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Klimawandel gibt es nicht!


von Jonpackroff
17.06.2012
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Vom 20. bis zum 22. Juni treffen sich Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt beim Rio+20 Gipfel, um über Nachhaltigkeit zu reden.  Dabei soll es auch um den Klimawandel gehen. Das ist aber Quatsch, denn einen Klimawandel gibt es gar nicht!

Der Temperaturanstieg der letzten Jahre, das sind lediglich natürliche Schwankungen, zurückzuführen auf… ähm…ähh.. Sonnenwinde und äh… mmm… das Ozonl-, ne das gibt’s ja auch nicht…. natürliche Schwankungen halt! Der Mensch hat damit definitiv nichts zu tun!

 

Nein, ich bin nicht komplett übergeschnappt und bezahlt von der Öl-, Kohle- oder Gasindustrie wurde ich auch nicht. Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass der Glauben, es gebe keinen vom Menschen gemachten Klimawandel, immer noch weit verbreitet ist. Schlimmer noch: ER NIMMT SOGAR ZU!

Die Ursache dafür liegt eigentlich auf der Hand: Während die Wissenschaft und die Politik den Klimawandel schon lange als bewiesen ansieht, wurde die Bevölkerung nie richtig darüber Informiert. Was liegt also näher als, sobald es um unbequeme Entscheidungen geht, zu bestreiten, dass ein Klimawandel überhaupt existiert. Gerade in den USA aber auch in Europa inkl. Deutschland glauben immer mehr Menschen es gebe keinen von Menschen gemachten Klimawandel.

Ohne den Glauben daran ist auch der Wille nicht da, ihn zu bekämpfen. Das ist eines der größten Probleme bei den Klimaverhandlungen.

Da der Klimawandel nun mal wissenschaftlich zu begründen und zu beweisen ist, kann es eigentlich kein großes Problem sein, Klimaskeptiker zu überzeugen. Diese sind sich häufig nicht mal einig, was an der „Theorie Klimawandel“ nicht stimmen soll. Beim Argumentieren mit Klimaskeptikern gilt es dabei, eine logische Beweiskette zu benutzen.

 

Der Klimawandel lässt sich in drei logischen Schritten erklären:

1. Es gibt einen natürlichen Treibhauseffekt welcher durch die Treibhausgase CO² und Methan bedingt ist. (Ich denke ihr alle könnt diesen Effekt erklären).

Logische Konsequenz aus 1: Desto mehr CO² und Methan in der Atmosphäre sind, desto wärmer wird es.

2. Fabriken, Kraftwerke, Autos, usw. stoßen CO² aus. Dieser CO²-Ausstoß übersteigert den CO²-Ausstoß der Natur (z. B. durch Atmen/Verrotten/Brände) um ein vielfaches. Er ist so hoch wie nie!

Logische Konsequenz aus 2: Der deutlich größere Gesamtausstoß von CO² kann nicht mehr durch Fotosynthese von Pflanzen ausgeglichen werden.

3. Logische Konsequenz aus 1 und 2: Die Durchschnittstemperatur der Erde steigt.

Und tatsächlich: Die Durchschnittstemperatur der Erde war nie so hoch wie jetzt!

 

Zu jedem Punkt gibt es wissenschaftliche Beweise, deshalb müsste damit eigentlich jeder Klimaskeptiker zu überzeugen sein. Sollte jemand einen dieser Punkte bezweifeln, müsst ihr nur kurz googlen und könnt ihn dann mit Zahlen überhäufen. Sollte euch jemand bei jedem Punkt zustimmen, trotzdem aber daran zweifeln, dass wir (als Menschen) am Klimawandel schuld sind, ist es ein hoffnungsloser Fall. Um so jemanden zu überzeugen hilft euch der beste Beweis nichts.

Desto mehr Klimaskeptiker aber überzeugt werden, desto wahrscheinlicher wird eine Lösung bei den Klimaverhandlungen. Durch Überzeugungsarbeit kann also jeder von uns einen Beitrag dazu leisten!

