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Die Kunst des Lügens


von Franzi
26.11.2012
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78 P

Marc Morano ist ein bekannter Mann. Er tritt in Fernsehshows auf, veröffentlicht Berichte und hält Reden. Sein Thema: die Klimalüge

Marc Morano ist weder Wissenschaftler noch Forscher, er ist PR-Manager. Sein Job ist es, zu verkaufen.
Sein Arbeitgeber ist das „Committee for a Constructive Tomorrow“, eine Organisation, die sich als Gegenstück zu Umweltschutzverbänden sieht und von Autoherstellern und Ölkonzernen finanziert wird. Sie reiht sich in einen Komplex von Verbänden und Instituten ein, welche in den letzten Jahren in den USA entstanden sind, allesamt von der Industrie bezahlt und alle vermeintlich seriös. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass der von Menschen verursachte Klimawandel eine Lüge ist.

Angefangen hat alles vor mehr als 20 Jahren, als allmählich klar wurde, dass wir Menschen durch unseren CO2 Ausstoß das Klima erwärmen und dass Gegenmaßnahmen die Industrie viele Milliarden kosten werden. Um dies zu verhindern, wurde eine Maschinerie in Gang gesetzt, die heute katastrophale Wirkung zeigt. Denn vielleicht sind die Daten ja falsch? Vielleicht wird die Atmosphäre gar nicht wärmer! Und wenn doch, sind bestimmt nicht wir Menschen schuld, dann ist das ein natürlicher und harmloser Prozess.

Im Jahr 2002, kurz nach den spektakulären Studien einiger renommierter Klimaforscher, stellte der damalige US-Präsident Bush und sein PR-Berater eine Gruppe von Beratern zusammen, in der die mächtigsten Vertreter der Ölindustrie saßen. Gemeinsam wollten sie es schaffen den Klimawandel aus den Köpfen der Menschen zu verbannen. Ihr PR-Stratege war – Marc Morano.
Systematisch untergräbt dieser nun wissenschaftliche Funde. Die Argumente von Schriftstellern, Journalisten und von interessierte Laien werden gegen die von Wissenschaftlern angebracht, es werden Reporte geschrieben die zwar hochseriös wirken, aber bei genauerem hinsehen Menschen ohne fundiertes Fachwissen zitieren.
Und was das Schlimmste ist: der Öffentlichkeit wird eine große Show geliefert. Denn mit Angst ließen sich die Menschen schon immer gut ködern. Ob sich die Erde erwärmt oder nicht sollte auf einmal keine Frage des Wissen, sondern eine Frage des Glaubens sein.

Die Bösen dabei sind natürlich die Klimaforscher. Davon kann Michael Mann ein Lied singen.
Berühmt wurde der heutige Professor für Geowissenschaften an der Pennsylvania State University 1998 mit seiner „Hockeyschläger-Studie“. Gemeinsam mit zwei Kollegen sammelte er Temperaturdaten aus vielen Jahrtausenden und analysierte Proben. Sein Ergebnis ist eine Temperaturkurve der Erde, die aussieht wie ein liegender Hockeyschläger: bis zum Jahr 1850 verläuft die Kurve weitgehend waagerecht, dann schießt sie plötzlich nach oben. Genau zu dem Zeitpunkt, als die Menschen anfingen Kohle, Öl und Gas zu verbrennen.
„Der Hockeyschläger“, sagt Michael Mann, „war das Schlimmste, was der Industrie passieren konnte.“
Und sie reagierte entsprechend.

In den folgenden Jahren wurden Forscher wie Mann systematisch verleumdet und korrumpiert. Sie wurden in Fernsehshows vorgeführt, in denen ihnen andere, nicht ernst zu nehmende Forscher Verschwörungen vorwarfen und sie der Lüge bezichtigten.
Im Falle Manns gingen die Angriffe so weit, dass er inzwischen unter polizeilichem Schutz steht, täglich Drohmails bekommt und um seinen Job sowie seinen akademischen Titel bangen musste. Klimawissenschaftler sind Kriminelle, so Morano.


