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Tiere im Zoo


von MrPara
24.06.2013
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Hallo Liebe WWF-Jugend Community,

Meine erste frage an euch vorweg. Was haltet ihr generell von einem Zoo?

Ich würde gerne dieses Thema mal aufgreifen. Eure Meinung dazu wäre mir mal wichtig zuhören! Wie seht ihr das? Sollte man Zoo´s abschaffen oder behalten? Ist es Tierquälerei? Kann man so den Kindern die Tiere näher bringen? Wichtig für den Naturschutz?

Besonders bewusst ist mir das bei meinem letzten Besuch im Hannover Zoo aufgefallen. Ich muss dazu sagen das ich schon Jahre nicht mehr im Zoo war. Beeindruckt von all dem aber es hat mich auch zum nach denken gebracht. Tiere sind so was wunderbares und wir Menschen haben nichts besseres zu tun als als sie zu vernichten. Aber das ist ein anderes Thema!

Irgendwie wirkten die Schimpansen unglücklich, nicht zufrieden und so trostlos. Ich meine das sie nicht so viel Lebensraum wie im Dschungel von zentral Afrika haben ist klar. Aber reicht den das? Genauso ist es mit dem Nilpferden oder mit den Giraffen oder dem Eisbären?

Die Tiere werden gefüttert, es wird sich mit ihnen beschäftigt, sie werden gepflegt und versorgt. Es heißt doch Wildtiere bekommen nur Nachwuchs wenn sie zufrieden sind. Also sind sie zufrieden?

Ich muss eingestehen das mein letzter Besuch davor als kleines Kind war. Der Tag den ich letztens mit meinen Freunden verbracht habe war echt schön. Aber irgendwie taten mir die Tiere auch leid. Dennoch wer hat die Möglichkeit mal direkt neben einem Flachland Gorilla zustehen? Es ist auch eine super Möglichkeit für Leute die aus der Stadt kommen und nicht wissen das Kühe doch nicht Lila sind sie mal live und aus nächster nähe zusehen. Gerade für kleine Kinder finde ich die Streichelecke echt gut!

Meine nächste Überlegung war, kann man so auch Arten schützen?
Die Tiere im Zoo bekommen ja auch Nachwuchs warum es nicht so sehen als letzte Anlaufstelle dafür um noch das letzte bisschen Natur zu bewahren?

Fazit des Tages: Ich bin aus dem Besuch mit sehr gemischten Gefühlen raus gegangen und wollte euch dran teil haben ;)
 

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Kommentare (13)
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03.10.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Grundsätzlich finde ich Zoos nicht gut.
Ich meine, wer gibt uns das Recht, Tiere, die sonst in ewigen weiten Landschaften rennen, in Käfige zu sperren, über sie zu verfügen...
Und dann die Tiere zu erschießen, die sich wehren, also aggressiv werden!
Klar, man könnte es auch so sehen, dass in Zoos gefährdete Arten erhalten werden, aber wäre es da nicht viel sinnvoller, die Tiere in der freien Wildbahn vor Wilderenzu schützen, statt sie in einen Käfig zu sperren??? Musste es denn erst so weit kommen???
27.06.2013
LSternus hat geschrieben:
Also als erstes: den unglücklichen Eindruck der Schimpasen streichst du sicherhaltshalber aus deinem Kopf! Die DNA von Menschen und Schimpansen ist zwar zu 98% identisch, aber Schimpansen teilen Gefühle auf völlig andere Weise mit.

Ansonsten kommt es für mich auf den Zoo an. Es gibt solche und solche.
An einem modernen Zoo habe ich eigentlich kaum was auszusetzen.

Es gibt so viele Möglichkeiten für Zoos Tiere zu beschäftigen.

Außerdem lässt es nich leugnen, dass Wiesen, Bartgeiger und viele andere nur durch Zoos gerettet wrden.

Fazit: Wenn ein Zoo seine Tierhaltung dem aktuellen Stand des Artenschutzes anpasst und für seine Tiere da ist tut er etwas für den Umweltschutz.
26.06.2013
jessyvogel hat geschrieben:
Generell sind Zoos eine gute Sache. Somit können wir die Tiere studieren und den Kindern näher bringen. Jedoch Tiere extra dafür fangen wäre fatal und eine grausame Sache. Wenn allerdings Tiere im Zoo oder in Gefangenschaft geboren wurden oder aufgezogen wurden, finden sie schwer in der Realität und der Natur zurecht sodass sie eventuell eingehen und kein Anschluss finden. Man kann es so oder so sehen.

Mit dem Gedanken beschäftige ich mich auch schon lange und finde immer noch kein endgültiges Resultat.

