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Filmkritik: Eine unbequeme Wahrheit


von cappuccino
18.06.2009
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21 P

Der Film stammt von Al Gore, der bei der Präsidentwahl 2000 landesweit 500 000 Stimmen mehr hatte als Bush, jedoch wegen des Wahlsystems in Amerika nicht gewann (das System beruht auf Wahlmännern, die alle an die mehrheitlich gewählte Partei gehen, egal ob sie mit 51% der Stimmen oder mit 100% der Stimmen gewählt wurde).

Er selbst hält den Vortrag im Film, teilweise werden auch Bilder seiner Vergangenheit gezeigt. Trotzdem ist dieser Film das Mittel, um Skeptiker vom Umweltschutz zu überzeugen, weil er dramatisch ist, die ganze Wahrheit unverschleiert zeigt und dabei unterhaltsam ist.

Sehr empfehlenswert!

Preis: 10 €

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Kommentare (9)
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29.11.2009
Wolle hat geschrieben:
ich denke es ist mehr oder weniger egal, wie sich Al Gore in seinem Privatleben verhält. Keiner ist perfekt und er ist scheinbar, wie ihr sagt, als Vorbild, was Sparsamkeit angeht, nicht geeignet. Ich denke aber, dass es viel wichtiger ist, dass er Leute auf das Problem aufmerksam macht. Und das ist etwas woran sich viele und vielleicht auch wir ein Vorbild dran nehmen müssen.
27.10.2009
Sim94 hat geschrieben:
hey! ich hab den film auch gesehen und den kontrafilm: The Global Warming Swindle auch.
wir haben die argumente der beiden filme in meiner klasse gegeneinander abgewogen und die quellen ueberprueft. leider ist nicht alles wahr was dieser film uns zeigt, eine menge aber schon.
ach und noch ein kommentar zu Oekoapostel: Al Gore ist politiker. natuerlich vertritt er mit dem film nicht seine eigenen interessen, sondern stellt sich durch diesen film und seine auftritte ueberall auf der welt in einem ganz anderem licht da. so ist er immer der unschuldige. aber keiner ist perfekt. und ich denke Al Gore sollte man in dem sinne eher als symbol sehen. er steht in amerika und auch sonst in den meisten teilen der welt fuer eine umweltbewusste zukunft. viele leute sehen ihn in diesem sinne als vorbild und verhalten sich umweltbewusster und so lang ihnen diese illusion nicht genommen wird haben wir mehr menschen, die sich umweltbewusster verhalten. also: wo liegt dein problem?
27.10.2009
Sim94 hat geschrieben:
hey! ich hab den film auch gesehen und den kontrafilm: The Global Warming Swindle auch.
wir haben die argumente der beiden filme in meiner klasse gegeneinander abgewogen und die quellen ueberprueft. leider ist nicht alles wahr was dieser film uns zeigt, eine menge aber schon.
ach und noch ein kommentar zu Oekoapostel: Al Gore ist politiker. natuerlich vertritt er mit dem film nicht seine eigenen interessen, sondern stellt sich durch diesen film und seine auftritte ueberall auf der welt in einem ganz anderem licht da. so ist er immer der unschuldige. aber keiner ist perfekt. und ich denke Al Gore sollte man in dem sinne eher als symbol sehen. er steht in amerika und auch sonst in den meisten teilen der welt fuer eine umweltbewusste zukunft. viele leute sehen ihn in diesem sinne als vorbild und verhalten sich umweltbewusster und so lang ihnen diese illusion nicht genommen wird haben wir mehr menschen, die sich umweltbewusster verhalten. also: wo liegt dein problem?
02.07.2009
Zoe hat geschrieben:
Über Al Gore an sich kann ich nicht viel sagen. Ich habe den Film gesehen und fand ihn überzeugend und spannend gemacht - allerdings war im Inhalt nicht viel neues. Die meisten Sachen hatte man schon mal irgendwo gehört, vielleicht nur in nicht so anschaulich dargestellter, dramatischer Weise.
29.06.2009
mimi hat geschrieben:
ich habe diesen film schon einmal geguckt und ich finde er beschreibt in welcher gefahr sich unsere erde befindet.
natürlich ist er schon etwas heftig...
aber dadurch versuchen wir menschen zu lernen.
es besser zu machen.
schließlich heißt der film aich: "eine unbequeme wahrheit"...
21.06.2009
Ellaa hat geschrieben:
@ keksy: bin ganz deiner Meinung, allerdings sollte er sich wenigstens im Film vorbildlicher verhalten. Denn gerade die Menschen, die sich vorher noch nicht sehr ausführlich mit dem Klimawandel beschäftigt haben, bemerken sofort den Widerspruch bei dem was er sagt und tut,... Da wir den Film mit der ganzen Schule geguckt haben, hat er den meisten nicht viel gebracht, weil das einzige, was sie behalten hatten, war, dass sich Al Gore auch nicht besser verhalten hat, wodurch sie sich in ihrem Fehlverhalten wahrscheinlich noch bestärkt gefühlt haben. Das ganze endete dann darin, dass man dem Bürgermeister, der extra für diese Veranstaltung gekommen war, ständig ins Wort viel und laut applaudierte, als die Atombombe in die Luft ging. Daraufhin entschuldigten sich die Verantwortungsbewussteren für das Verhalten ihrer Mitschüler, @ keksy: bin ganz deiner Meinung, allerdings sollte er sich wenigstens im Film vorbildlicher verhalten. Denn gerade die Menschen, die sich vorher noch nicht sehr ausführlich mit dem Klimawandel beschäftigt haben, bemerken sofort den Widerspruch bei dem was er sagt und tut,... Da wir den Film mit der ganzen Schule geguckt haben, hat er den meisten nicht viel gebracht, weil das einzige, was sie behalten hatten, war, dass sich Al Gore auch nicht besser verhalten hat, wodurch sie sich in ihrem Fehlverhalten wahrscheinlich noch bestärkt gefühlt haben. Das ganze endete dann darin, dass man dem Bürgermeister, der extra für diese Veranstaltung gekommen war, ständig ins Wort viel und laut applaudierte, als die Atombombe in die Luft ging. Daraufhin entschuldigten sich die Verantwortungsbewussteren für das Verhalten ihrer Mitschüler. Wahrscheinlich brachte erst der Artikel in der Schülerzeitung die meisten wieder zur Vernunft, der mit der Überschrifft "Klatschende Kleinkinder" versehen war.....Also: ein erschreckendes Ereignis in der Schulgeschichte, was die Meisten lieber ganz schnell wieder vergessen würden...Wahrscheinlich brachte erst der Artikel in der Schülerzeitung die meisten wieder zur Vernunft, der der mit der Überschrifft "Klatschende Kleinkinder" versehen war.....Also: ein erschreckendes Ereignis in der Schulgeschichte, was die Meisten lieber ganz schnell wieder vergessen würden...
18.06.2009
keksy hat geschrieben:
tja hier geht es ja um die filmkritik, keine ahnung ob al gore das alles so vorlebt wie es wünschenswert wäre, jedenfalls kann ich nur sagen das ich den film sehr gut finde und er sehr zum nachdenken anregt... ganz ehrlich ich fand den film gut und wenn ich durch diesen film versuche mein verhalten zu verbessern, so hat der film doch eine gute wirkung, und da ist mir das persönliche verhalten von al gore relativ egal, schließlich ist es ja meine entscheidung, und so weit ich weiß sind die darstellungen im film ja nicht total falsch, oder doch???? fand den film jedenfalls sehr überzeugend und sehr zum nachdenken anregbar....
18.06.2009
straetsi hat geschrieben:
hey oekopostel,