„Wir sollten die Klimawissenschaftler treten, solange sie am Boden liegen. Sie haben es verdient, öffentlich ausgepeitscht zu werden.“, ist eines von Moranos berühmtesten Zitaten. Ein Großteil der amerikanischen Öffentlichkeit ist auf seine Strategien inzwischen hereingefallen, glaubt ihm.
Insgesamt rund 420 Millionen Dollar investiert die Öl- und Gasindustrie in diese Produktion des Zweifels – allein in den Jahren von 1997 bis 2004.
Michael Mann und die übrigen Wissenschaftler des Weltklimarates arbeiten hingegen unentgeltlich. Sie haben es deutlich schwieriger ihre Position zu verteidigen, denn sie müssen jede Aussage beweisen, während die Klimagegner oft nur mit populistischen Reden punkten und behaupten können, was sie wollen.


Warum Menschen wie Michael Mann den Kampf für die Wahrheit dennoch nicht aufgeben?
Mann erzählt von seiner Tocher. „Für sie ist dieser Kampf notwendig.“, sagt er. „Und für ihre Kinder.“

Denn das Beste was man Menschen wie Morano entgegensetzen kann, ist echte Aufklärung. Nicht aufgeben, sich nicht einschüchtern und unterkriegen lassen. Sein Bestes geben, um den Menschen die Realität zu zeigen und mit schlichten Lügen aufzuräumen. 

 

Quelle: DIE ZEIT N° 48 S. 17-19

Bildquellen:  Eisbär © www.JSGrove.com / WWF

Erde aus dem All © NASA

Klimademo © WWF / Martina Lippuner

Sandsturm in Rajasthan, Indien © Martin Harvey /WWF-Canon

 

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Kommentare (23)
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Sortieren nach Aktualität:
14.12.2012
Maya98 hat geschrieben:
In meiner Klasse sin auch so welch die das nicht wirklich ernst nehmen
14.12.2012
Himbeere hat geschrieben:
Bei uns in der Klasse gibt es einige, die den von Menschen gemachten Klimawandel lächerlich, Atomkraft gut und lesen langweilig finden...
Tja, ich bin inzwischen die Umweltfanatikerin, da sie mir nicht zuhören. Irgendwie frustrierend und traurig, wenn man noch nicht mal Einfluss auf die Menschen im direkten Umfeld Einfluss hat...
14.12.2012
Himbeere hat geschrieben:
Wenn ich meine Augen ganz fest zu mache seht ihr mich nicht! - Das sagt mal ein 2 jähriges Tageskind von uns... Irgendwie ist mir das grad eingefallen...
13.12.2012
VivixD hat geschrieben:
Ich kann es nicht glauben! Sojemand muss doch psychisch krank sein um so etwas zu sagen! :( Manche Menschen sind echt nicht ganz bei sinnen!!!
13.12.2012
LeonRoy hat geschrieben:
Arme Welt... Aber guter Bericht !
09.12.2012
Carinaa hat geschrieben:
Was sich Leute alles einfallen lassen...tzzz...
02.12.2012
RuthMaria hat geschrieben:
Sehr interessanter Bericht!
Habe leider noch nie was Morano mitbekommen und bin schockiert!

