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Wirbelstürme sind keine Ausnahme mehr. © Des Syafrizal / WWF
Ökologische Nachhaltigkeit - Ein Nachruf zum Wochenende


von liberti
23.04.2010
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Eyjafjalla könnte genauso gut Sapperlott bedeuten. Ein kleiner Fluch und dabei doch nur ein Umweltspektakel der die letzten paar Wochen für Furore unter den (Geschäfts-)Reisenden gesorgt hat und teilweise immer noch sorgt. Schon komisch oder? Menschen sind plötzlich sauer auf die Umwelt, die ihren ganz natürlichen Weg geht. Plötzlich wird sie zum Sündenbock ernannt, denn sie hat ja Schuld an wirtschaftlichen Ausfällen in Millionenhöhe und an festsitzenden Reisenden, die verlernt haben ohne Flugzeuge von A nach B zu kommen. Die grauen Geschäftsmänner sind ratlos. Wer soll das alles bezahlen? Wer kommt den jetzt für den Schaden auf? Und der olle Vulkan - der soll endlich aufhören mit dem Spucken von Asche und Lava, denn dann herscht endlich wieder Normalität in den Straßenzügen des Himmels. Dabei waren die Tage der Luftraumsperrung eigentlich die normalsten und natürlichsten Tage der Welt - ganz ohne Fluglärm und Abgase der Flugzeuge. Die ökologische Nachhaltigkeit war ab dem Moment der Luftraumsperrung noch weiter in Vergessenheit geraten. Natur und Umwelt zu erhalten scheint weniger wichtig als Wirtschaft und Verkehr. Dabei ist es doch eigentlich wunderbar, solche Landschafts- und Naturräume in der ursprünglichen Gestalt zu sehen und zu erleben. Den Erhalt unserer Natur, bzw. unserer Zukunft, haben wir selbst in unseren Händen. Dabei sollten rein wirtschaftliche und materielle Aspekte nun wirklich keine Hauptrolle spielen.

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Kommentare (2)
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23.04.2010
Apfelsine hat geschrieben:
da siehts man mal wieder, die welt lässt sich nicht kontrollieren. man kann noch so gut planen oder geld haben, es nütz alles nichts! ich finde es immer sehr interessant wie solche ereignisse die gesellschaft durcheinander bringen, es lenkt die gedanken gewaltsam aller auf die unberechenbarkeit der natur. mir verdeutlicht es immer wie schön und spontan das leben doch eigentlich neben dem alltagsleben ist...
23.04.2010
midori hat geschrieben:
Wunderschön formulierter Gedanke, der mir auch schon die ganze Zeit im Kopf rumschwebt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich über jede weitere Stunde Flugsperre wie ein kleines Mädchen gefreut habe. Sogar Frau Merkel musste mit dem Bus fahren. Hat ihr bestimmt nicht geschadet. Und der Umwelt erst recht nicht. Ich wüsste nur zu gern, wieviel CO2 und andere Abgase in dieser Flugsperrenzeit gespart worden sind..
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