ich stimme mit deinem Beitrag total überein. ich habe selbst auch schon viele kritische stimmen über al gore gehört...
18.06.2009
Oekoapostel hat geschrieben:
Zu Al Goore fällt mir eigentlich nur ein Zitat ein, dessen Urheber mir leider entfallen ist:
"Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen"
Und wenn man Al Goores Empörung über den Klimawandel zugrunde legt, so muss man anerkennen er ist sicher der scheinheiligste aller Scheinheiligen. Von seinen Zuhörern und Jüngern fordert er eine Eklatante Änderung des Lebenstils (was übersetzt soviel bedeutet wie verzichtet auf liebgewonnenen Wohlstand, Luxus und Bequemlichkeit). Er selbst setzt sein Leben vollkommen ohne schlimme Auswirkungen auf sich selbst fort, besonders gerne mit einem Luxusjet der Marke Gulfstream. Er bewohnt ein Anwesen mit 950 Quadratmeter Wohnfläche. Der Stromverbrauch betrug 221000 Kilowattstunden im Jahr 2006 - zwanzigmal so viel wie bei einem Durchschnittsamerikaner. Besonders delikat: Bushs Ranch in Texas ist erheblich umweltfreundlicher als der Gore-Palast in Nashville.
Doch alle Ressourcen, so liess Gore seinen Sprecher verkünden, werden im ununterbrochenen selbstlosen Einsatz für den Klimaschutz verbraucht. Ständig sind wichtige Gäste da, die im Glanze der Kronleuchter vom drohenden Weltuntergang und der frevelhaften Energieverschwendung des amerikanischen Durchschnittsbürgers überzeugt werden müssen. Wer die Ressourcen schonen will, darf nicht bei der Stromrechnung geizen.
Sein ökologischer Fussabdruck entspricht in etwa dem von King Kong. Dies aber nur praktisch, theoretisch hat Gore gar keinen Fussabdruck. Durch den Kauf von Klima-Zertifikaten lebt er nach eigenen Angaben vollkommen klimaneutral. Wie das geht? Ganz einfach: Man findet Leute irgendwo anders auf der Welt, die man dafür bezahlt, dass sie jenes Kohlendioxid einsparen, das man selbst nicht einsparen will. Ungefähr so wie ein römischer Kaiser, der ein riesiges Festgelage veranstaltet, sich aber um den Kalorienverbrauch sorgt. Zum Ausgleich bezahlt er die Bettler der Stadt dafür, ein paar Tage mehr zu hungern. Daraufhin ist die kaiserliche Sause kalorienneutral. Moderne Zeiten: Privatjets brauchen plötzlich keinen Sprit mehr und Paläste keinen Strom (wer mit diesen Erscheinungen physikalische oder logische Probleme hat, ist nicht auf der Höhe der Zeit). Gores Klima-Zertifikate stammen von der Firma Generation Investment Management. Der Friedensnobelpreisträger ist Mitbegründer und Vorsitzender dieses Unternehmens. Vielleicht ist das ja die Zukunft: Ablasshandel mit sich selbst.

Mit Leuten wie Al Goore inklusive seiner Werbefilme in eigener Sache soll man mich bloß in Ruhe lassen. Leute die anderen ihre eigenen Vorstellungen wie man zu Leben hat aufdrücken wollen um die eigene Geschäftsidee erfolgreich zu machen brauche ich nicht und die Umwelt sicher auch nicht.
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