Also gut berechtigte Frage :)
26.06.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
26.06.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
26.06.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
25.06.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
Ich sehe es ähnlich wie Rhino.
Sie tun etwas für den Artenschutz.
Sie bringen Menschen (ob groß oder klein) die Tiere näher - eben dadurch, dass Menschen die verschieden Tiere live erleben können.
Sie helfen oft auch bei, Tiere lieben zu lernen. So wird im Hannover Zoo bei jeder Robben-Show, auf das Austerben vieler Tierarten aufmerksam gemacht und erwähnt, dass Menschen nur lieben und somit schützen was sie kennen. -
Genau bei dem Kennenlernen helfen viele Zoos weiter.
Zoos, die die bestmöglchen Bedingungen für ihre Tiere schaffen und aufklären, finde ich gut.
Dass selbst in den großräumigsten Zoos, die Geparde sich nicht austoben können und auch die Elefanten unterfordert sind, ist leider so. Das zu sehen macht mich auch manchmal traurig.
Aber es gibt viele positive Aspekte an Zoos. Deswegen hüte ich mich davor, gegen sie zu wettern. Schließlich hat auch die WWF-Jugend schon in Tierparks und Zoos Aktionen durchführen dürfen, um Menschen zu sensibilisieren.

Liebe Grüße
24.06.2013
Sandsturm hat geschrieben:
Ich könnte eine drei Seiten lange Argumentation über das Thema schreiben. Aber ich fasse mich mal kurz. Generell bin ich der selben Meinung wie Smilex.
Contra Zoo:
- Tiere einfangen und in Käfige sperren ist falsch
- nicht artgerechte Haltungsbedingungen
- Beeinflussung der natürlichen Verhaltensweisen durch Menschen (z.B. Paarung)
- allgemein der Einfluss von Menschen (fast alles, wo der Mensch bis jetzt seine Finger im Spiel hatte, ist schlecht geworden)

Pro Zoo:
- Haltungsbedingungen haben sich mit der Zeit verbessert
- Erlebnis und Erfahrung ,,Tiere live" (wenn es keine Zoos gäbe hätte ich noch nie einen Elefanten live gesehen)
- Kinder: Vermittlung von Tieren als Lebewesen
- Aufnahme von Tieren, denen es vorher schlechter ging
- Tiere gewöhnen sich an Zoo-Lebensraum
!!- und am allerwichtigsten: Zoos tun unheimlich viel für den Artenschutz!!!
24.06.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
24.06.2013
Atalanta hat geschrieben:
Ich sehe das ziemlich genauso, ich denke, da gibt es sowohl positive als auch negative Aspekte dazu. Natürlich ist es für die Tiere bei weitem nicht artgerecht und viele sind sicher depressiv und so weiter. Allerdings sind mittlerweilen die meisten ja auch schon in Zoos aufgezogen, das muss man auch beachten. Das heißt, sie kennen es gar nicht anders. Gerade mit den vieldiskutierten Delfinbecken ist das immer so eine Sache.
Aber andersrum: Wie soll ein Mensch für ein Thema sensibilisiert werden, wenn er nicht richtig daran geführt wird? So weit ich weiß machen viele Zoos mittlerweilen schon Werbung für Tierschutz und Hilfen - und das finde ich wirklich gut.
Zumindest sollte es, finde ich, wirklich strenge Normen für die Haltung geben, die den Tieren ein halbwegs gutes Leben ermöglichen.
24.06.2013
Earthtigeria hat geschrieben:
Ich finde, man sollte erst einmal die verschiedenen Arten von Zoos unterscheiden: da gibt es einmal die Zoos, die es mit artgerechter Haltung nicht so erst nehmen und dann die, die versuchen der natürlichen Umgebung der jeweiligen Tierart und deren Verhalten möglichst gerecht zu werden. Ein gutes Beispiel für zweiteres ist der Nürnberger Zoo (ich nehme ihn, da ich noch nicht in so vielen verschiedenen Zoos war, aber in genug, um mir ein Bild zu machen). Hier hat man die Gehege der Tiere so aufgeteilt, dass sie dem natürlichen Lebensraum sehr nahe kommen: die Rehe haben eine große Weidefläche mit vereinzelten Bäumen, die Delfine und Robben haben letztens eine nagelneue Lagune unter freiem Himmel bekommen und die Tiger ein dichtbepflanztes Territorium. Da der Zoo außerhalb der Stadt liegt ist natürlich viel Platz gegeben, was diese Detailgenauigkeit erst erlaubt. Klar gibt es auch ein paar negative Punkte, aber im Allgemeinen ist er mit einer der schönsten Zoos, die ich kenne. Viele kritisieren zwar die Delfinhaltung im Großen und Ganzen, was aber nochmal ein anderes Thema ist. Ich für meinen Teil stehe der Sache zwiegespalten gegenüber: Einerseits - wie schon in den unteren Kommentaren angemerkt - bieten Zoos ein einmaliges Erlebnis mit der Natur und ihren Tieren und in der Zukunft könnten sie sogar die mit einzige Möglichkeit bieten, bedrohte Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren (dies allein ist schon ein trauriger Fakt, der leider immer näher rückt). Andererseits ist es eben nicht dasselbe wie in freier Wildbahn. Dem könnte man jetzt entgegenhalten, dass Tiere, die im Zoo aufgewachsen sind, es so gewohnt sind, aber ist wirklich eine Erklärung, wenn nicht sogar eine Entschuldigung? Letztendlich kommt es meiner Meinung nach auf den Aufbau des Zoos an und auf dessen Engagement, Tieren eine schöne Umgebung und Pflege zu bieten. Aber dieses Thema wird wohl immer kontrovers diskutiert werden :/
24.06.2013
Smilex hat geschrieben:
Also ich finde Zoos erstmal generell Mist (also im traditionellen Sinne, früher hat man ja hauptsächlich Tiere extra eingefangen und dann in Zoos gesteckt zur Belustigung der Leute) .. ABER heutzutage basieren ja viele Zoos auf geretteten Tieren (z.B. jmd hat ein Tier geschmuggelt, es wurde beschlagnahmt oder jmd dachte er muss sich ein ganz extravagantes Haustier zulegen und kam dann nicht damit zurecht) und es stimmt, dass man durch die Zoos die Tiere den Kindern näher bringen kann und es ist auch noch wenn man älter ist sehr schön, die Tiere zu beobachten. Die meisten Tiere stört das auch, denk ich, nicht .. aber ich habe vor allem bei den Affen das Gefühl, dass sie das merken (sie sind ja nicht bescheuert) und sich unwohl fühlen, beobachtet zu werden. Ich finde es schlecht, dass man ihnen meistens keine Rückzugsmöglichkeit bietet .. aber es ist, denke ich, schlicht und einfach ein Ding der Unmöglichkeit, allen Tieren artgerechte Haltung und genügend Pflege und Platz zu bieten. das kreide ich auch niemandem an, es wäre einfach zu teuer .. aber vor allem die Tiere wie Affen tun mir halt dadurch echt leid.
24.06.2013
Rhino hat geschrieben:
Wir dürfen uns nicht anmaßen, anhand von Momentaufnahmen fest zu machen, ob es einem Tier generell gut geht oder nicht!

