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Streitthema: Jagd!


von Meelyn
23.09.2012
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Ich denke dieses Thema wurde schon ausgiebig besprochen, allerdings habe ich bei der Suche keinen Bericht gefunden der das anspricht was mich belastet.

Derzeit gerate ich sehr oft mit Freunden in Konflikt wegen diesem komplizierten Thema: Ist die Jagd in unseren heimischen Wäldern notwendig/ gerechtfertigt?

Also das Pro-Argument (und auch das einzige) ist, dass wir die Wälder aus dem Gleichgewicht gebracht haben und daher keine natürlichen Feinde mehr für Reh und Wildschwein da sind. Daher muss der Mensch den Wald vor Kahlfraß schützen und die Rehpopulation dezimieren.

Das leuchtet mir auch ein wenig ein. ABER...

- Wie viele Jäger gibt es tatsächlich die die Natur lieben und das Leben schätzen und daher fachgerecht handeln? Wer schießt tatsächlich auf Alte und Kranke und nicht den schönen starken Hirsch? Wer achtet darauf dass nicht die Leitbache geschossen wird?

Ich habe schon sehr sehr oft gehört (auch perönliche Erfahrungen) dass Jäger Spaß am töten haben, dass das ein Kick ist, ein Gefühl von Macht. Wieviele Jagdschein-Besitzer sind etwas durcheinander (viele sind stockbesoffen bei der Jagd) und schießen auf Katzen, Hunde, Jogger oder sogar den eigenen Jagdkumpanen? Wer Zeitung liest kann das bestätigen.

-Welche Jäger sind so geübt, dass sie ein Tier auch tatsächlich töten? Sehr sehr häufig rennen angeschossene Tiere mit heraushängenden Gedärmen oder mit weggefetztem Kiefer durch den Wald? Für viele Jäger gehört es zum Ehrenkodex, dass das Tier nicht aus dem Hinterhalt erschossen wird, sondern noch die Chance hat den Jäger zu bemerken um fliehen zu können. Daher geht der Schuss aber häufig daneben.

-Ist die Grausamkeit der Hetz- und Treibjagd zu rechtfertigen? Wenn ein Fuchs stundenlang Todesangst haben muss und schließlich so erschöpft ist dass er zusammenbricht und dann erst getötet wird.

-Und jetzt mein Hauptargument: Haben wir Menschen, die wir ja wohl eindeutig eine Überpopulation aufweisen, tatsächlich das Recht zu sagen: Von den Rehen gibt es zu viele. WIR, da wir uns ja so vorbildlich und ordentlich auf diesem Planeten aufführen, müssen da für Ordnung sorgen.

Ausgerechnet WIR, die dem Wald in überdimensionalem Maße zusetzen (Rodung, Umweltverschmutzung usw) müssen jetzt dem ach so großen Problem "Reh" mutig entgegentreten und dem Kahlfraß Einhalt gebieten.

Ich schlage vor wir fangen bei dem eigenen Bockmist an den wir veranstalten und kümmern uns darum, dass wir selbst erstmal aufhören den Wald zu zerstören bevor wir meinen wir dürfen über andere Arten urteilen, die ja eigentlich nur "Probleme" bereiten weil wir ihnen zum einen den Wald wegnehmen und zum anderen ihre natürlichen Feinde ausrotten.

Bild: http://www.gian-marchet.ch/images/Jagd_2008_00008.JPG

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Kommentare (34)
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30.09.2015
Menma-Edogawa hat geschrieben:
Hey,
In den deutschen Wäldern wird gejagt, zum einen wegen der Überpopulation der Tiere, die ja fast keine natürliche Feinde haben. Wären zu viele Rehe oder Wildschweine da, könnten sich Krankeheiten viel leichter ausbreiten unter den Tieren. Zudem könnte es auch bald zu Inzest führen, was wiederum zu z.B Missbildungen führt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wenn es zu viele Rehe gibt, zu viel Rinde von den Bäume gefressen wird oder zerstört wird durch das Geweih abwerfen. Die Bäume sterben davon, da die Wasserleitungen in den Bäumen unterbrochen werden und somit keine Nährstoffe mehr aufgenommen werden kann durch den Boden. Auch fressen Rehe sehr gern die Triebe von jungen Bäumen. Wenn es also z.B zu viele Rehe oder Wildschweine gibt, leiden zu erstmal die Bäume drunter.
05.10.2012
Meelyn hat geschrieben:
Da sind wir auf jeden Fall einer Meinung :) Und ich finde es klasse, dass ihr so nachhaltig lebt!

