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Klimakiller Kuh?


von leni
09.02.2010
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"Rottet die Kuh aus! Sie pupst die Umwelt kaputt..!" ist der Name einer Gruppe bei SchuelerVz. Ist die Kuh nun wirklich der Klimakiller schlecht hin, oder will man nur jemandem die Schuld in die Schuhe schieben?

Eine Kuh produziert jeden Tag 235 Liter Methangas. Allerdings is Methangas nur die Nummer 2 der klimaschädlichen Gase, denn Kohlenstoffdioxid (CO2) ist der Hauptgrund für den Treibhauseffekt. Es legt sich wie eine Glaskugel um die Erde, fängt die vom Planeten abgestrahlte Wärme verstärkt ab und wirft sie wieder zurück, wodurch die Temperaturen steigen.

Natürlich ist Mathangas, ganauso wie Kohlenstoffdioxid heutzutage zu viel in der Athmosphäre. Allerdings tragen die Kühe nur einem geringen Anteil zu den Gesamtemmissionen bei. So viel die Mathan-Mengen, die eine Kuh pro Tag ausstößt, auch klingen mögen, die Kuh ist nicht der wahre Klimakiller. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums tragen die Kühe mit nur 1,82% zu den Gesamtemissionen Deutschland im Jahr 2004 bei. Der vermeintliche "Klimakiller Kuh" ist doch nur ein kleiner Fisch unter den Verursachern des Treibhauseffektes. Der Mensch ist und bleibt der wahre Übeltäter!

 

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Kommentare (12)
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12.05.2010
wanagi hat geschrieben:
Ist es nicht sogar so das es mehr Kühe auf der Welt gibt als Menschen?
15.02.2010
ClaraE hat geschrieben:
@ Felix22: Meine Meinung ;)
ich denke auch dass man das Problem lösen kann, wenn einfach immer mehr Menschen auf Fleisch aus Massentierhaltungen verzichten und auf Bio-Fleisch umwechseln. So senkt sich die Nachfrage und es müssen weniger methanpupsende Kühe gezüchtet werden. (;
Ich persönlich esse nur noch Geflügelfleisch aus Bioläden.
11.02.2010
Isi1234 hat geschrieben:
Was kann man denn auch gegen dieses Problem unternehmen? Man kann den Kühen schlecht sagen das sie weniger "ausstoßen" sollen..
Deswegen erstmal lieber vor der eigenen Haustür kehren ;)
11.02.2010
Fyre hat geschrieben:
Ich korrigiere.. wir pupsen natürlich nciht so viel Methan aus wie ne Kuh.. :D Aber es gibt ja mehr Menschen auf der Welt als die Kühe! Wenn man das als zusammenrechnet, wieviel ein Mensch an Methan rausfurzt, ann könnte das ja evtl. passen ^^
11.02.2010
Fyre hat geschrieben:
Die Kuh pupst vielleicht viel Metan aus, aber das tun wir Menschen doch auch ;) Da sollte man nciht der Kuh die Schuld geben! Wenn wir Menschen nciht auf dieser Welt wären sondern nur die Tiere, dann bin ich mir zu 100% sicher, dass es keine Klimakatastrophe geben würde! Denn wir Menschen sind doch daran schuld, dass es überhaupt so weit gekommen ist... Also sollte man gefälligst damit aufhören den Kühen die Schuld zu geben :)
10.02.2010
leni hat geschrieben:
@ Heiko: Ja, der Meinung bin ich auch.
10.02.2010
franzi94 hat geschrieben:
Also ich bin auch der Meinung, dass es nicht die Schuld der Kühe ist. An sich sind Küh nämlich in einem erträglichen Maß umweltschädlich, es gibt sie ja - wie schon gesagt - schon lange und da gabs kein Klimaproblem. das Problem ist vielmehr, dass z.B. in den USA oder Argentinien riesige Herden unter widrigen Umständen gehalten und mehr Fleisch produziert wird, als benötigt wird. Also ist eine richtige Konsequenz, einfach seinen Fleischkonsum runterzufahren doer zumindest mehr Geflügel oder Schwein zu essen.
10.02.2010
Amsel hat geschrieben:
Jeder fängt mal klein an
10.02.2010
Juliaaa hat geschrieben:
Dann sollten wir doch aufhören Fleisch zu essen, denn die meisten Kühe sind jawohl in Mastanlagen.
10.02.2010
Amsel hat geschrieben:
auf alle Fälle ist klar, dass die Kuh nicht alleine oder vll auch garnet daran schuld ist. Ich meine Kühe gibt es schon länger als Autos oder andere CO² verursachende Geräte und damals gab es auch noch keine Klimakatastrophe.

greensara: ich denke auch man sollte den Fleisch konsum zumindest runterfahren. Wenn man sieht wie die Kühe oft auf Weiden zsm gequetscht werden, dann kann man nur von tierquälerei sprechen.

LG Amsel
10.02.2010
greensara hat geschrieben:
Nicht die Kuh, sondern der Fleischkonsum ist einer der größten Klimakiller unserer Zeit!

Nach einem Bericht der UN-Welternährungsorganisation (FAO) verursacht die Tierwirtschaft mit 18% mehr Emissionen als der globale Verkehr.
Dies geschieht entweder direkt durch den schon genannten Verdauungsprozess oder Intensivtierhaltung. Oder indirekt durch die Produktionsprozesse und die Abholzung der Wälder für Weideflächen bzw. durch die Anpflanzung der Futtermittel. Tja und diese Wälder fehlen dann wiederum bei der Umwandlung von CO2!

Es wäre daher sinnvoll seinen Fleischkonsum zu halbierne oder ganz zu streichen! 
09.02.2010
Heiko hat geschrieben:
Der Mensch ist ja derjenige, der Kühe zu hunderten auf kleinem Raum zusammen hält. Und gerade diese hohe Konzentration an Viehbetrieben in manchen Regionen führt durchaus zu ökologischen Problemen. Der Methan-Ausstoß ist die eine Sache, eine andere ist zum Beispiel die massive Verunreinigung von Trinkwasser. Viele Viehbetriebe (ver)brauchen Unmengen an Wasser, das kann zu Grundwasserknappheit und teilweise Versalzung eben dieses Grundwassers kommen.

Die Massentierhaltung ist mit ihrer hohen Viehdichte also mal ganz abgesehen von den großen ethischen Fragwürdigkeiten auch aus ökologischer Sicht eine Belastung.

@Leni: Aber hier geht es natürlich nicht darum die Kuh als "Klimakiller" hinzustellen. Die Kuh selbst kann da natürlich nichts für ;)
Ein paar Kühe auf einer großen Weide stellen absolut kein Problem dar.
Aber wenn man mehr Kuh als Weide sieht, dann wirds schon übel...

-Heiko-
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