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Wirbelstürme sind keine Ausnahme mehr. © Des Syafrizal / WWF
Begegnen uns bald Makaken im Spa?


von MarcelB
05.02.2012
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Manch einer friert sich heute die Füße beim rausgehen ab. Die arktischen Temperaturen machen uns Menschen zur Zeit schon stark zu schaffen und beeinflussen unseren Alltag extrem. Die Japan Makaken, die am nördlichsten angesiedelte Affenpopulation aber nicht. Mit ihrem extrem warmen Fell sind sie optimal an die kalten Temperaturen angepasst und werden daher auch als Schneeaffen bezeichnet.

Um sich von dem weißen, langweiligen Alltag abzulenken haben die Japanmakaken ein besonderes Hobby entwickelt, welches schon seit den 1960er Jahren vom Menschen dokumentiert worden ist. Die Makaken, übrigens aus der Familie der Meerkatzen stammend, genießen stundenlang das heiße Wasser der über 40° warmen Thermalquellen. Hier schalten sie ab, machen sich gegenseitig sauber und erholen sich. Tatsächlich ist das gemeinsame Baden eine Tradition die den sozialen Zusammenhalt der Gruppe stärkt.

Obwohl die Männchen mehr als 10 Kilogramm schwerer sind als die Weibchen, haben die Weibchen trotzdem das sagen in der Gruppe. Da die Weibchen zeitlebens in ihrer Geburtsgruppe verbleiben werden sie als Kern der Gruppe gesehen und geschätzt. Auch innerhalb der Weibchen gibt es Hierarchien, Weibchen die aus anderen Gruppe zustoßen müssen sich erst bei der gegenseitigen Fellpflege (dem „Grooming“) beweisen.

Japanmakaken sind Allesfresser. Sie essen alles von Nüssen, Blättern, Samen, Kräuter, Pilzen aber auch Baumrinde oder Wurzelknollen. Um in der extremen Kälte überleben zu können essen sie sich im Sommer Fettreserven an.

Nach derzeitigen Studien ist eine Ausweitung des Verbreitungsgebietes zu beobachten. Man könnte daher annehmen das die Population an Mitgliedern zunimmt. Das Gegenteil ist aber der Fall, da der Mensch zunehmend forstwirtschaftlich in die Natur eingreift und Monokulturen anpflanzt haben die Affen immer weniger zu essen.Deswegen müssen sie immer weiter wandern um an Nahrung heranzukommen. Insgesamt gibt es rund 100.000 Japanmakaken, eine Unterart der Schneeaffen ist bereits stark gefährdet.  


                                              (c) welt.de Hier habt ihr noch ein super schönes Video, was die spektakulären, beinahe menschenartigen, Aufnahmen zeigt. Klickt hier.

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Kommentare (9)
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07.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Haha :) der Witz war gut Marcel :D
06.02.2012
MarcelB hat geschrieben:
Na wenn du dich da mal nicht täuscht Urmeli, wir "Männchen" können auch ganz gefühlsbetont sein und kraulend auf unsere Umwelt wirken! :)
06.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Die wissen wirklich was gut tut :) sehr clevere Tiere!!

Vorallem dass die Weibchen das Sagen haben und Neulinge sich durch die Reinigung und damit quasi Gruppenkuscheln ihren Rang "erkraulen" müssen finde ich super. Hätten die Männchen das Sagen, würden sie sich nur wieder auf die Nase hauen ;)
05.02.2012
Anni09 hat geschrieben:
Die wissen eben was gut ist! ;)
05.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
05.02.2012
BioApfelKaetzchen hat geschrieben:
Haha, die haben richtig Charakter! Ich finde es immer wieder erstaunlich wie ähnlich sich Mensch und Tier (besonders Affen) in vielen Beziehungen sind. So süß, die Makaken!
05.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Sehr interessanter Bericht. :)
Sind voll süß die Schneeaffen. ;)
05.02.2012
Babbuina hat geschrieben:
Ohja, bei dem Wetter in schöne heiße Quellen eintauchen. :-)
Würd ich auch gerne. ^^
05.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Wow tolle Tiere. Die Fotos sind auch super schön :) cooler bericht ;)
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