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Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland


von JuliusS
01.09.2014
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Hey Community. Heute will ich euch die Studie "Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland - Weichenstellungen bis 2050" vorstellen.

Die Studie ist eine gemeinschaftsarbeit von WWF, BUND, NABU, Germanwatch und VCD.

Nach einer kleinen Zusammenfassung auf Deutsch und auf Englisch wird zuerst in die Problematik eingeführt. Es wird erklärt, was das große Ziel ist, nämlich eine Möglichkeit zu finden den Ausstoß von Treibhausgasen im Verkehrssektor um 95%. Anschließend erfährt man ein paar Sachen über den (Ziemlich schlechten) Status quo der Klimapolitik in diesem Bereich.

Auch geht es in diesem Bereich vor allem darum kurz und oberflächlich zu erläutern, welche Probleme man wie behandeln will, dabei wir auch auf aktuelle tendenzen eingegangen um nicht ganz utopische Maßnahmen vorzuschlagen.

Nach dem die Basics geklärt worden sind folge der größte Abschnitt der Studie, die detailierte Erklärung, wie sich bestimmte Gebiete in Zukunft verändern werden, also die Szenario annahmen. Zum einen wäre da die Nachfrage im Personen verkehr.

Dieser wird bis 2050 sinken, da immer mehr Menschen immer ,mehr sachen im Internet bestellen und somit die Anzahl der Wege zurückgeht. (Es fahren jetzt z.B. nicht mehr 500 Leute zu einem Laden und zurück, sondern von diesem Laden fahren nur noch 3 LKWs einmal eine Runde in der die 500 Personen beliefert werden)

Außerdem nimmt allgemein die Bevölkerung ab.  Also kann man insgesamt von einem Rücklgang der Verkehrsleistung sprechen.

Nun die wichtige Frage, wenn wir Menschne weniger Fahren, WOMIT fahren wird denn dann. Denn es ist Logisch dass ein LKW mehr Bezin verbraucht als ein fahrrad. also muss der so genannte "modal Split", also die Verteilung der Fahrzeugarten an der gesamt Leistung des Verkehrsaufkommen mit einbezogen werden. hier wird deutlich, dass immer mehr mit dem Fahrrad (für faule und ältere Menschen ja zum glück mit elektroantrieb (aus erneuerbaren Energien) ausgerüstet) gefahren wird. durch die elektrifizierung ist es möglich auch größere Strecken schnell zurück zu legen, so dass hier ein rückgang von PKW tzu erwarten ist. auch wird dieser Rückgang bestärkt durch den Ausbau von Carsharing. Wozu noch ein eigenes Auto haben, wenn man  Problemlos innerhalb von 10 >Minuten an ein öffentliches auto kommt. :) Insgasamt steig in dem Szenario er Antiel von Fahrrädern und ÖPNV, und der Anteil an PKWs geht zurück.

Soweit zu euch, also den privaten Nutzern. aber da draußen fährt ja noch so einiges andere rum. Beispielsweise die SOnderangebote von ALDI/ LIDL/ Netto und co. Ich rede natürlich vom Gürterverkehr. Das man an bestimmten orten bestimmte Güter braucht, die dort nicht hergestellt werden können ist klar. Also kann man den Güterverkehr nicht einfach abschaffen. Aber man kann Ihn effizienter machen. und  zwar einfach durch den Ausbau und die Erneuerung bestehender Strecken. Vor allem weist die Studie darau fhin, dass die Verbindugnen vom Meer/Von Flüßen ins Inland verbessert werden müssen.

Vor allem verweist die Studie auch darauf, den Schienenverkehr zu stärken. Im Stadtbetrieb sollen zu dem kleine LKWs benutzt werden, welche sich Elektrisch betreiben lassen. Bis jetzt sieht es also gut aus für 2050.  Nur noch ganz wenige LKWs die nicht elektrisch betrieben werden können. (Natürlich gibt es auch hier eine Lösung, aber dazu mehr) Und sonst nur noch elektrisch betriebene, leise Fahrzeuge. Doch dann kommt das Problem.