 

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-oliver-geden-fordert-abschaffung-des-zwei-grad-ziels-a-838667.html

http://www.wwf.de/themen-projekte/politische-arbeit/weltgipfel-rio-20/worum-geht-es/


Bild:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Temperaturen2010.png&filetimestamp=20110824210448

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Kommentare (17)
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21.01.2015
14513Klima hat geschrieben:
Hallo allerseits,
im Mittelalter dachten die meisten "Gelehrten" noch, dass die Erde eine Scheibe ist. Es war vermutlich nicht leicht die Menschheit davon zu überzeugen, die die bis dahin geltende Annahme falsch ist. Heute wissen wir alle, dass die Erde eine Kugel ist!
Nur weil die Mehrheit etwas glaubt und dies lautstark verkündet und sogar unter Gewaltandrohung vertritt, heißt es noch nicht das diese Menschen das Richtige verkünden!
Auf dieser Webseite wird auch Augenwischerei betrieben. In der oben dargestellten Grafik "Globale Temperaturabweichung vom Referenzzeitraum 1951 bis 1980" soll uns die Kurve eine steigende Tendenz glauben machen. Wer sich die Grafik einmal genauer ansieht wird feststellen, dass für die waagrechten Linien gar kein Maßstab angegeben ist. Das ist keine seriöse Arbeit und somit unterstelle ich hier bewuste Scharlatanerie.

Ähnlich arbeitet das IPCC (Zwischenstaatliche Regierungskommision zum Klimawandel). Eine Organisation die 1986 gegründet wurde um Daten und Fakten zu sammeln und auszuwerten. Mit Berichten sollten Empfehlungen gegeben werden. Stattdessen werden dem IPCC Verschleierungen, Verfälschungen und geziehlte Falschbewertungen unterstellt und nachgewiesen.
Jeder der irgendwelche Parolen einfach nur nachplappert, den bitte ich sich zuerst auf sachlichen und wissenschaftlich fundeierten Seiten zu informieren. z.B. auf http://www.climatescience.org.nz oder http://www.thegwpf.org/images/stories/gwpf-reports/mckitrick-ipcc_reforms.pdf
Vielen Dank
20.06.2012
icelandhorse98 hat geschrieben:
Sehe ich auch so!!! XD
19.06.2012
midori hat geschrieben:
Grob gesagt, ist es mir schnuppe, ob die Leute den Klimawandel für existent halten oder nicht. Hauptsache sie verhalten sich - trotzdem - klimafreundlich! Dann ist mir auch der Beweggrund völlig schnurz. Und ich glaube, bei Phoenix ist das so! ;o)
18.06.2012
gelöschter User hat geschrieben:
*seufz*
@MarcelB + Urmeli: Ich habe meine Meinung auf keinen Fall deswegen geändert, weil jemand anderes seine Meinung geändert hat. Ich habe in den letzten Jahren einfach sehr viele Artikel und Buchinhalte gelesen, die mich davon überzeugt haben, dass es den Klimawandel so, wie er dargestellt wird, nicht gibt. Und Marcel, ich hatte nie vor, jemanden von meiner Sicht der Dinge zu überzeugen, Du musst also meine Denkweise nicht nachvollziehen können ;)
@midori: Herr Löwenstein hat eine lobenswerte Sichtweise bezüglich der ganzen Thematik. Ich mache ein weiteres Mal darauf aufmerksam, dass ich dieselbe Einstellung teile!

Ich möchte das ganze jetzt darauf beruhen lassen..
18.06.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@Phoenix:
Ich habe dich jetzt so verstanden, dass du deine Meinung geändert hast, weil James Lovelock es getan hat - wenn ich das falsch verstanden habe, kannst du den nächsten Absatz einfach überspringen und nicht weiter beachten.

Wenn jetzt also James Lovelock seine Meinung wieder ändern würde, würdest du deine Meinung dann auch wieder ändern?
Die Arbeit von unzähligen Wissenschaftlern, Forschern und Instituten hat für mich etwas mehr Gewicht, als die neue Meinung eines einzelnen, der ja anscheinend mal sehr stark hinter seiner vorhergehenden Meinung stand.
Was ist denn jetzt wenn James Lovelock von den korrputen Menschen dieser Welt zum umdenken "überredet" wurde?

Eben solche Aussagen verhindern den Ausbau umweltschützender Maßnahmen - egal in welchem Bereich.Selbst wenn wir noch nicht für etwas verantwortlich sein sollten, wären wir auf dem guten Weg dahin.
18.06.2012
midori hat geschrieben:
Na gut, meinetwegen Phoenix! ;o) Aber an dieser Stelle möchte ich einen Herrn zitieren, dessen Denkweise mich tatsächlich letztendlich überzeugt hat, gegen den Klimawandel anzukämpfen, selbst wenn er vielleicht nicht existiert.