Ich denke so können wir es stehen lassen, oder?! Wir sind zwar nach wie vor geteilter Ansicht, aber ich denke ich kann deinen Standpunkt trotzdem verstehen.
02.10.2012
Lautlos hat geschrieben:
Aber wie willst du Menschen dezimieren, Meelyn? An sich ist der Gedanke ganz richtig, aber umsetzbar ist er einfach nicht. Du musst dich nicht rechtfertigen, wenn du etwas nutzt, das ist dein gutes Recht. Ich will dir einfach nur zeigen, dass es immer zwei Seiten gibt. Die Jagd mag auf dich grausam wirken, und in anderen Ländern ist das auch sicherlich so (von Wilderei mal ganz abgesehen), aber hier in Deutschland ist sie nötig (sofern sie in Maßen betrieben wird). Davon abgesehen ist die Natur sehr stark. Wir machen sie kaputt, aber im Endeffekt machen wir uns doch nur selber den Lebensraum streitig. Die Menschen werden sich selbst vernichten, die Natur wird wieder auferstehen. Damit möchte ich nicht rechtfertigen, was passiert, und wir müssen dagegen ankämpfen. Aber im Endeffekt ist es unser eigenes Verderben.
Zu den Nachrichten: Ich denke nicht, dass das Gemeindejäger waren. Letzte Woche wurde sogar ein junger Mann erschossen, aus dem selben Grund wie unten genannt das Pferd. Sowas ist natürlich absolut falsch, und denen sollte man die Jagdlizenz sofort entziehen. Wobei der Jäger, der den Mann erschossen hat, vermutlich sein Leben lang unter diesem Fehler leiden wird.
Ich wollte dich auch nicht als Vegetariern angreifen, das wusste ich schließlich nicht. Ich finde es bewundernswert, dass jemand seine Überzeugungen so konsequent durchsetzt und bin selbst mit einer Veganerin aus meiner Arbeit eng befreundet.
Zu den Rohstoffen: Ich habe heute einen Bericht darüber veröffentlicht, warum Kleinbauern wichtig für unsere Umgebung sind und sie unterstützt werden sollten. Ich bin vollkommen gegen die Massentierhaltung und auch gegen den monströsen Futtermittelanbau in Entwicklungsländern. Fleisch und andere tierische Produkte sollten auf die Nachfrage abgestimmt, schonend für Tier und Umwelt hergestellt werden. Dazu kommt auch der richtige Umgang mit den Tieren und den genutzten Flächen. Wir versorgen unser Vieh fast ausschließlich mit selbst geerntetem Heu und gepressten Pflanzenpellets. Diese beziehen wir von einem befreundeten Bauern, der z. B. Kartoffel aufkauft, die nicht auf den Markt kommen, weil sie zu hässlich sind und die Deutschen sie deswegen nicht kaufen wollen, sogenannte Ware 2ter Güte.
02.10.2012
Meelyn hat geschrieben:
Ja ich verstehe was du meinst. Aber ich sehe es wie Schimon, wenn wir ganz rational vorgehen, so wie du es ja auch beschreibst, dann könnten wir auch anders logisch schlussfolgern: Es ist nunmal so, dass der Mensch den Wald, die Tiere, jegliche Ökosysteme, das Klima und sich selbst zerstört. Um, im Grunde ALLES(!) zu retten sollten wir die Anzahl der Menschen dezimieren. Warum um alles in der Welt schießen wir Rehe, weil wir sie als Schädlinge sehen und der größte Schädling darf unbehelligt weiter leben? Wo liegt die Logik? Es ist (wie Schimon sagt) "ein Tritt in den eigenen Hintern" wenn wir hier mit dem Argument Überpopulation kommen.
Und ich habe keine Lust mich zu rechtfertigen weil ich Gemüse esse. Erstmal sollten wir aufhören unmengen Rohstoffe und Wasser in Tiere zu stopfen um sie später zu schlachten, bevor wir anfangen Vegetarier wegen solchen Themen anzugreifen. Wenn ich, wie du es so sagst, all diese Probleme stoppen könnte indem ich mich umbringe, dann würde ich es sogar tun, aber leider hilft es keinem wenn ich heute aufhöre auf einem Holzstuhl zu sitzen!
Ach ich musste heute an dieses Thema hier denken als ich Nachrichten gehört habe: Ein Jäger soll den Jagdschein abgenommen kriegen weil er ein Pferd auf einer Weide erschossen hat, das er mit einem Wildschwein verwechselt hat. Naja die sehen sich ja auch sehr ähnlich. (Solche und ähnliche Nachrichten hört man übrigens wöchentlich).
Und noch was: Bitte geh doch in Zukunft auch mal auf meine Argumente ein, so wie ich auf deine, dann könnten wir produktiver diskutieren.

