass sie wieder in ihr Gleichgewicht kommt.
29.02.2012
midori hat geschrieben:
Diesen Denkansatz finde ich wirklich sehr interessant! Und wenn man wirklich ganz tief blickt, hat Dieter Nuhr vollkommen recht. Der Tiger weiß nicht, dass er kurz vorm Aussterben steht. Und ihm ist es egal. Natürlich ist es für das Gesamtbild schade, aber den Tiger kümmert es nicht. Und das natürliche Gleichgewicht wird sich auch ohne Tiger irgendwann wieder einpegeln.

Aber im Prinzip schütze ich nicht mich, sondern meine Kinder. Freilich schreitet der Klimawandel flott voran. Aber es wird trotzdem noch lang genug dauern und ich selbst werde die Auswirkungen noch nicht so stark spüren, wie meine Kinder.

Aber es ist unsere Pflicht und es liegt in unserer Verantwortung. Für unsere Kinder und für unsere Welt.

@Zerschmetterling: Wirklich toll! Danke! :o)
29.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Die Natur muss geschützt werden!
Ob man das tut, weil man die Erderwärmung stoppen will, ein paar Südseeinseln vorm Ertrinken retten möchte oder einfach weil einem eine bedrohte Korallenart ganz gut gefällt, ist völlig egal.
Auch die Leute, die sich aktuell für Umweltschutz einsetzen, tun dies aus vielen verschiedenen Gründen.
Worauf ich hinauswill...man sollte, wenn man zu Energiesparen, Co2-Reduzierung etc. auffordert, den Schwerpunkt darauflegen, dass das zwar gut für die Natur ist, aber noch wichtiger für den Mensch selbst.
Es gibt genug ignorante Menschen, denen Naturschutz völlig egal ist. Aber wenn man denen aufzeigt, dass ansonsten ihr Lebensstandard in naher Zukunft sinkt, da bin ich sicher, dann werden uns auch diese vermeintlichen Ignoranten unterstützen!

P.S. : Dieter Nuhr is echt klasse :D
29.02.2012
Eigen91 hat geschrieben:
@ MJ1499:
Wie du schon sagst jede Art versucht zu überleben, aber auch jedes Individuum. Es gibt wahrscheinlich so gut wie nichts was man nicht für sich selber tut. Wahrscheinlich schon gar nicht hier- ist ja schließlich nen offenes Forum. Die Selbstbehauptung ist meiner Meinung nach ein völlig normales Verhalten des Menschen. Wie sollte man sich auch anders verhalten? Es gibt ja weder etwas Gutes, noch etwas Gutes auf der Welt. Wir haben nur unsere Ideale und Überzeugungen, die wir als Person gut nennen würden, andere vllt als böse. Aber wenn wir unsere Überzeugungen als wichtig genug erachten uns dafür einzusetzten, sollten wir dies auch tun. Wichtig ist es aber, dass wir nie vergessen das Andere andere Ideale haben. D.h. wir können nicht verlangen, dass sdie sich mit dem selben Eifer unseren Zielen nachjagen.
Also kann man andere-"nur" weil sie sich nicht für für die Umwelt einsetzen- als Ignorant bezeichnen- das ist dann wahrscheinlich genauso arrogant.
29.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
29.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
29.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
29.02.2012
Jayfeather hat geschrieben:
also die frage hab ich mir nohc nie gestellt :D
Ich persönlich denke man sollte die Natur schützen, weil wir menschen nicht das recht haben gane arten auszurotten. Und abgesehen vom Klimawandel wird z.B: durch Überfischung ein ganzes System zerstört und ebend nicht nur ein paar arten die ausgewechselt werden.
Ich denke, wenn man sich für den Umweltschutz einsetzt, dann möchte man Lebensräume wircklich erhalten. Und wie das bei Politikern aussieht...das ist nohcmal ne andere sache :D
29.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Ähmmm...das ist doch völlig normal, dass wir die Natur schützen, jede Art versucht, zu überleben...ganz einfach^^ und deswegen würde ich dem jetzt nicht so viel Bedeutung beimessen. Klar ist, dass viele wirklich nur sich schützen. Nur wenige interessiert es überhaupt, was denn alles an Natur geschützt wird etc., viele denken halt nur an sich. Und ich glaube, dass auch nur sehr wenige Leute auf dieser Erde in der Lage sind, wirklich auf sich selbst zu verzichten, und etwas nur um sich selbst wegen zu schützen. Und erst das ist für mich wahrer Naturschutz, alles andere ist Egoismus und Selbstschutz/Selbstbefriedigung (ja schlechte Wortwahl, ich weiß).
29.02.2012
MarcelB hat geschrieben:
Wieso denn "solche Bemerkungen", ich finde er vertritt eine realistische Position, die genau zeigt wie brutal der Mensch eigentlich denkt und handelt.
Ich stimme zu 100% mit deinem Satz "wir schützen nicht die Natur, sondern uns,..." Genau an das gleich habe ich auch gedacht, als ich die Überschrift auf der Startseite gelesen habe. :)
Es gibt eine Vielzahl an Gründen, wieso man gewillt ist die Natur zu schützen. Hauptsache ist, dass die Natur geschützt wird!! :D
29.02.2012
abcd hat geschrieben:
Wir Menschen sind aber auch die einzige Rasse die es vermag andere Rassen und die Natur mit dem Wissen darüber zu schützen
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