Vielen Dank :)
02.12.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
29.11.2012
Animalfriend hat geschrieben:
Also ich hab davon auch noch nichts gehört und bin schockiert!
27.11.2012
MaRyLoU hat geschrieben:
?Wir sollten die Klimawissenschaftler treten, solange sie am Boden liegen. Sie haben es verdient, öffentlich ausgepeitscht zu werden.? - Mir fehlen die Worte bei solchen Zitaten. Ich verstehe nicht, wie manche Leute solchen Leuten, die so etwas von sich geben, dann noch unterstützen können. Zum Glück gibt es Menschen die weiterhin trotz solchen Aktionen weiterhin für die Natur und die Umwelt kämpfen. danke für den interessanten Artikel, Franzi ;)
27.11.2012
Sandsturm hat geschrieben:
Oh mein Gott, davon habe ich noch nie gehört. Verleumdner des Klimawandels, schockierend und einfach nur dumm.
27.11.2012
Cosima hat geschrieben:
Toller Artikel Franzi! Schockierend.. ich wusste, dass viele Leute am Klimawandelzweifel, aber das es da richtige Kampagne gibt war mir neu.
Mein Austauschvater hat mir davon aber auch erzähl. Er meinte, dass ca. die Hälfte der Menschen in Neuseeland einfach nicht daran glauben, dass es den Klimawandel gibt.
Eine unglaubliche Vorstellung !!!
27.11.2012
Marcel hat geschrieben:
Und wenn ihr in Diskussionen verwickelt werdet mit Leuten, die euch erzählen wollen, dass es den Klimawandel gar nicht gibt, helfen euch bestimmt diese Argumente, die wir hier zusammengefasst haben: http://www.wwf-jugend.de/entdecken/klima/artikel/der-klimawandel-ist-keine-luege---er-ist-eine-gefahr;1249
27.11.2012
Franzi hat geschrieben:
Ach und zu Peter nochmal: Ja, ich wollte auch eigentlich etwas über die deutschen Klimaskeptiker schreiben aber ich dachte der Bericht wird dann etwas lang... Da werd ich wohl nochmal einen zweiten machen ;) Danke!
27.11.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
27.11.2012
Franzi hat geschrieben:
Danke für euren hilfreichen und tollen Kommentare
@ Rhino: Peter hat schon vieles aufgegriffen was ich auch sagen wollte (danke dafür an Peter :) Mit der Angst habe ich mich auf die Panikmache von Leuten wie Morano bezogen. Er (und andere) erzählen den Menschen gezielt Un- oder Halbwahrheiten über Forschungsergebnisse und Forscher, so nach dem Motto "Klimaforscher sind alles Lügner die uns unser Leben so wie wir es kennen kaputt machen wollen und uns viel Geld aus der Tasche ziehen wollen" Da denken viele Leute gleich Oh, denen sollte ich nicht glauben, ohne differenziert an Argumente heranzugehen.

Dann wollte ich natürlich NICHT sagen dass Klimaforschung unfehlbar ist, das ist auf keinen Fall so. In meinem Artikel habe ich mich nur dieses mal auf diesen einen Aspekt der unseriösen Panikmache von Klimagegner bezogen, die gezielt dafür bezahlt werden Unwahrheiten und Schlagzeilen zu verbreiten. Natürlich unterlaufen auch Klimaforschern Fehler und nicht alle von ihnen kommen zu den richtigen Schlüssen, das ist keine Frage. In meinem dargestellten Fall waren Manns Ergebnisse jedoch einwandfrei bestätigt und von der Fachwelt als richtig angesehen und er wurde von PR-Leuten wie Morano öffentlich angeprangert.

Du hast Recht, ich habe extreme Kommentare rausgesucht, hauptsächlich um meinen (ich gebe zur sehr subjektiven!) Standpunkt in diesem Thema klarzustellen.
Morano ist ein Meister darin Aussagen von Forschern so herumzudrehen, dass sie in der Öffentlichkeit falsch ankommen. Des weiteren hat er mehrere Berichte geschrieben, in denen er teilweise über 200 Leute zitiert hat, und es haben sich nur wenige Leute die Mühe gemacht wirklich alle Quellen zu überprüfen. Im Nachhinein kam dann raus dass viele der "Quellen" schlicht Vorstände von Ölkonzernen waren oder Fernsehmoderatoren oder Politiker. Die können zwar auch eine Meinung haben, als wissenschaftlich fundiert kann man das aber nicht bezeichnen. Bei der breiten Masse kommt sowas aber natürlich nicht an.

Wenn du sonst noch Fragen hast, bitte melden :)
Danke für deinen kritischen Kommentar! :)
27.11.2012
Rhino hat geschrieben:
Ich möchte nochmal klar betonen, das ich den WWF nicht als unseriöse Industrietochter verunglimpfen will, ich wollte lediglich aussagen, das auch der WWF durchaus ein kontrolliertes Maß an Industriespenden annimmt, das habe ich leider missverständlich ausgedrückt.

