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Wirbelstürme sind keine Ausnahme mehr. © Des Syafrizal / WWF
Klima der Zukunft: Wo Extreme wüten


von MaRyLoU
30.11.2011
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Welche Katastrophen drohen der Menschheit in Zukunft? Stürme, Hochwasser, Hitze/Dürre - viele Staaten erlebten schon 2010/11 den reinsten Horror.Extremes Wetter gilt als schlimmste Folge des Klimawandels. Wie wird dann erst die Zukunft aussehen? Insgesamt werden Hitzeschocks und Hochwasser vorrausgesagt. Was tut die Wissenschaft? Was die Politik? 

Bis vor kurzem war es ein absolutes Geheimprojekt.Seit dreieinhalb Jahren arbeiteten Wissenschaftler im Auftrag der Vereinten Nationen (Uno) an einem Bericht, der zeigen soll, wie sich extremes Wetter im Zuge der Erwärmung verändern könnte. Extremwetter wie Dürren oder Stürme gelten als größte Gefahr eines menschengemachten Klimawandels.

Jetzt ist der Report fertig geworden, er enthält das Ergebnis Tausender Klimastudien. Doch erst, wenn Regierungsvertreter der Weltgemeinschaft die bibeldicke Studiensammlung am Freitag, den 18. November, auf einem Treffen in Ugandas Hauptstadt Kampala genehmigt haben würden, wird das Werk veröffentlicht - samt einem Resümee des Uno-Klimarates (IPCC), das Politiker derzeit in Kampala verfassen. Beteiligte Forscher sind zum Schweigen verdonnert.

Die bereits bekannten Resultate sind teils alamierend, oft widersprüchlich - und meist schwierig zu deuten. Zwar ist bewiesen, dass der Mensch mit seinen Abgasen das Klima erwärmt, doch wenn es um Extremwetter geht, übte sich der Weltklimarat in Zurückhaltung: Nur wenige Prognosen zu dem Thema werden vom IPCC mit hoher Vertrauenswürdigkeit bewertet. Es hieß, dass die Unsicherheiten im Klimasystem zu groß seien.

Somit redet die Politik um den heißen Brei und die Wisschenschaft muss schweigen....

Menschlicher Einfluss (IPCC-Report 2007): Könnten auch rein natürliche Einflüsse für die beobachtete Erwärmung verantwortlich sein? Die schwarzen Linien zeigen die Entwicklung der mittleren Oberflächentemperaturen. Dann fügten Forscher die Ergebnisse hinzu, die unterschiedliche Computersimulationen zur Klimaentwicklung der vergangenen hundert Jahre ergeben haben (Blau bei rein natürlichen Prozessen, Rot für eine Kombination aus natürlichen und vom Menschen verursachten Einflüssen) - nur menschlicher Einfluss kann die Erwärmung erklären.

Dürre in Australien: Das wird alle paar Jahrzehnte von Dürren heimgesucht. Daher könne man noch nciht sagen was zum Klimawandel gehöre und was nicht.

Schon 2005 gingen solche Bilder durch die Presse. New Orleans durch einen Hurrikun verwüstet.

Hochwasserbilder

 Sturmfluten können ganze Landstriche unter Wasser setzen (Meeresspeigelanstieg)

 

Smog in den Städten (Luftverschmutzung)

Tauendes Eis am Nordpol als Zeichen eines andauernden Klimwandels

Und das sind nur die Bilder die wir jetzt schon kennen. In Zukunft werden sich solche Bilder sehr wahrscheinlich häufen....

Folgende Wetterveränderungen sind jedoch selbst von der Poltik aus dem Report schon als sicher angesehen worden wird die Klimaerwärmung weiter so rasant steigen:

- Die rasante Zunahme von Treibhausgasen wird die Welt weiter erhitzen und extreme Hitzewellen werden häufiger. Frostperioden hingegen seltener.

- Strumfluten werden gefährlicher durch die weitere Steigung des Meeresspiegels, die auch durch Gletscherschmelzung wieter vroangetrieben wird.

- Auch Sturzregen wird wahrscheinlicher häufiger und heftiger auftreten

- Die Zunahme der Weltbeölkerung wird die Anfälligkeit für Wettergefahren erhöhen

Andere Prognosen finden die Experten zu unsicher um sie als 'wahrscheinlich' einzustufen, jedoch gibt es auch für die folgenen Ergebnisse die Studien-ergebnisse sind, aber eben auch welche die das Gegenteil vorraus sagen. Dazu gehören:

Häufigere Dürren, tropische Regenstürme die stärker aber seltener werden könnten, Flusshochwasser, Stürme und Waldbrände.