Der Luft- und Seeverkehr.

Fangen wir mit dem Verkehrs Klimakiller Nummer eins an, den Flugzeugen. Das Problem hierbei ist ziemlich einfach erklärt. Normale Flugzeuge sind zu schwer um komplett elektrisch angetrieben zu werden. Daher benötigen wir auch in Zukunft noch Flüssigtreibstoffe für Flugzeuge. Dazu kommt, dass CO2 in höheren Luftschichten eine größere Bedrohung ist als in tieferen. Der sogenannte RFI - Faktor zeigt an um wie viel klimawirksamer das Gas ist. (Die STudie geht von einem RFI Faktor von 3 aus). Dazu kommt, das wir in einer globalisierten Welt leben, und nicht davon auszugehen ist, das sich das bald ändern wird. Heutzutage fliegen wir noch sehr gerne zu unseren Arbeitskollegen in den USA oder China, und auch ein Trip in den Sommerferien nach Norwegen hört sich doch super an, vor allem weil man von Köln/Bonn nach Oslo unter 60€ bezahlt. Diese Preise kommen vor allem durch eine Subvwentionierung durch die Politik zustande, welche aber bis 2050 gantz verschwunden ist, so dass ein Flug zu teuer wird um jedes Jahr irgendwo anders hinzufliegen. Und mit den Arbeitskollegen werden wir in Zukunft immer häufiger per Videotelefonie kommunizieren, und nicht merh direkt dort hinfliegen. Das alles führt dazu dass sich die Anzahl der wege stark verringert.

Umgekehrt sieht es beim Schiffsverkehr aus. Dort wird sich die Anzahl der Wege erhöhen.

Nun sind von der STudie her alle Annahmen getroffen, was die wege und die Aufteilung der Wege angeht. Und das führt uns zu der Frage, womit denn die restlichen PKWs/LKWs/Schiffe/usw. angetreiben werden. Also zu der Frage nach dem Kraftstoff.

bei normalen PKWs, Kleineren Lastkraftwagen und den neuen strombetriebenen Fahrrädern geht die Studie davon aus, das der benötigte Strom wie heute auch aus der Steckdose kommt ;) Und der Strom für die Steckdose kommt vorwiegend aus Windkraftanlagen, Sollarzellen und Wasserkraftwerken. Im besten Fall sogar von den Solarzellen und Windrädern auf dem Dach ("Windräder auf dem Dach"?? Ja ganz richtig. Wie genau das funktioniert, und wie man diese Anlagen optimieren kann, dazu hat sich die diesjährige Energiegruppe beim 2°Campus Gedanken gemacht. Die Ergebnisse gibt es dann in einem Monat online. :) ) Also wenig bis gar keine Emissionen. Kommen wir zu den großen LKWs, den Schiffen und Flugzeugen. Dort werden weiterhin Flüssigkraftstoffe benöttigt. Zur AUswahöl stehen hier: 1. Kerosin,Diesel, Bezin (entfällt auf grund von Nachhaltigkeitsproblemen. ) 2. Biokraftstoffe.