@ Peter: Danke für die ausführliche Auseinandersetzung, gerade zum Thema "Angst"!
27.11.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Toller Bericht!!

Ich denke auch, dass es ein großer Unterschied ist, ob Programme wohltätig gefördert werden, oder aber Personen für die Verbreitung gezielt ausgerichteter Informationen engaiert und bezahlt werden.

Ein Großteil der Gesellschaft findet reißerische Aussagen sehr viel angenehmer. Da muss man nicht viel nachdenken oder sein eigenes Handeln überdenken. Insofern glaube ich schon, dass sich - mit einer guten PR-Strategie, "Vitanmin B" und dem nötigen Kleingeld - so eine Kampange auch ohne stichhaltige Argumente aufbauen lässt.

Mit etwas Geschick und Kenntnissen in der Medienwelt sind die Kernaussagen bekannt und verbreiten sich durch "Mundprobaganda" von alleine.

"Ich hab mal gehört das....." "Bei CNN hab da dies und jenes zu gesehen...."......jaaa wenns im TV läuft, dann muss es stimmen........

Wenn dann noch dazu kommt, dass Klimaforscher immer mahnend auftreten müssen und man als Gegenbeispiel eine super PR-Show hat, die uns verspricht, dass wir einfach so weitermachen können wie wir wollen, wundert es mich nicht, dass Klimalügner gerne geglaubt wird.
27.11.2012
Zerschmetterling hat geschrieben:
Informativer Bericht.
Ich finde es schlimm in welchem großen Stil gelogen wird, nur um an gewissen Stellen weiterhin Geld zu verdienen und nicht aus der Bequemlichkeit aussteigen zu müssen. So können Ölkonzerne weitermachen wie bisher, ohne umdenken zu müssen.

Die Wahrheit gehört auf den Tisch. Wir sollten nicht aufschreien und KLIMAWANDEL, KLIMAWANDEL rufen, sondern ruhig aber bestimmt an die Sache ran-gehen.
LG :)
27.11.2012
Peet hat geschrieben:
Oh und zu Franzi: Danke für den Bericht. Fande ihn interessant auch wenn man ggf. noch einige deutsche Klimaskeptiker mit hätte einbringen können. Da gibt es auch interessante Trolle, die sich immer wieder ins Rampenlicht werfen...;)
27.11.2012
Peet hat geschrieben:
@Rhino:
Zum 1. Punkt: Der WWF bekommt aber seine Spenden immer noch größtenteils aus privaten Spenden und somit deutlich seriöser als PR-Manager, die einfach nur vertreten. Dem entsprechend lässt sich hier eindeutig sagen, was seriös ist oder nicht.

Zum 2. Punkt: Natürlich schüren Klimaskeptiker Angst. Gerade wenn ich mir Marc Mornao angucke, wird doch deutlich, dass mit der Angst der Menschen gespielt wird. Setzen sich die Umweltverbände und Staaten mit Regulierungen durch, verlierst "Du deinen Arbeitsplatz"; Und das ist nur ein Beispiel von vielen...Im Endeffekt wird das schon klar, wenn man sich überhaupt diese Stelle anguckt, die der gute Herr da ausfüllt. Würde es überhaupt kein Bedarf von Seiten dieser Firmen bestehen, weil diese weiterhin alles gut verkaufen können und nichts ändern müssten, würde es diese Stelle gar nicht geben. Da die Firmen weiter verkaufen wollen, wird eben ein PR-Manager eingesetzt.

Es wird hier deutlich mit der Angst gespielt und Fakten ausgeblendet, nur um weiterhin seine Produkte o.Ä. zu verkaufen. Klimaforscher bzw. Umweltverbände spielen ja ebenfalls mit der Angst, allerdings ist dies auch begründet. Im Endeffekt lässt sich nicht verleugnen, das sich etwas ändern wird. Ob ich damit Leuten Angst mache oder nicht, hängt eben von den betroffenden Menschen ab.