Was ich auch noch sagen möchte: Ich denke ich verstehe, dass du einen ganz anderen Standpunkt hast als ich, da deine Familie scheinbar von der Landwirtschaft lebt. Da hat man natürlich einen anderen Blick auf das Thema, aber auch dieser kann vielleicht ein wenig einseitig sein, so wie meiner auch.
02.10.2012
Lautlos hat geschrieben:
Ich unterstelle gar nichts, aber immerhin isst du ja auch Gemüse und Obst? Und sitzt wahrscheinlich auf Holzstühlen? Und wo glaubst du, kommt das Holz her? Schon allein die Tatsache, dass der Wald ebenso Nutzfläche ist, wie es die Wiese ist, zerstört die Behauptung, der Wald wäre noch ein intaktes Ökosystem, welches sich von alleine regelt. Es ist nunmal so, dass der Mensch die Rohstoffe verbraucht. Wenn du das stoppen willst, musst du dich wohl oder übel selbst umbringen. Der Wald wird genutzt, damit ihr WOHNEN, SITZEN, ARBEITEN, SCHLAFEN, ESSEN könnt! Ich möchte jetzt nicht hören: Na, dann hört dich auf den armen Wald abzuholzen. Seid froh, dass es noch Kleinbauern gibt, die sich um ihren Wald kümmern und ihn stetig nachpflanzen, damit er nicht an die großen Konzerne fällt, die gnadenlos alles an einem Tag platt machen. Und wenn wir junge Bäume pflanzen, damit sie später als Pfosten für euer Bett enden, dann müssen auch diese jungen Bäume geschützt werden. Sie werden geschützt, indem es keine Überpopulation an Rehen gibt, die die Rinde im Winter abnagen, denn das werden sie als erstes tun, wenn sie keine Nahrung mehr finden. Ich mag Rehe auch, sie sind wichtig für das Gleichgewicht in der Natur, aber dieses Gleichgewicht existiert von alleine nicht mehr. Verstehst du, was ich sagen will? Die Rehe und die Menschen können ohne Ausgleich nicht nebeneinander leben. Ich weiß, es ist schwer damit klar zu kommen, und es tut mir auch immer im Herzen weh, wenn der Jäger ein totes Reh aus dem Wald schippert. Aber so ist die Welt nunmal. Solange es Menschen gibt, die die Rohstoffe brauchen, solange muss das Tier darunter leiden. Wir können nur dafür sorgen, dass sich dieses Leiden in Grenzen hält.
02.10.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
02.10.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
01.10.2012
Meelyn hat geschrieben:
Was hat der Mähdrescher mit der Jagd zu tun? Das ein Jäger vielleicht noch andere sinnvollere Aufgaben hat als wehrlose Tiere abzuknallen hab ich ja wohl nie bestritten. Wüsste man auch, wenn man vorige Texte lesen würde. Ich kritsiere die Jagd!!! Und Kitze im Feld abstecken kann man auch wenn man nebenbei nicht noch tötet, oder?!
Wer erkennt hier nicht an dass jeder einen Platz auf dieser Erde hat? Ich hab bis jetzt noch nicht behauptet dass irgendwer nicht das Recht hat hier auch zu leben und somit mal eben so beschlossen dass er sterben müsste. Siehst du unseren Platz hinter einem Gewehr mit dem wir zu entscheiden haben wer leben darf und wer nicht? Wie realitätsfern ist das denn? Du sagst jeder hat einen Platz? Du meinst wohl jeder Mensch! Einige Tiere haben auf deiner Welt wohl keinen Platz oder wie? Und wo ist deiner?
Und zu behaupten es gäbe kein Gleichgewicht im Wald und im Winter zuzufüttern ist doch wohl total paradox. Wer im Winter verhungert frisst wohl keine Rinde und kann auch keinen Nachwuchs zeugen. Schonmal ausprobiert?
Und mich wirst du garantiert NICHT mit einem Schinken in der Hand sehen also darf ich es sehr wohl schreien: Lasst die armen Rehe in Ruhe!
80% der angebauten Getreide werden an Tiere verfüttert, die wir anschließend essen. Oh ja, da geht wohl einiges an Platz verloren. Müssen wir deshalb ein bisschen mehr Raum schaffen?
Im übrigen finde es ziemlich unverschämt, dass du mir unterstellst ich würde Fleisch essen!