Generell halte ich Zoos für äußerst wichtig und förderlich!

Zum direkten Artenschutz trugen und tragen sie unter anderem mit der Auswilderung verschiedener Arten bei, darunter: Bartgeier, Säbelantilope, Spitzmaulnashorn, Karpatenluchs, Alpensteinbock, Waldrapp, Habichtskauz u. a.
Einige dieser Arten wären ohne Zoos in freier Wildbahn bereits ausgestorben!

Zudem vermitteln Zoos einen unvergleichlichen Eindruck vom echten Tier, man kann es sehen, hören, riechen und z. T. sogar fühlen - kein Bild oder Video (laut PETA ein echter Ersatz -_-) kann einen solchen Eindruck vermitteln!

Besonders spannend finde ich im Zoo immer, wenn Kinder das Verhalten der Tiere beobachten und deuten, wenn sie live sehen, wie Affen versuchen, eine Kokosnuss aufzukriegen oder wie zwei Kea-Papageien aus Neuseeland einander Futter reichen, oder allein schon der majästetische Anblick eines ausgewachsenen Elefantenbullen stärkt die Sympathie und die Sensibilität für Tiere immens - ohne Zoos hätten wir einen viel geringeren Bezug für die wilde Tierwelt und würden uns mit Sicherheit nicht in dem Maße für deren Schutz interessieren!

Zudem entwickeln sich Zoos immer weiter. Im Zoo Zürich leben Lemuren, Papageien, geckos und viele andere Tiere freilebend in einer riesigen Tropenhalle, im Burgers Zoo teilen sich Nashörner, Giraffen, Zebras und Antilopen eine riesige Savannenanlage, die allen Tieren extrem viel Auslauf bietet und dem Besucher zudem einen einzigartigen Eindruck von natürlicher Koexistenz vermittelt!

Innovative Vergesellschaftungen, begehbare Anlagen, Landschaftsgehege und Themenhäuser ersetzen immer mehr sterile alte Käfige und Betonburgen - das macht den Zoo für die Tiere und Besucher interessanter! Und für den Artenschutz leisten Zoos seit Jahrzehnten wertvolle Dienste - es ist also mehr als kurzsichtig, sie als "Knast" o. ä. zu verurteilen!
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