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Viele Vogelarten sind in Deutschland zu Hause. © J. Fieber / igreen media / WWF
Was ist da dran?


von chridolo
07.07.2015
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Ich habe einmal diesen Kommentar den ihr sehen könnt bei Instagram unter einem Beitrag einer Naturschutzseite gesehen!

Darauf dachte ich mir: "Da muss ich mir mal Gedanken machen!"

Aber:
Was ist an diesem Kommentar dran?
Ist es wirklich so schwer die Natur zu RETTEN?

Ich denke mal: Sie zu retten wird eine zu schwere fast unlösbare Aufgabe...
Aber .. immerhin kann man andere Menschen darauf aufmerksam machen, wie sie zum Naturschutz beitragen können ...

Wenn man natürlich (wie viele) der Meinung ist: Naturschutz ist sinnlos und das es sowie so nichts bringt und dann auch noch die Leute die helfen wollen und etwas ändern wollen von Freunden und Bekannten heruntergemacht werden (wie ich heute hier gelesen habe und auch schon selbst mitbekommen haben musste) weil sie jetzt der Natur helfen wollen.

Wenn man alles so pessimistisch sieht, kann auch nichts klappen ... in solchen Dingen sollte man optimistisch bleiben ...

Ich habe mal eine sehr gute Freundin gebeten sich mal zu dem Kommentar zu äußern .. Sie sagte dazu:
"Es ist wirklich schwer die Erde zu retten, weil es ja auch nicht alle wollen und sie es einfach nicht checken, dass die Rohstoffe aus der Erde und der Natur in ca 30 Jahren schon weg sein können. Selbst wenn 20% der Bevölkerung jetzt Strom spart, dann haben wir zwar 20% mehr aber das ist ja auch nicht wirklich viel mehr! Es ist schon schwer die Erde zu retten, aber man muss sich zusammentun dann schafft man das schon irgendwie. Die Leute sollten ja nur checken, dass man die Erde retten muss! Wenn sie das verstehen würden, wäre alles leichter!"

@RichardParker äußerte sich auch ... und zwar so:
"Dass sagen die, die das Tun den anderen überlassen. Wir haben vielleicht Momente des Zweifels, aber wir handeln mit festem Glauben."

Ich finde eigentlich, dass die beiden voll und ganz recht damit haben und ich nichts mehr zu ergänzen habe ... aber zum Glück gibt es ja die WWF und die WWF Jugend und zusammen können wir es alle zusammen noch schaffen ...

Mein Instagrambeitrag zu dem Kommentar hier nochmal zum lesen =) ein bisschen anders geschrieben =)

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Kommentare (8)
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11.07.2015
Laura619 hat geschrieben:
@Uli: Ich stimme dir voll und ganz zu! Wir tun das Ganze letztlich nicht nur für den Planeten, sondern auch, um das Leben folgender Generationen zu sichern.
09.07.2015
midori hat geschrieben:
Eben... so wie Ines es beschreibt, wird doch eines geradezu absurd deutlich: letztendlich retten wir nicht die Erde, sondern uns selbst! Und das ist es, was sich jeder einmal vergegenwärtigen sollte. Klar, wer immer nur an sich selbst denkt, den werden die nächsten Generationen nicht kümmern. Aber spätestens in 50 Jahren, wenn das erste Enkelkind zur Welt kommt, wird man sich wünschen, man wäre besser mit der Welt umgegangen!
08.07.2015
LaLoba hat geschrieben:
Ich denke ja wie Uli, die Erde muss nicht gerettet werden. Sie wird auch ohne unseren Einsatz weiter bestehen, das hat sie immer. Die Natur weiß sich zu wehren. Wenn eine Art ihr zu schaden beginnt, dann bekämpft sie sie mit allen ihr möglichen Mittel: Plagen, Krankheiten, Nahrungsmangel, ... Dabei werden vielleicht noch jede Menge andere Arten ausgerottet, aber das Leben geht weiter. Die Erde wird es auch in tausend Jahren noch geben. Aber sie wird sich verändert haben. Die Frage ist, wird die Veränderung so groß sein, dass es uns nicht mehr gibt?