@Schimon: Sehe ich ganz genau so!
30.09.2012
Lautlos hat geschrieben:
Du bist ziemlich realitätsfern, Meelyn. Ich lade dich gern auf unsren Bauernhof ein. Dann siehst du auch gleich, wie wenig die Rehkitze im Frühling eine Chance gegen einen Mähdrescher hätten, wenn der Jäger nicht vorher abstecken würde, wo sie im hohen Gras liegen. Davon abgesehen regulieren sie sich nicht von selbst. Wir hatten letztes Jahr so hohen Wildschäden an unsren jungen Bäumen, dass wir alle gleich wieder absägen konnten. Wenn der Jäger nicht zufüttern würde, würden die sich noch mehr im Winter an der Rinde gütlich tun und damit den Waldbestand schaden. Solange du Milch trinkst, Fleisch ist und Obst und Gemüse genießt, dass wir für den Rest von Deutschland anbauen, so lange musst du auch akzeptieren, dass jeder einen Platz hat. Ihr könnt nicht einfach mit einem Schinken in der Hand schreien: Die blöden Landwirte und Jäger, sollen doch die armen Rehe in Ruhe lassen. Das ist gegenseitiger Nießbrauch.
27.09.2012
Schimon hat geschrieben:
MIr fällt zur Jagd immer folgendes ein: Wieso darf man keine Menschen erschießen wenn man vorher einen Jagdschein gemacht hat oder beruflich als Jäger fungiert? Die Frage wird mir niemand logisch und rational durchdacht beantworten können. Die dämlichste Antwort wäre das Erwähnen der Grundrechte und das Ausbreiten von Paragraphen. Das Wildschwein ist in gleichem Maße sinnlos wie der Mensch und mit Überpopulation zu argumentieren ist wie ein Tritt in den eigenen Hintern. Schon seit Ewigkeiten regulieren sich die Bestände gegenseitig und SELBST. Es gibt immer interne und externe Probleme und nie hat jemand die Lösung dieser Probleme für andere Arten übernommen. Selbst die zertifizierten und noch so sympathischen Berufsjäger rechtfertigen ihre Taten nur. Einen Grund für die Jagd gibt es NICHT MEHR.
27.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Ja, ich sehe den Zusammenhang. Allerdings ist er, so finde ich, dennoch etwas weit her geholt. Ich kann zwischen allem Möglichen einen Zusammenhang sehen oder herstellen, somit wäre dann auch jeder einzelne von uns an allen möglichen Verbrechen dieser Welt beteiligt. Das geht beim Essen los, über Kleidung und Kosmetik bis hin zur Infrastruktur die wir alle vermutlich nutzen. Alles Dinge bei denen irgendwo irgendwer oder -was ausgebuetet wird und wir in irgendeiner Form daran beteiligt sind. Und trotzdem finden wir es nicht gut.

Und leider glaube ich, dass in den Köpfen der meisten Leute eher herum schwirrt, dass die Jagd absolut gerechtfertigt ist und nur ein kleiner Teil der Menschen so denkt wie ich. Also der Aufklärung halber einfach mal auf Kontra zu gehen fände ich sehr schade.

Diese Beobachtung in der man sieht, dass der Wald ohne uns und unseren Einsatz super zurrecht kommt gibt es schon und ich hatte es auch schon einige Male erwähnt. Zu Beispielgebieten gehören italienische Nationalparks, der schweizer Nationalpark und der schweizer Kanton Genf. Keine Jagd, alles im Gleichgewicht und sogar einige bedrohte Arten haben sich wider Erwarten wieder etablieren können (zB Feldhase).

Aber ich sehe es jetzt auch ein, man wird nie auf einen Nenner kommen. Und ich habe viel nachgedacht und endlich weiß ich auch warum:
Wer es richtig findet, dass wenn es zu viel von anderen Lebewesen auf unserer Erde gibt und wir sie als störend für uns emfinden, wir dann das Recht haben sie zu töten, und dies für alle Lebewesen außer den Menschen geltend macht .... heißt, wir haben immer das Recht zu leben und Tiere nur dann wenn wir es dulden, dann ist er niemals meiner Meinung und wir werden nie auf einen Nenner kommen. Denn ich finde wir können uns nicht über andere Lebwesen stellen, nur weil wir die Macht dazu haben. Und wir können nicht urteilen wer das Recht zu leben hat und wer nicht. Und wir erlauben uns alles hier auf diesem Planten, aber wehe ein Tier "stört" unsere Ordnung, dann ist es rechtens wenn wir es zum Tode verurteilen.
Ich finde das klingt jetzt ganz hart, aber genau das ist doch die Jagd.
27.09.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Also ich finde den Zusammenhang Jagd - Landwirtschaft überhaupt nicht weit hergeholt.

