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© Wild Wonders of Europe / Konrad Wothe / WWF
Back to Nature! Bärenmädchen Masha in Freiheit!


von Hanadi
25.11.2013
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Schon im Juli wurde Masha in die Freiheit der armenischen Wälder im Kaukasus entlassen - aber erst jetzt kann von einer erfolgreichen Auswilderung gesprochen werden! Denn Auswilderungen sind nicht so einfach, wie wir uns das vorstellen. Die junge Braunbärin hat sich dennoch gut ihrer neuen Umgebung in wilder Freiheit angepasst und sich gut eingelebt.

Dass sich Masha wohl fühlen würde, war nicht sicher, denn immerhin war ihre Auswilderung die erste im Südkaukasus überhaupt! Bis jetzt sieht zwar alles gut aus, aber steht Masha die Feuerprobe noch bevor: der kaukasische Winter! "Der kaukasische Winter ist hart und auch für Bäre eine echte Herausforderung" weiß Aurel Heidelberg vom WWF Deutschland. "Mashas neue heimat ist nun für mehrere Monate vollständig mit Schnwee bedeckt. Das erschwert die Nahrungssuche."

© WWF-Russia / TREPET Sergey

Hoffentlich hat Masha genügend Winterspeck angefuttert, dann bleibt sie auch im Winter aktiv. Ansonsten fällt sie in den Winterschlaf um über den Winter zu kommen.

Die Braunbärin hat schon in früher Kindheit ihre Mutter verloren - wahrscheinlich durch Wilderei! Aber der WWF nahm sie in Obhut und päppelte sie auf. Bevor sie in die Wildnis entlassen wurde, wurde sie aber noch mit GPS-Sendern ausgestattet, damit mehr über ihren Lebenswandel herausgefunden werden kann. Außerdem weiß man so immer, wo sich die junge Dame aufhält.

Rund sechs Autostunden trennten Masha vom botansichen Garten in Eriwan, wo sie aufgezogen wurde, und ihrer neuen Heimat, wo sie alles findet, was ein Bär braucht: Platz, Nahrung, Artgenossen.

© WWF

Leider ist der Mensch - wie soll es auch anders sein - neben der natürlichen Gefahren wie Nahrungsmangel und tiereische Feinde, der größte Feind des Bären. Wilderer jagen sie und vor allem Bauern fürchten um Zusammenstöße mit ihnen und haben um ihre Ernte Angst. Bären sind nämlich Allesfresser und machen sich gerne über Felder her. Aber hierfür gibt es vom WWF Lösungsvorschläge, die das Konfliktpotential wirksam herabsetzen: solarbetriebene Elektrozäune, die die Bären von den Feldern fernhalten können.

Zumindest in den kaukasischen Schutzgebieten konnte die Wilderei stark vermindert werden, trotzdem kommt es leider immernoch zu illegalen Abschüssen. Eine weitere Gefahr ist die Zerstörung des Lebensraumes durch unnachhaltige Waldwirtschaft.

Dagegen muss etwas getan werden - damit Masha und ihre Artkollegen auch zukünftig in Frieden und sicher durch die Wildnis der kauskasischen Wälder steifen können!

(Fotos: (Titelfoto) © Immo Fischer /  WWF,  (1) © Sergey Trepet / WWF Russia, (2) © WWF)

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Kommentare (12)
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28.11.2013
Makanie hat geschrieben:
Oh, das ist toll! Gute Nachrichten erfüllen die Seele, sagt man ja. hoffentlich hindert die Seele Wilderer an erneuter Wilderei.
Es ist so schön, dass sie endlich frei ist.
Sie freut sich bestimmt auch ; ).
27.11.2013
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für den schönen Bericht. Es tut gut auch mal zuhören, dass etwas Gutes in der Welt geschehen ist. Häufig hört man ja nur Katastrophen:(
27.11.2013
Ronja96 hat geschrieben:
Super, dass sie wieder in freier Wildbahn leben kann. Das ist doch auch viel schöner =)
Wirklich toller Bericht mit schönen Bilderm
26.11.2013
Kathrin hat geschrieben:
Guter Bericht und toll das der Bär wieder in freier Wildbahn ist. Genau da gehören sie hin und damit meine ich alle Tiere :)
26.11.2013
RichardParker hat geschrieben:
Wow :) Toller Bericht, und eine ganz mutige Braunbärin Mascha! Alles Gute, halt die Ohren steif!!
26.11.2013
screamingeagle hat geschrieben:
wäre natürlich schön, wenn wir im Frühjahr wieder von Mascha hören würden...
26.11.2013
LSternus hat geschrieben:
Das ist ein wirklich schöner Bericht.
Ich freu mich immer über eine gelungene Auswilderung und hoffe auf ein Happy End :)
25.11.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Schöne Bilder und toller Bericht! Dankeschön!!!
Es freut mich, dass die Braunbärin ihre Freiheit wieder hat. Natürlich drücke ich ihr auch die Daumen. Und warum sollte sie es nicht schaffen? Auch wenn sie von Menschen aufgezogen wurde, so liegt doch das Leben in der Wildnis und das damit verbundene Überleben in ihrer Natur. Sie schafft das schon. ;)
25.11.2013
Franzichen hat geschrieben:
Schöner Bericht! :)
Wir drücken Masha natürlich alle die Daumen. c:
25.11.2013
Carinaa hat geschrieben:
Wow, schöne Neuigkeiten, den Winter packt sie schon :)
Danke für den Bericht :)
25.11.2013
Rhino hat geschrieben:
Hoffen wir, dass sie den Winter gesund übersteht!

Danke für den Bericht! :)
25.11.2013
somebodywholovesourearth hat geschrieben:
Ja du hast recht. Danke für den Bericht und die guten Bilder :)
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