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Viele Vogelarten sind in Deutschland zu Hause. © J. Fieber / igreen media / WWF
Wissenswert – Interessantes und Kurioses aus der Tierwelt


von Zerschmetterling
20.09.2013
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Die Kleinen ganz groß.
Nicht nur die Großen und imposanten Tiere sind faszinierend, nein, auch gibt es viele kleine Arten, die interessante, pfiffige und erstaunliche Fähigkeiten haben.
Als erstes möchte ich einen Blick auf die wohl fleißigsten Insekten werfen: die Honigbienen. Uns ist allen klar, dass sie scheinbar unermüdlich umher fliegen und Nektar sammeln.

Aber wie viele Bienen müssen wie lange für ein Kilogramm Honig arbeiten?
Bei schönem Wetter sind Honigbienen ständig unterwegs. Um ihren Kropf (die Honigblase, die Teil des Vorderdarms ist. Durch aufsaugen von Nektar, Honigtau, Wasser, wird dieser befüllt. Durch einen Druck auf diese Blase, kann die Honigbiene ihren Kropf leeren) zu füllen, muss eine Biene etwa tausend Blüten besuchen. Tag für Tag macht sie circa 10 solcher Touren. Um ein Kilogramm Honig zu produzieren, müssen 60.000 Bienen einen Tag lang sammeln.

Von gestreiften nun zu gepunkteten Wesen. Sie sollen Glück bringen und viele Kinder nehmen fälschlicherweise an, dass die Anzahl der Punkte ihr Alter verraten. Wir sind bei den Marienkäfern.

Aber was für meist unbekannte Fähigkeiten hat dieses Tier?
Viele wissen es nicht, aber Marienkäfer haben gewaltige Beißwerkzeuge, die unter einem Mikroskop gut sichtbar sind. Damit knacken sie Läuse und fressen sie. Doch sie können nicht nur zubeißen, sie sind sogar leicht giftig. So können verärgerte Marienkäfer auf empfindlicher Menschenhaut Jucken und Brennen verursachen. Doch dabei beißen sie nicht zu. Denn das schwache Gift wird in Drüsen an den Kniegelenken produziert.
Die kleinen Flieger wissen sich zu helfen.

Nicht nur Marienkäfer wissen sich zu helfen, sondern auch die Große Sepiette.
Sie hat zwar das Groß in ihrem Namen, ist aber ein daumenkleiner Tintenfisch.
Welche raffinierte Technik setzt er ein, um Feinden zu entkommen?
So wie es für Tintenfische üblich ist, stößt die kleine Große Sepiette Tinte aus. Aber sie produziert nicht einfach nur eine Wolke, hinter der sie verschwinden kann. Durch ein raffiniertes Düsensystem gelingt es ihm, die Tintenwolke so zu formen, dass sie ziemlich genau die Form seiner selbst annimmt. Die Form behält die Tintenwolke auch für einige Sekunden bei. So kann die Große Sepiette fliehen, während sich der Angreifer (meist Raubfische wie Schellfisch oder Kabeljau) auf die Kopie stürzt.

Klingt komisch - ist aber so ;)

Bilder:
Blumenmeer: zerschmetterling
Biene: http://www.nature-rings.de/media/product/22/biene_hires.jpg
Marienkäfer: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/06/Ladybird.jpg
 

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Kommentare (4)
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Sortieren nach Aktualität:
21.09.2013
RichardParker hat geschrieben:
Toller Bericht, das wirklich faszinierend, was so kleine Tiere leisten! :)
20.09.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
@vince: vielen Dank - gleich geändert :D
20.09.2013
screamingeagle hat geschrieben:
ja, ein schöner Bericht mit interessanten Themen! Das meiste wusste ich auch noch gar nicht! :o)
20.09.2013
vince hat geschrieben:
Guter Bericht mit schönen Bildern! Du meinst aber wahrscheinlich ein Mikroskop und kein Horoskop... :D also dieses jucken von den marienkäfern kenn ich. Die sondern irgendwie so ne komische Flüssigkeit ab wenn man die wwgschüttwln will und die juckt so n bisschen. Ist aber weniger schmerzhaft als wespenstiche...
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