Wenn wir Klimawandel, Regenwaldrodung, Umweltverschmutzung und co. aufhalten, bemühen wir uns, die Erde so zu bewahren, wie wir sie kennen - als unsere lebensfreundliche Heimat. Darüber sollten solche Menschen vielleicht einmal nachdenken. Und dann gefälligst ihren Hintern heben und sich etwas anstrengen. Denn wenn der Arzt ihnen eine schwere Krankheit diagnostizieren würde, die ihr Leben und das ihrer ganzen Nachfahren bedroht, würden sie wahrscheinlich auch nicht einfach rumsitzen und nichts tun. Die Bedrohung ist im Alltag vielleicht nicht so deutlich sichtbar, aber sie ist da.
08.07.2015
midori hat geschrieben:
@Fenris Aber andererseits sind wir eben ein Teil dieser Entwicklung. Und wenn der Mensch nun mal so vorgeht, wie er das im Moment tut, dann ist das vielleicht einfach das Schicksal der Erde. Wir sind zwar die intelligenteste, zugleich aber auch die dümmste Spezies auf diesem Planeten. Müssen wir Verantwortung übernehmen? Ich für meinen Teil bin schon der Ansicht. Aber aus welchem rationalen Grund? Der Erde ist es vollkommen egal, ob es Tiger, Nashörner oder Monarchfalter gibt. Sie wird immer fortbestehen auf die eine oder andere Weise, leer oder mit neuen Bewohnern.
08.07.2015
Akatsuki hat geschrieben:
@midori Ja es ist der Lauf der dinge das Arten aussterben aufgrund von Überspezialisierung oder weil sie sich nicht anpassen können und natürlich wird es wieder riesige Katastrophen geben, aber das ist noch lange kein Grund unseren Planeten in eine leblose Einöde zu Verwandeln und das Wissentlich.
08.07.2015
midori hat geschrieben:
ps.: Ja - auch ich frage mich dennoch manchmal wofür. Wofür die Welt retten, wenn sie sowieso eines Tages vom Meteorit getroffen wird? Wieso in die Natur einmischen, wenn eine Art eben nun mal ausstirbt. Ist das dann nicht einfach der Lauf der Dinge? Wofür Glasflaschen kaufen, wenn tausende von to go Bechern täglich bei McDonalds und BurgerKing über die Theke wandern?

Oft genug hat man das Gefühl, dass man allein nur so wenig erreicht. Aber wenn man sich dann umschaut und all die anderen entdeckt, die auch schon mitziehen, dann gibt das immer wieder Hoffnung. Und hey - wir sind die Generation, auf die es ankommt! Wir haben es erkannt und wir geben es an unsere Kinder weiter!
08.07.2015
midori hat geschrieben:
Mich persönlich stört am meisten diese Ignoranz, die gerade beim Thema Fleischessen wunderbar hervortritt: "Also für mich ist das nichts!"

Schön. Aber wer fragt denn die Umwelt und die Tiere, ob das für sie nicht etwas wäre? Die tragen all die Last unserer Entscheidung, nur weil wir uns anmaßen zu sagen, für uns wäre das nichts. Aber dabei denken wir, wie so oft beim Thema Naturschutz, eben nicht über die eigene Komfortzone hinaus. Das ärgert mich unglaublich!

Aber klar - Naturschutz ist ein unglaublich komplexes Thema, wo es keine schwarzweißen Lösungswege gibt, sondern zumeist mit Kompromissen gearbeitet werden muss. Trotzdem erzielen wir Erfolge! 10% der terrestrischen Oberfläche sind mittlerweile Schutzgebiete und bis 2020 sollen es mindestens 20% sein. Wäre das nicht fantastisch? Es lohnt sich zu kämpfen! Ganz egal, wie lange die anderen brauchen, um es zu checken.

Es wird schwer, es wird verdammt hart, es wird uns frustrieren und es wird ein Leben lang dauern. Aber wir wissen wofür und wir tun es von Herzen und darauf kommt es an!
08.07.2015
EvaUll hat geschrieben:
Schöner Bericht! ;) Ich denke, das Problem ist, dass vielen Naturschutz total egal ist :/ viele verstehen nicht, dass schon kleine dinge zu tun hilft : "wenn viele menschen an vielen kleinen orten kleine Dinge tun, kann sich das Gesicht der Welt verändern!" Ich habe schon oft sowas gehört wie: "auf mich kommts auch nicht an. Ob ich jetzt fleisch esse oder nicht macht keinen Unterschied" ich finde: doch, es macht einen unterschied! !! Wenn alle sieben Millionen vegetarier in Deutschland so denken würden, bräuchte man schon mehr Fleisch!
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