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© Wild Wonders of Europe / Konrad Wothe / WWF
TTIP UNFAIRHANDELBAR Ttip Strategie- und Aktionskonferenz


von TaraWon
12.04.2016
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Tag 1 – 26.02.2016

Startbereit im WWF T-Shirt und mit vollgepackten Rucksäcken betreten meine Freundin und ich die Universität Kassel. Uns erwartet ein großes Aufgebot an Bannern und Informationsständen gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Wir blieben mitten in der Eingangshalle stehen, um die großen und kleinen Plakate zu bewundern. Auf ihnen stand z.B.: Demokratie schützen – TTIP stoppen oder EU/Kanada Handelsabkommen stoppen – CETA in die Tonne!



Es war kurz vor halb 1 und Zeit uns anzumelden und sich dann langsam einen Platz
im Hörsaal zu suchen.
Um kurz nach 13:00 Uhr wurden wir von Professor Dr. Christoph Scherer, vom Podium aus, begrüßt.
Seine Einleitung zum Thema Ttip bestand darin sich zu fragen: „ Warum machen wir diese Aktionskonferenz?“

Die TTIP Aktionskonferenz wurde von vielen Organisationen gefördert und unterstützt. Mit dabei waren z.B. attac, Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft, BUND, Brot für die Welt, etc.
Insgesamt beteiligten sich 14 Verbände. Dies ist eine Menge, die gegen das transatlantische Abkommen handeln und die sich gleichzeitig für unseren Datenschutz oder auch Transparenz einsetzen und aussprechen. Eines der sehr wichtigen Ziele und Themen dieser Konferenz ist es die Europäischen Länder zu überzeugen.

Was haben wir erreicht und warum haben wir es erreicht?

Mit dieser Frage beginnt die Moderatorin das Auftaktpodium. Das erste Podium besteht aus John Hilary, Margot Rieger , Georg Janßen, Stefan Körzell, Martina Rommet- Feller und Petra Pinzier. Nun waren alle dazu aufgefordert ihren Beitrag zu dem Thema beizutragen.
 

Ernst- Christoph Stolper- von BUND

Es gibt verschiedene Meinungen und Zugänge zum Thema Ttip. TTIP UNFAIRHANDELBAR beinhaltet ca. 100 Organisationen, die alle Verschiedene Standpunkte und Sichtweisen haben, jedoch haben sich alle dazu entscheiden gegen TTIP zu handeln. Somit kommt er zu der Frage, was es uns gebracht habe, denn die Macht der Konzerne sei erheblich gestiegen.
Er kommt auf das Ergebnis, dass das gemeinsame Handeln der Bevölkerung und der Vereine gestiegen sei und dass dies ein großer und guter Schritt nach vorne sei.

Margot Rieger – von TTIP Berchtesgadener Land / Traunstein

Sie befasst sich vor allem mit dem Thema: „ Was kann man Vorort erreichen?“
Ihr Vorgehen bestand vor allem darin, dass das Thema Ttip an die Öffentlichkeit kommt und in den Gemeinden eine klare Präsenz zeigt. Gemeinsam mit den Gemeinden organisierte sie eine Demo mit 1000 Teilnehmern. Außerdem verfassten sie Briefe an 70 verschiedene Beiräte. Ein weiterer Schritt nach vorne.

Georg Jansen – von der AbL

Er stellt sich die Frage: „Was macht TTIP bei der Landwirtschaft?“
Er hat bei diesem Thema eine strickte und klare Meinung. Er sagt: „ Geht auf die Straße!“
Gemeinsam mit vielen Bauern hat er schon einiges bewegt und auf die Beine gestellt. Er war groß bei der ANTI-TTIP Demo in Berlin dabei und hat noch einiges andere organisiert. Seine Aktionen waren z.B. den größten Milchkonzern Deutschlands mit 30 Schleppern zu zustellen. Mit seinen Aktionen macht er deutlich, dass man sich nicht einschüchtern lassen sollte und nicht sein Zeil vor Augen verlieren darf!

Stefan Körzell - von DGB

Seine Erklärung liegt vor allem in der Zukunft und sagt aus, dass sich Unternehmen genauso unterwerfen müssen wie Bürger und der Welthandel eindeutig Nachhaltig gestaltet werden sollte. Das Freihandelsabkommen TTIP würde dies nicht mehr zulassen.

Martina Rommelt- Feller – von KMU gegen TTIP

Martinas Fragestellung lautet: „ Was können kleine und mittlere Unternehmen dagegen tun?“
Vor allem sollte und bewusst sein, dass das Abkommen Ttip, nach einen positiven Beschluss nicht mehr Rückgängig gemacht werden kann. Somit ist die Aufgabe der Unternehmen mehr Aktionen und Unternehmungen zu starten.

John Hilary – Geschäftsführer ( War on Want) aus Großbritannien

Er befasste sich mit der Frage: „ Wie kommt der Widerstand an?“
Wie auch andere Organisationen arbeitet er mit vielen Gewerkschaften zusammen und gemeinsam wollen sie etwas gegen TTIP bewegen.
Somit haben sie sich international vernetzt und Veranstaltungen in der EU und vor allem in Osteuropa auf die Beine gestellt.

Petra Pinzler – Journalistin und Buchautorin

„Welche stärken und schwächen weißt die Bewegung auf?“
Das Problem des Abkommens ist, dass es mehr beinhaltet als es uns erzählt wird. Die Bevölkerung wird im unwissenden gehalten. Es wird über wichtige Handelsthemen nicht gesprochen. Das ist ein großes Problem für die Bürger, da TTIP, Tisa oder Ceta extra kompliziert erläutert werden.
Ihr plan ist es somit Aktionen in Deutschland zu stärken.

Damti war die Podiumsdiskusion beendet und wir einige neue Informationen reicher.

Du willst mehr über die Aktionskonferenz erfahren? Klick hier !

Natürlich war dies nicht die komplette Konferenz! Ein weiterer Bericht folgt über die Workshops.

 

 

 

 

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
13.04.2016
Marcel hat geschrieben:
Großartig! Vielen Dank, dass ihr hingegangen seid und uns über die Konferenz auf dem Laufenden haltet! Wir sind sehr gespannt auf die Fortsetzung. Wir müssen unbedingt wachsam bleiben, um Umwelt-, Demokratie- und Sozialstandards durch Freihandelsabkommen nicht gefährden zu lassen.
12.04.2016
Buchenblatt hat geschrieben:
Wir bereiten im Moment in der Schule ein möglichst objektives Referat über TTIP vor. Ich finde es wichtig, erst einmal alle Vor- und Nachteile zu kennen, bevor man sich selbst positioniert. Erst dann kann man meiner Meinung nach den Schritt gehen und sich gegen TTIP einsetzen (meiner Meinung nach).
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