Zu Punkt 4: Polemik hin oder her. Ist im Grunde einfach nur Ansichtssache. Sie hat sich mit dem Thema Klimaskeptiker vertraut gemacht und ihre eigene Meinung, die ganz klar für mehr Klimaschutz steht, ein wenig mit einfließen lassen. Da kann man nicht erwarten, einen neutralen Bericht zu schreiben. ;)
27.11.2012
Taki hat geschrieben:
Meinungsmache in der Politik und der Lobbyisten man sieht ja das Ergebnis
26.11.2012
Rhino hat geschrieben:
Das Verfälschen von Daten zu wirtschaftlichen Zwecken ist in der Tat ein gewaltiges Ärgernis und ich finde es super, das es hier so ausführlich angesprochen wird, am Bericht hab jedoch ein paar Sachen zu kritisieren

1. "vermeintlich seriös" - wer beurteilt die Seriosität? Der WWF wird auch von Industriekonzernen gefördert. Ist er deshalb automatisch unseriös?
"nicht ernst zu nehmende Forscher" - auch hier die Urteilsfrage!

2. "Denn mit Angst ließen sich die Menschen schon immer gut ködern" - inwieweit schüren Klimaskeptiker Angst? Wollen sie nicht eher eine Angst verhindern - die Angst vor dem Klimawandel? Damit die Menschen in vermeintlicher Sicherheit genauso weiterleben wie früher, ohne ihren Lebensstil diesbezüglich zu hinterfragen?

3. es kommt an manchen Stellen so rüber, als wäre die Klimaforschung unfehlbar, dabei ist sachliche Kritik an den Ergebnissen der Klimaforschung doch durchaus erwünscht? Man darf nicht außer Acht lassen, das es auch auf der Seite der "Klimawandel-Befürworter" schwarze Schafe gibt, die z. B. jeden Regenbogen auf unsachlichste Art und Weise als Vorboten der Apokalypse interpretieren, auch die Klima-Prognosen angesehener Wissenschaftler erweisen sich nicht immer als richtig, Mojib Latif kündigte 2000 an, das es in zehn Jahren in Deutschland nur noch milde regnerische Winter geben wird, in den letzten Jahren konnten wir sehen, das diese Entwicklung so nicht eingetroffen ist - ich finde es auch absolut ärgerlich, wenn Klimaskeptiker-Lobbys völlig unsachlich und polemisch alles wegleugnen, aber sachliche Kritik an SÄMTLICHEN Erkenntnissen der Klimaforschung ist meiner Meinung nach dennoch absolut berechtigt und wichtig für eine angemessene Zukunftsplanung - dies wird in deinem Bericht mitnichten verneint, mich stört lediglich eine, meiner Meinung, nach zu glorifizierende Darstellung der Klimaforschung

4. es werden zwei wirklich sehr schockierende Zitate von Morano genannt, die seine Einstellung gegenüber der Klimaforschung offenbaren, was mir ein wenig fehlt, sind Zitate, die aufzeigen, wie er denn nun im Grunde versucht, gegen den Klimawandel zu argumentieren (bzw. "argumentieren"), ich kann mir zumindest schwer vorstellen, dass er durch bloßes unbegründetes Leugnen derart hohe PR-Positionen einnehmen kann :o

So bleibt er für mich als Person nach dem Artikel etwas farblos, da er sich dort größtenteils durch die Zugehörigkeit zu einer aggressiven Klimaskeptiker-Lobby definiert, ich finde allerdings, das ein gewisses Maß an Details zu seiner Argumentation wünschenswert wäre, damit nachvollziehbar wird, wieso er doch bereits so viel Zuspruch genießt!

Generell finde ich es sehr gut, das hier so viele Hintergründe verdeutlicht werden (Bush-Regierung, Ölkozerne etc.), mich stört jedoch an einigen Stellen im Bericht eine, meiner Meinung nach, zu aggressive Polemik - ich denke, die Fakten sind schockierend genug, da ist diese eigentlich nicht von Nöten!
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