"Irrtum 1: Wir glauben, der Klimawandel entsteht durch uns und unsere Treibhausgasproduktion.

Daraufhin mühen wir uns, fossile Energie durch erneuerbare zu ersetzen, Humusverluste in Böden oder die Produktion von Methan und Stickoxiden zu verhindern. Dann aber stellen wir fest, dass wir unrecht hatten. Wir haben uns aber umsonst bemüht, denn es wäre auch ohne unsere Anstrengungen nichts Schlimmes passiert - oder umgekehrt: Trotz der Anstrengungen passiert Schlimmes, weil in Wirklichkeit die Sonnenflecken, eine zyklische Klimaerwärmung oder sonst irgendetwas die entscheidenden Faktoren sind.

Irrtum 2: Wir glauben, dass es den Klimawandel entweder gar nicht gibt oder, wenn es ihn denn gibt, dass wir Menschen damit nichts zutun haben.

Daraufhin unternehmen wir nichts - oder zu wenig -, um ihn aufzuhalten, und machen einfach so weiter. Dann aber stellen wir fest, dass wir unrecht hatten, denn es sind doch wir Menschen, die den Klimawandel verursachen. Die Erde erwärmt sich so stark, dass die 'tipping points' ausgelöst werden - also der plötzliche Abbruch einer Vielzahl natürlicher Gleichgewichte im globalen Ökosystem. Eine Umkehrung dieser Entwicklung ist nicht mehr möglich.


>> Es liegt doch auf der Hand, dass den ersten Irrtum begangen zu haben sehr viel risikoärmer ist als den zweiten! Zumal wir im ersten Fall durch Energieeinsparung etwas getan hätten, worum wir angesichts schwindender Reserven an fossiler Energie so oder so nicht herumgekommen wären."

Tja. Dem bleibt mir eigentlich nichts hinzuzufügen. Felix von Löwenstein bringt es so wunderbar auf den Punkt, wie sonst keiner.
17.06.2012
MarcelB hat geschrieben:
Der anthropogene KW ist ja auch nicht allein vom co2 abhängig. FCKW, Methan und co tragen bzw. trugen genauso stark dazu bei. Deswegen ist ja auch immer die Rede von den sogenannten Treibhausgasen.
Was jedoch unbestreitbar ist, ist das seit der Industrialisierung und der damit angestiegenen Menge der Treibhausgasemissionen die globale Durchschnittstemperatur gestiegen ist. Das ist wirklich Fakt. Wer das leugnet, hat wohl echt einen an der Waffel (:P).

Man stellt sich das dann wahrscheinlich krasses vor, als es wirklich ist. 40°C und Hitze, bla bla bla. Natürlich erwärmt sich die Erde nirgends gleich. Es ist viel mehr eine Mischung von Regionalen Unterschieden.

Derzeit arbeite ich zB. auch an einer Arbeit zum Thema der Wasserbilanzen. Der Anstieg der Temperatur verändert die Wasserversorgung. Normalerweise haben wir hier in Dtl. - allgemein - mehr Niederschlag als Verdunstung. Durch die zusätzliche Temperaturerhöhung erhöht sich die Evapotranspiration (Verdunstung) und sorgt so zB. dafür, dass der Grundwasserspiegel sinkt, oder die Industrie weniger Wasser zur Verfügung hat. Das kann man ziemlich aufwendig messen und belegen.

Klar kann man hier den Zusammenhang von anthr. KW, Temperaturerhöhung usw. anzweifeln. Wir können nur sagen, wie die Entwicklungen bis heute sind. Der Mensch hat durch zusätzliche Emissionen den natürlichen Treibhauseffekt "nur" verstärkt.
Was das für Auswirkungen hat, darüber kann man natürlich nur Trendszenarien entwerfen...
Wichtig ist einfach, dass der Folgezusammenhang von Temperaturanstieg und Treibhausgasen korreliert! Auf der Grafik von Jonpackroff ist das etwas verwuselt. Ich würde eher die vom bmu hier empfehlen: http://www.bmu.de/files/bilder/allgemein/image/jpeg/grafik_klimaschutz.jpg

