Die Region
Afrikas grünes Paradies.
"Das muss man mit eigenen Augen sehen" sagt jeder, der einmal in Dzanga-Sangha war. In sattem Grün und bis zum Rand gefüllt mit Leben präsentiert sich dieses einmalige Gebiet - eine unglaubliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen!
Unser Regenwald-Reservat liegt im Kongobecken. Und das ist nichts Geringeres als das zweitgrößte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde. Doch Holzeinschlag, Wilderei und Bergbau bedrohen Afrikas Waldparadies.
Der WWF will Dzanga-Sangha schützen und so eines der artenreichsten Gebiete der Erde bewahren. Noch haben sie eine Chance: Schimpansen und Waldbüffel, Waldelefanten und Bonobos, Waldgiraffen und über tausend verschiedene Vogelarten. Und hier leben auch, tief verborgen in den Wäldern, die menschenscheuen Westlichen Flachlandgorillas. Viele der hier lebenden Arten kommen nirgendwo sonst auf der Erde vor. Stirbt Dzanga-Sangha, sind auch sie für immer verschwunden.
Nächster Halt: Dzanga-Sangha.
Dzanga-Sangha ist Teil der Zentralafrikanischen Republik (ZAR). Hauptstadt dieses Landes ist Bangui mit etwa 700.000 Einwohnern.
In weiten Landesteilen herrschen Baumsavanne und lichte Wälder vor. Nur an der Südspitze der ZAR, an den Grenzen zu Kamerun und der Republik Kongo, gibt es Regenwald. In Bayanga, einer kleinen Stadt mit 5.000 Einwohnern mitten im Dschungel, befindet sich der Sitz der Schutzgebietsverwaltung und der WWF-Projektleitung Dzanga-Sangha.
Was heißt eigentlich "Dzanga-Sangha"? Hinter diesem geheimnisvoll klingenden Wort steht die Botschaft, dass Mensch und Tier einander brauchen. "Dzanga" ist der Name eines Baches, der durch eine einzigartige Lichtung dieses Regenwaldes fließt. Diese Lichtung ist der zentrale Lebensmittelpunkt für eine Vielzahl von Tieren aus den umliegenden Wäldern. "Sangha" wiederum heißt der Fluss, der die wichtigste Lebensader für die dort lebenden Menschen ist.
















