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Europawahl 2014


von Lisa18
18.04.2014
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Europawahl 2014

Die Europawahl 2014 ist vom 22. bis 25. Mai für alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Bei uns in Deutschland können wir am Sonntag den 25. Mai wählen gehen. Die Europawahl findet seit 1979 alle fünf Jahre statt, (kurz rechnen) dieses Jahr wählen also die EU-Bürger zum achten Mal das Europaparlament. Insgesamt werden 751 Sitze an die Abgeordneten der EU-Staaten vergeben. Allein 96 Bewerber werden aus Deutschland dort vertreten sein. Damit haben wir die höchstmögliche Anzahl der Abgeordneten, die man pro Land haben darf und die höchstmögliche Anzahl, die ein EU-Staat überhaupt hat.

Die Europawahl ist äußerst wichtig für den Natur- und Umweltschutz, denn das EU-Parlament hat ein  höheres Mitspracherecht, als die nationalen Parlamente: die Abgeordneten haben einen größeren Einfluss auf die Gesetzgebung, als übergeordnete und neutrale Instanz wacht die EU über das Einhalten und Umsetzen von den Mitgliedsstaaten bezüglich versprochenen Einrichtungen und Betreuungen von Naturschutzgebieten und den zu leistenden Beitrag zum Klimaschutz!

Am 14. März 2014 hat der Bundeswahlausschuss 25 Parteien zur Europawahl zugelassen: CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, FDP, Die Linke, CSU, Die Piraten, NPD, FREIE WÄHLER, REP (Die Republikaner), Tierschutzpartei, FAMILIE, ÖDP (Ökologisch-Demokratische-Partei), PBC (Partei Bibeltreuer Christen), Volksabstimmung, BP (Bayernpartei), CM (Christliche Mitte), AUF (Partei für Arbeit, Umwelt und Familie), DKP (Deutsche Kommunistische Partei), BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität), PSG (Partei für Soziale Gleichheit), AFD (Alternative für Deutschland), PRO NRW (Bürgerbewegung pro NRW), MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) und Die PARTEI. 19 anderen Parteien wurde die Zulassung nicht gegeben. Ich verzichte jetzt allerdings darauf euch diese auch noch zu nennen;)

Hier ist noch einmal eine Grafik, wie die sechs bekanntesten Parteien (CDU, CSU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und FDP) in den letzten vier Jahren im Europäischen Parlament über die Themen Klimawandel, Fischerei und Landwirtschaft abgestimmt haben.

Wenn ihr wollt, kann ich in den nächsten Woche die Wahlprogramme der sechs bekanntesten Parteien zum Thema Umwelt- und Tierschutz, Alternative Energien und das Transatlantische Freihandelsabkommen zusammenfassen und hier veröffentlichen.

Ich freue mich auf eure Kommentare:)

 

Quellen:

http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/europawahl-2014-termin-abstimmungsverfahren-sitze-wird-gewaehlt-zr-3491527.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Parlament

http://www.wwf.de/themen-projekte/politische-arbeit/europawahlen-2014/

http://de.wikipedia.org/wiki/Europawahl_in_Deutschland_2014

http://www.jungeseiten.de/index.php?id=60

 

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Kommentare (5)
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23.04.2014
Lisa18 hat geschrieben:
@Urmeli Ich stimme dir vollkommen zu, denn Wählen gehen zu dürfen ist ein wahre Privileg, denn wie viele unendliche Länder wollen auch wählen dürfen und kämpfen sogar dafür! Wenn die Bevölkerung nicht mehr wählen geht oder wie die Situation bei uns in Deutschland gerade ist, dass es immer weniger sind, die wählen gehen, sehe ich etwas schwarz für die Demokratie.
23.04.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Leider sehen viele die Europawahl als nicht so wichtig an. Mal ganz davon abgesehen, dass wir alleine das Recht Wählen zu dürfen nicht mit Füßen treten sollten, ist es wichtig seine Stimme abzugeben, wenn es um die eigene Zukunft geht.
19.04.2014
Luke24 hat geschrieben:
schön, dass du mit dem Bericht darauf aufmerksam machst, dass neben der Teilnahme an Aktionen usw. auch die Stimmabgabe bei Wahlen wichtig ist. Gerade die Europawahl wird von vielen ja "nicht so ernst genommen".
Die eingefügte Grafik gefällt mir auch gut. Klar sind da jetzt keine Hintergründe draus ersichtlich, aber sie verschafft einen schnellen Überblick.
Danke :-)
18.04.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Hey toller Bericht! :)
Ich finde man sollte vor allem mal die Kandidaten aus der eigenen Region unter die Lupe nehmen - denn nur weil jemand einer Partei angehört geht er nicht direkt auch mit allen Parteivorhaben konform...
Auf http://www.ttipcheck.eu kann man zum Beispiel schon mal einsehen, welche Kandidaten der Region das Freihandelsabkommen ablehnen und welche es tatsächlich befürworten.
Am besten kann man meiner Meinung nach aber die Kandidaten einfach mal anschreiben und ihre Position zur Energiewende, zur Plastik-Politik, zum TTIP oder zu anderen Umweltfragen (Fracking, Pestizid-Einsätze, Gen-Mais usw.) erfragen. Dann kann man anhand der Antwort auch schnell erkennen ob der-/diejenige sich überhaupt mal mit diesen Themen auseinandergesetzt hat oder ob dem Fragenden einfach nur Honig ums Maul geschmiert werden soll.
18.04.2014
Line hat geschrieben:
danke für diesen bericht :)
ich für meinen teil würde mich sehr freuen, wenn du die wahlprogramme zusammen fassen würdest. ich habe selber leider nicht die zeit dazu und die wahl ist ja auch schon bald. vorallem das mit dem transatlantischen freihandelsabkommen beschäftigt mich.
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