Also so wirklich überzeugt hat mich deine Argumentation noch nicht, man wechselt doch nicht die Meinung, nur weil jemand anderes seine Meinung wechselt. Und ich habe noch nicht verstanden, wie es so abwegig ist, dass co2 nichts mit dem treibhauseffekt zu tun haben soll. Immerhin ist das ein Bestandteil des "Normalen", durch Verstärkung und eindringen in den Kreislauf verändern wir die Situation.
Ich bin jetzt nicht so einer, der extreeeeeem auf seine Meinung beruht. Aber irgendwie fehlt mir da noch so das Denken, was du hast! :)
Liebe Grüße! :)
17.06.2012
gelöschter User hat geschrieben:
*grins* Eure Reaktionen überraschen mich keineswegs.. Deswegen habe ich mich bisher diesbezüglich immer zurückgehalten.. Aber diesmal musste es einfach raus.. Also.. als ich noch zur Schule ging, war ich ein Klimawandeltheoriebefürworter. Habe sogar einen Vortrag darüber gehalten, in dem ich auch Al Gores Film vorgestellt habe. Damals gab es einen einzigen Schüler, der gesagt hat, dass das alles so nicht stimmt. Das hatte mich sehr wütend gemacht. Heute weiß ich, dass er recht hat. Natürlich bin ich selber kein Forscher und kann euch das irgendwie belegen. Wie ihr alle, verlasse auch ich mich nur auf meine Quellen.. und deren Gegenargumente sind genauso stimmig, wie die Für-Argumente.. in meinen Augen sind jedoch die Für-Argumente (meist in Form von irgendwelchen Statistiken) gezielte Manipulation und Irreführung. Ich streite nicht ab, dass sich das Klima verändert, denn das tut es garantiert, das hat es schon immer und wird es auch immer tun! ABER! Und da ist halt der Punkt an dem ich nicht mehr mitgehe, der Mensch hat damit recht wenig zu tun. CO² hat nichts mit dem Klimawandel zu tun. Meine Informationsquelle diesbezüglich kann ich euch leider nicht mehr angeben, warum sollte ich sowas auch abspeichern.. reicht, dass ich das gelesen habe. Oder sorgt ihr dermaßen für einen Beweisfall vor? xD So.. habe jetzt extra gesucht und gefunden "Der inzwischen 92 Jahre alte britische Biophysiker James Lovelock wurde in den 1980er-Jahren zum Säulenheiligen der ökologischen Bewegung. Ohne ihn gäbe es auch die Thesen vom angeblichen »Klimawandel« nicht. Alle Medien veröffentlichten seine Thesen. Nun bekundete er, dass er sich geirrt habe. Das aber wird weltweit verschwiegen." Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/edgar-gaertner/viel-wind-um-nichts-der-vater-der-erderwaermung-korrigiert-sich.html Selbstverständlich könnt ihr die Quelle als unseriös abtun etc.. Jeder darf seine Meinung haben und meine Meinung passt in meine Weltsicht sehr gut hinein, denn die weicht eh von der Standardsicht ab ;)
Also MarcelB, dass Dich meine Einstellung verwundert, glaube ich Dir :D Aber Du solltest wissen, dass unsere Welt von korrupten Menschen gelenkt wird und ihnen da jedes Mittel recht ist, um mehr Macht und Geld zu erlangen ;)
Und midori, Dir noch viel Erfolg mit deiner Bachelorarbeit. Du kannst gerne bei deiner Ansicht bleiben. Es gibt einen Klimawandel, aber dieser ist natürlich und wir sollten meiner Meinung nach nicht so übertrieben reagieren. Alles ist ein Kreislauf und wir Menschen können den nicht beeinflussen ;) Meine Meinung!

