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Ist Biodiesel wirklich so schädlich?


von nic977
25.11.2012
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Viele denken durch die Propaganda der Firmen und Staaten, dass durch Biodiesel Menschen verhungern und keine nachhaltiger Kraftstoff ist. Es stimmt,  wenn man Essen als Biodiesel verwendet aber diese Sicht ist ziemlich einseitig und nicht ganz richtig!

Man kann zum Beispiel aus Müll Biodiesel gewinnen, welchen es in Deutschland reichlig gibt. Denn Deutschland hatte im Jahr 2011 37 Milliarden Tonnen Abfall d.h. ca. eine halbe Tonne pro Bürger!

Ein anderer Vorteil ist es, dass Biodiesel nur halb so viel CO2 wie Benzin ausstößt und es lässt sich dreimal so viel Energie erzeugen, wie für seine Herstellung aufgewandt sind.

 

Außerdem kann man auch die gebrauchten Öle von Restaurants und Fastfoodketten ohne weitere Bearbeitung direkt als Biodiesel benutzen und tanken.

Und es gibt noch viele weitere Wege Biodiesel zu gewinnen wie zum Beispiel aus Algen, etc. Biodiesel ist vielleicht nicht der Hauptenergielieferant und die einzigste Lösung der ganzen Welt, denn man kann nur durch nachhaltige Aufklärung und das Bewusstsein der Menschen etwas erreichen. Aber auf jeden Fall kann man ihn herstellen, ohne Hungerkriesen in anderen Ländern zu begründen. Er außerdem hat viele Vorteile im Gegensatz zu Benzin und er ist hilfreich um den Klimawandel zu stoppen und eine nachhaltige Gesellschaft und Wirtschaft aufzubauen.

Quellen:

www.focus.de;www.ipp.mpg.de;Film:Fuel

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Kommentare (6)
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26.11.2012
Spacepanda hat geschrieben:
@LSternus: Wir hatten das Thema letztens in PoWi (und TaniaTukan hat s eigentlich auch schon gesagt): Das Problem ist, dass der Müll meistens nicht ernergiehaltig genug ist. Verschiedene Pflanzen und was auch immer bieten halt verschieden viel Energie und solang die Forschung uns nicht irgendwelche Ergebnisse ausspuckt, wie wir effiezient und nachhaltig Biodiesel gewinnen können, bin ich eigentlich eher gegen Biodiesel.
26.11.2012
LSternus hat geschrieben:
Also eine Alternative zu Normaltreib(haus)stoffen ist natürlich immer gut, aber ich will den Bio-Diesel auch nicht in den Himmel heben.
Schließlich kann man die nur für Biotreibstoff angebauten Nahrungsmittel nicht einfach bei Seite schieben.
Wenn man aus Müll (oder zumindest Biomüll) Biosprit herstellen kann, warum wird es nicht flechendeckend gemacht? Ich zweifle nicht, dass das möglich wäre ich will nur wissen warum man das nicht macht.
Wenn es absolut nachteilsfrei erzeugten Biodiesel gibt, dann erst bin ich bereit das zu 100% zu unterstützen, eher nicht. Bis dahin würde ich eher zu weniger Autofahren raten.
26.11.2012
TaniaTukan hat geschrieben:
Natürlich kann man aus Abfällen Biodiesel herstelle. ich habe sogar mal ein Praktikum in einer Biogasanlage gemacht, in der aus der Gülle der hofeigenen Kühe Biogas hergestellt wurde. Das Problem: Pflanzen, vor allem Mais, sind sehr viel energiehaltiger und deshalb wird fast ausschließlich dies zur Biogasherstellung verwendet!
26.11.2012
Zerschmetterling hat geschrieben:
Wenn man sich nicht auf einen Rohstoff festlegt, sondern überall (von Müll über Mais bis zu gebrauchten Ölen) bedient, dann finde ich Biodiesel eine gute Lösung.
26.11.2012
Schimon hat geschrieben:
*37 Milliarden Kilogramm, damit es nicht zur Verwirrung kommt*
Biodiesel ist insofern ein Problem, als dass er die Getreidepreise vorallem vor ein paar Jahren stark durch seine Existenz erhöhte. Hilfsorganisationen hatten kein Geld mehr, um Bedürftigen Nahrung geben zu können und Hungersnöte entstanden. Da man eine große Anbaufläche benötigt und gleichzeitig die Anzahl der Menschen linear steigt, kann man sagen, dass die Nahrung der hinzukommenden Leute verfahren wird.
Es sprechen eine Menge positive Faktoren für den Biodiesel (positive Energiebilanz, motorschonend, schafft Arbeitsplätze, weniger schädliche Emissionen, biologisch leicht abbaubar) aber es gibt nicht unendlich Platz für alles, was man auf dem Acker anbauen kann.
25.11.2012
Lena97 hat geschrieben:
Kannst du bitte genauere Quellenangaben zur Biodieselproduktion aus Müll angeben? Die Information könnte wichtig für ein Projekt von mir sein.
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