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Wirbelstürme sind keine Ausnahme mehr. © Des Syafrizal / WWF
Flucht aus dem Paradies


von sommermadl
09.01.2012
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Liebe Leute groß und klein

zieht euch unsre Lage rein

ich mach keine Musik wie Prinz Pi

sondern ich will sagen: SCHAU HI!

Vielleicht hat der ein oder die andere auch was über den heftigen Klimawandel gelesen

doch ich fress jetzt jedenfalls gleich nen Besen!

 

An mir rütteln momentan einfach noch stärker die Lust und der Tatendrang etwas zu verändern. Ich achte schon seit wir in der Grundschule Mülltrenntraining bekommen haben sehr auf die Umwelt egal ob Wasser- oder Energiesparen, beim Kauf von Lebensmitteln oder Klamotten oder bei der Ernährung.

Doch heute in Erdkunde waren meine Augen und Ohren plötzlich ganz weit offen!

Wir beschäftigen uns zur Zeit mit einem durchaus interessantem Thema: KLIMAWANDEL!

Dazu haben wir heute den Zeitungausschnitt "Flucht aus dem Paradies" (ich werde den Link anhängen) vom November 2011 bearbeitet. Auf jeden Fall geht es in dem Artikel darum, dass der Meeresspiegel bekanntlich immer weiter steigt und somit ganze Inseln verschwinden lässt. Den wortwörtlichen Untergang hatte zum Beispiel schon die Insel Huene in Papa-Neuguinea, aus der zwei wurden, denn ein Stück Land wurde bei einem Sturm unter Wasser gesetzt, wo es dann auch blieb. (Nun werde ich ab und an Stellen aus dem Text übernehmen) Am Strand stürzen Palmen ins Wasser, weil das Wurzelwerk sich in dem unterspülten Boden nicht mehr halten kann. RAKOVA ZEIGT DIES IN YOUTUBE VIDEOS UM MENSCHEN AUFMERKSAM ZU MACHEN! (Ursula Rakova wohnte auf den Carteret-Inseln auf Huene in Papa-Neuguinea und besuchte die Klimakonferenz 2007, dazu jedoch später)

(ich konnte bis jetzt kein Video von Rakova ausfindig machen, dies zeigt aber schon mal die allgemeine Situation dort)

Dort löschen sie ihren Durst ausschließlich mit Kokusnussmilch, da die Süßwasserquellen mit Meereswasser verseucht wurden. Unter dem Salz geht auch die ganze Ernte zu Nichte. Jahrelang versuchte man Mangroven zu pflanzen, um die Küsten zu festigen, und aus Muschelschalen Wellenbrecher zu errichten, doch der Ozean ist einfach stärker. Der Weltklimarat (IPCC) geht von einem Anstieg des Meeresspiegels von 59 cm bis Ende des Jahrhunderts aus, was für viele Inseln lebensbedrohlich ist. Die Prognose ist beängstigend: "Die Meeresspiegel werden weiter steigen, die Versauuerung der Meere schreitet voran, es gibt mehr heiße Tage, mehr extreme Regenfälle und zwar weniger dafür intensivere Zyklone (=Wirbelstürme). Auch die Malediven könnten in ein paar Jahrzehnten verschwunden sein. Ihr Präsident Mohamed Nasheed zitierte bereits vor zwei Jahren das Kabinett zu einer medienwirksamen Unter-Wasser-Sitzung, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Aber wie die Medienwelt ja immer wieder beweist, braucht sie ständig Neuigkeiten und rückt manche Themen, denen man wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen sollte plötzlich in den Hintergrund.

Jedoch war es der letzte Satz, der mich am meisten berührte:

 

"Für uns ist es eine Frage von LEBEN und TOD. Fortzugehen bricht und das Herz"

.. so Ursula Rakovo, die ihrer Heimat bereits den Rücken gekehrt hat. Ihre ersten Worte möchte ich auch noch erwähnen:"Unser Leben war immer gut"

 

Es gibt so viel tragischerere Dinge, doch dies  hat mich besonders geweckt. Wenn ich mein Video dazu gedreht habe, werde ich es noch nachträglich online stellen.

Hier noch der Link zum Bericht

Quelle http://www.wz-newsline.de/home/politik/papua-neuguinea-ein-paradies-vor-dem-untergang-1.831433 von Christiane Oelrich

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Kommentare (2)
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01.02.2012
Stoffie hat geschrieben:
ich stimme johannes zu:
danke für deinen bericht und super das du dich engagierst! weiter so!
10.01.2012
JohannesB hat geschrieben:
Hey sommermadl! Super, dass Du Dich für den Klimawandel interessierst und Dich auch gleich mit diesem Bericht hier einbringst :)
Der Klimawandel hat besonders für die kleinen Inseln, die schon jetzt kaum über's Meer hinausragen, dramatische Folgen. Wie Du ja auch zitierst, geht es dort tatsächlich schon um's nackte Überleben. Früher oder stpäter müssen die Bewohner ihre "absaufende" Heimat verlassen ...
Umso wichtiger, dass das Thema Klimawandel nicht in Vergessenheit gerät und wir die Politiker immer und immer wieder dran erinnern, endlich zu handeln. Aber auch selbst kann jeder etwas tun. Und das hast Du auch mit diesem Bericht gemacht!
Ich freu mich schon auf Dein Video.
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