Wie gesagt finde ich es trotzdem gut, wenn wir nach umweltschonenden Techniken forschen (auch wenn es die bereits gibt, jedoch unterdrückt werden...). Es wird die Zeit kommen, da kann niemand mehr die Wahrheit unterdrücken :) Warten wir es ab..
17.06.2012
icelandhorse98 hat geschrieben:
Klasse Bericht! Trifft genau den Nagel auf den Kopf!!!!!!!
17.06.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
17.06.2012
Jonpackroff hat geschrieben:
@Phoenix Mich würde auch interessieren, welchen der drei Punkte (s. o.) du für unwahr hältst oder ob du auch daran glaubst, dass Klimawissenschaftler bezahlt wurde, wie midori es beschrieben hat.
17.06.2012
MarcelB hat geschrieben:
@Phoenix: Puuh, das hätte ich garnicht von dir gedacht. Wieso stehst du dem denn skeptisch gegenüber?? Egal in welche wissenschaftlichen Beiträge ich mich reinlese, reinhöre, reingucke die Fakten kann man nicht leugnen. Ebenfalls der Zusammenhang zu der erhöhten Sonnenaktivität ist nicht belegbar. Viele meiner Dozenten arbeiten in die Richtung.
Ich hoffe du fühlst dich jetzt nicht von Uli oder mir angegriffen... (:P), bin echt gespannt, was deine Beweggründe da sind, dich als Klimaskeptiker zu bezeichnen! :)
17.06.2012
Marcel hat geschrieben:
Like, Jonpackroff! Finde Deinen scharf formulierten Text super und gut strukturiert. Du bringst das gut auf den Punkt uns sprichst mir und vielen meiner Kollegen beim WWF aus der Seele. Ist schon verrückt, dass wir die Zeit damit verplempern, irgendwelche Zweifel aus dem Klimageschehen zu pressen, wo die Fakten doch so deutlich auf dem Tisch liegen. Bei anderen Themen, wo die Entscheidungsgrundlage viel unsicherer ist, sind die Staaten gar nicht so zurückhaltend oder skeptisch, zum Beispiel bei so mancher militärischer Intervention - seltsam...
17.06.2012
midori hat geschrieben:
@Phoenix

Und wie erklärst Du dann den bevorstehenden und bereits einsetzenden Untergang sämtlicher Inseln in Äquatorregion, wie Tuvalu, Malediven und Kiribati? Wie erkärt sich das Schmelzen der Polkappen und Gletscher, wenn es den Klimawandel doch angeblich nicht gibt?

Ich frage mich, wie naiv Menschen sein können, solche Geschehnisse als falsche Tatsachen abzutun! Ich schreibe gerade meine Bachelorarbeit über die Kopenhagener Klimakonferenz und es tut mir jedesmal im Herzen weh, zu sehen, wie die ranghöhsten Politiker dieser Welt über die ärmsten Menschen auf diesem Planeten entscheiden, als wären sie überhaupt nicht vorhanden oder existenziell bedroht.

@Jonpackroff

Ich finde den Artikel echt prima! Nur leider leider argumentieren eben auch viele Klimaskeptiker damit, dass die Wissenschaftler von dubiosen Quellen bezahlt sind, die Kapital aus dem "Klimawandel" schlagen wollen. Allerdings... siehe meinen ersten Absatz.
17.06.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Ich will ja nicht miese Laune verbreiten, aber ich gehöre zu den Klimawandelskeptikern ;) Argumentieren möchte ich jetzt nicht, nur noch mitteilen, dass ich es dennoch gut finde, dass nach umweltfreundlichen Lebensweisen gesucht wird, auch, wenn dafür so eine naja.. wie nennen wir es denn... falsche Motivation? her muss..
17.06.2012
Jonpackroff hat geschrieben:
PS: Ich weiß, es gibt neben dem CO2-Ausstoß noch einige weitere Faktoren, die den Klimawandel verstärken, der oben genannte Ablauf ist aber am leichtesten zu erklären und zu verstehen.

@Zerschmetterling Das sehe ich genauso, Panik hilft nicht, bevor aber der Wille zur Veränderung da ist, muss allerdings die Einsicht da sein, dass es einen Klimawandel gibt.
17.06.2012
Zerschmetterling hat geschrieben:
Echt guter Artikel.
Am Anfang noch ganz lustig geschrieben
(Der Temperaturanstieg der letzten Jahre, das sind lediglich natürliche Schwankungen, zurückzuführen auf? ähm?ähh.. Sonnenwinde und äh? mmm? das Ozonl-, ne das gibt?s ja auch nicht?. natürliche Schwankungen halt!)
und trotzdem informativ.

Ich persönlich glaube auch, dass die Leute aufwachen müssen.
Sie sollen nicht in Panik verfallen, denn das hilft niemandem, aber es wäre schon wenn noch mehr Menschen Einsicht zeigen würden, und mit anpacken würden um dem Klimawandel entgegenzusteuern.

Peace
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