Also Biokraftstoffe. Auch hier macht die Studie auf ein großes Problem aufmerksam. Und verwendet dafür einen wunderschönen Ausdruck. "Nahrungsmittelpflanzenbasierte Biokraftstoffe". Das drückt das Problem wunderschön aus. Aber jetzt nochmal in kurz. ;) Nahrungsmittelpflanzenbasiert bedeutet nichts anderes, als dass es sich um Kraftstoffe handeln, die zwar aud Biologischem Anbau kommen, aber viel besser auf unseren Teller passen würden, als in den Tank des Airbus A380 von Frankfurt/Main nach New York. Sprich, wenn wir die Flugzeuge mit Nahrungsmitteln füllen, dann ghaben wir eher ein Problem. Fazit.  NICHT GUT. Also weiter. wenn wir diese Pflanzen dann essen und irgendwann beschließen, neee das schmeckt jetzt doch nicht, dann können wir zwar weiter essen, aber wir machen meistens etwas anderes. wir werfen es weg (Traurig aber war) Das lässt sich ohne zweifel vermeiden, aber bei einigen sachen geht das sehr schlecht. (Oder esst ihr die Bananenschalen mit?) aus diesem Rest an Bioabfällen kann man ebenfalls Treibstoff gewinnen. Und dieser ist dann auch relativ klimafreundlich. ebenso lässt sich aus CO2 und wasser mit hilfe von Elektrolyse Methan Herstellen, welches dann verbrannt werden kann. Dabei entsteht wieder COs und wasser. Dieses Flüssigmethan ist "Klimaneutral" da genau so viel CO2 verbrannt wird wie voeher eingespart wird. Solche ANlagen gibt es schon. Heutzutage kommt der Strom für die Elektrolyse aus Windkraftanlagen, die mehr Strom produziern als ins Netz eingespeist werden kann. da in zukunft allerdings viel mehr Strom eingspeist wird, kann man auch hier nicht genau vorhersagen, wie viel methan sich erzeugen lässt.

Nach diesen Annahmen kommt nun das Ergebnis. Die Szenarien wurden vom Öko Istitut gerechnet und alle Erebnisse lassen sich durch die bunten Grafiken leicht überblicken. Die ersten Annahmen werden einfach nur bestätigt. so geht die Wegezahl zurück und die verkehrs nachfrage bleibt einigermaßen stabil. Dann kommt das wichtigste. Die Ergebnisse zu dem Ausstoß der Treibhausgasemissionen. Der Endenergiebedarf nimmt zwar deutlich ab, von 2,755 (2010) auf 899 (2050).  Die dennoch zum einsatzkommenden Kraftstoffe können diesen Energiebedarf nicht Decken. In der STudie heißt es: "Diese Menge erneuerbaren Stroms zusätzlich zu einer vollständigen Umsetzung der Energiewende im Strom- und Wärme markt im Jahr 2050 bereitzustellen, beduetet eine gewaltige Herausforderung, die wohl ohne Importe von erneuerbarem Strom oder daruas erzeugten Krafstoffen nicht zu schaffen ist. Dabei ist allerdings zu beachten, dass auch andere Länder vor der Herausforderung stehen, ihre Treibhausgasemissionen erheblich zu reduzieren." Insgesamt geht die Studie von einer Reduktion um  64% (nach reduktion des Endenergiebedarfs) beziehungsweise von einer reduktion um 86% (nach Einsatz nachhaltiger Krafstoffalternativen) im vergleich zu 1990 aus. Zu dem Ziel der reduktion um 95 % verbleibt eine Lücke von mindestens 19,3 MIO t.

 

Soweit meine Zusammenfassung von der Studie. Falls ihr Lust bekommen habt euch genauer hineinzulesen, und genauer verstehen wollt, wie dieses Loch von 19 Mio t Zustande kommt, dann wendet euch doch an den WWF, Ich denke, die können euch die Studie zukommen lassen.

Oder Bewerbt euch beim 2°Campus für nächstes Jahr. Dort könnt ihr nicht nur die Studie nachlesen, sondern auch gleich etwas dafür tun die 19 Mio Tonnen einzusparen. Ob in der Mobilität (Effizienssteigeung der Batterien), im Bereich Energie (diese Jahr z.B. Windräder), bei Gebäuden oder im Bereich der Ernährung, ist dann euch überlassen. Ich kann eine Teilnahme nur empfehlen :)

 

Ansonsten freue ich mich gerne über gut gemeinte Kommentare und weiterhin viel Spaß beim Weltretten.

Euer Julius.

 

 

Foto: Titelblatt der Studie

 

 

PS: Für Rechtschreib- und Grammatikfehler  entschuldige ich mich sehr :) (Sollte es sonst noch Verbesserungsvorschläge zum Artikelschreiben geben nur her damit (Bitte per Nachricht :) ). )

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
11.09.2014
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Auch von mir danke für den informativen Artikel!
04.09.2014
LenaLuchs hat geschrieben:
Danke für diesen sehr interessanten Bericht :)
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