Daraus ergeben sich dann auhc viel mehr Gefahren für die menschliche Gesundheit etc.

Wer sind den Ländermäßig die aktuellen bedrohtesten Opfer?

2010 war Pakistan das Land was am meisten gelitten hatte. Es folgen Gueatemala und Kolumbein. Auch diese Ergebnisse kommen von einer Studie die am Klimagipfel in Durban veröffentlich wurden. Das Ergebnis beruht auf die Toten je 10.000 Einwohner und den wirtschaftlichen Schaden. Auf den vierten Platz folgte die Hitzewelle in Russland 2010 bei der 55.000 Menschen zum Opfer fielen. China liegt mit Überschwemmungen und Extremwettern auf Platz 9. Deutschland auf Platz 46. Von Überschwemmungen waren auhc vor allem Pakistan, Kolumbien und der Wüstenstaat Oman (Platz 6.). Guatemals und Honduras liegen wegen Hurrikan-Schäden auf den vorderen Plätzen (Platz 5.).

Insgesamt starbendem Bericht zufolge in den letzen 20 Jahren mehr als 710.000 Menschen an den direkten Folgen von 14.000 Wetter-Extremen. Der Langzeitindex des Berichtes (1991-2010) stellt Bangladesch, gefolgt von Birma und Honduras, auf die ersten Plätze. Unter den Ländern befindet sich nur ein Industrieland - Russland (infolge der Hitzewelle 2010). Germanwatch, eine Organisation die bei der Studie mitgewirkt hat sagte dazu: ''Wenngleich die Auswertungen über die Schäden und Todesopfer keine Aussagedarüber erlauben, welchen Einfluss der Klimawandel bereits bei diesen Ergebnissen hatte, so lässt sich dochein Bild der Verwundbarkeit der Staaten [und der Welt] zeichnen".

 

Quellen und Bildmatrial: www.spiegel.de/wissenschaft/natur

 

 

 

 

 

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Kommentare (8)
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15.03.2012
Laurii hat geschrieben:
Guter Bericht :)
@Laura: Das könnte natürlich sein.
@MaRyLoU: Vielleicht haben die Inkas auch vorraus gesehen, dass unsere Generation kommen wird und wir so viel gegen die Klimawandelursachen ausrichten können, dass der Welt große Veränderungen bevorstehen. Also der bloße Gedanke ist schön :o)
Immer positiv denken das ist immer ein guter Anreiz etwas zu unternehmen ;D ;u).
02.12.2011
regentag hat geschrieben:
@Urmeli: Stimmt!
Nur wenn sich endlich alle Länder dazu bereiterklären, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen können wir noch etwas retten, aber gewisse Folgen können wir schon nicht mehr abwenden
02.12.2011
gelöschter User hat geschrieben:
tick tack - tick tack unsere Zeit wird knapp.

Anstatt sich darüber zu streiten, wer jetzt was verursacht hat, sollte man diese Energie viel lieber in die Lösung des Problems investieren. Die Zeit, die man jetzt mit Reden und Streiten vergeudet, kann man leider nicht wieder rausholen.
01.12.2011
midori hat geschrieben:
Spannender und guter Bericht!
Und mal ehrlich.. seit wann waren eigentlich Thailand, Italien und Spanien mal wieder so stark überflutet? Langsam kriegen auch wir die Folgen zu spüren!
01.12.2011
FabianN hat geschrieben:
Danke für den interessanten Bericht! Wenn man auch nur einen Bruchteil dieser Folgen verhindern könnte, wäre es einen Versuch wert.... man kann nur hoffen, dass es auch gelingt...
30.11.2011
LaLoba hat geschrieben:
Sehr interessant! Da bin ich ja mal gespannt auf die nächsten Jahre...
30.11.2011
MaRyLoU hat geschrieben:
Das ist ein vollkommenes Missverständnis..die Inkas haben nur große Veränderungen vorrausgesagt :)
30.11.2011
Aquene hat geschrieben:
die inkas haben auch gesagt dass 2012 die welt untergehen soll, das ist wohl der anfang
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