Was das Thema Schwarzwild (Wildschweine) betrifft so geht es bei der Bejagung in erster Linie wirklich nur darum, den Schaden auf den Äckern möglichst gering zu halten. Und Schweine können einen Acker schon ziemlich verwüsten. Und wenn sie das tun möchte der Landwirt Schadensersatz.

Daraus habe ich gefolgert, dass solange wir Menschen von der Landwirtschaft abhängig sind und so wenig Raum für Raubtiere gegeben ist, man den Wildbestand irgendwie in Grenzen halten muss.
Klar ist das nicht schön. Ich wollte damit nur das Argument "Jagd ist total unnötig und nur zum Spaß da" etwas abschwächen, weil es offenbar doch in vielen Köpfen herumschwirrt.

Ich will hier durchaus nicht, dass sich jemand "schuldig" fühlt!!!

Ich wollte bloß sagen, dass man so gerne (auch ich) sagt : "die armen Tiere" und selbst für Tierleid verantwortlich ist, einfach weil man so in dem System drin ist und ohne Hintergrundwissen überhaupt nicht die Zusammenhänge zwischen seinem Konsumverhalten und den damit verbundenen Leid/ Problem erkennt. Oder es weiß, aber gerne wegschaut, weil es unangenehm ist.
Und solange wir von Landwirtschaft leben und unser Land zersiedeln, müssen wir auch irgendwie einsehen, dass man dann nicht Tierpopulationen im "Wald" überhand nehmen lassen kann. Ihr habt doch sicher schon selbst so eingezäunte Stellen im wald gesehen, in denen das Wild nicht hinkann. Da sieht man erstmal im Vergleich, wie sehr das Wild den Wald beknabbert. Ein Jäger versteht sich auch immer ein wenig als Waldpfleger.

Klar -mich würde auch mal eine Studie interessieren, wie sehr Jäger da überhaupt eingreifen können...und wie es ohne Bejagung wirklich aussähe.
Aber da zu mutmaßen ist mir zu heikel, dafür weiß ich dann doch nicht genug darüber.
26.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Hallo,
Also ich darf doch darum bitten alles durchzulesen bevor geantwortet wird, weil alles doppelt zu schreiben ein wenig anstrengend ist.

Also von dem Rechtsgebiet in dem alle Regeln so durchgesetzt werden sind wir soweit ich weiß weit entfernt, das fängt bei Politik und Wirtschaft an und geht in den Wäldern auch so weiter. Und genau das habe ich zum Großteil kritsiert (das überliest man hier glaube ich ganz gerne). In einer Traumwelt in der alle Jäger eng mit der Natur verbunden sind, sind wir leider nicht.
Die Fruchtbarkeit der Tiere richtet sich nach dem Angebot an Futter. In Monokulturwäldern dürfte dies nicht all zu hoch sein und daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass es eine Wildüberpopulation geben würde wenn man im Winter nicht zufüttern würde. Aber genau dies tut man, eben DAMIT man sie schießen kann. Es gibt auch Hobbyjäger!

Es ist reichlich schade wenn es stimmt was du sagst, dass im Frühjahr geschossen wird, da ist nämlich Schonzeit, damit die Mütter ihre Kitze großziehen können. Aber da sprechen die vielen Waisen auf den Gnadenhöfen ja für sich.

lg
25.09.2012
Lautlos hat geschrieben:
Hallo Meelyn! =)

Ich hab mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, vielleicht wurde schon gesagt, was ich jetzt sage:
Die Jagd ist durchaus wichtig und gerechtfertigt. Dass es schwarze Schafe gibt ist leider überall so, aber der Großteil der ausgebildeten Jäger sind eng mit der Natur verbunden. In den heimischen Nutzwäldern ist ein voll funktionstüchtiger Kreislauf zwischen Population, Leben, Nahrung und Tod leider nicht mehr gewährleistet. Die Situation der Monokultur verhindert, dass das Wild sich natürlich verhält. Inzwischen haben die heimischen Bauern erkannt, dass es weder für sie noch für den Wald lukrativ ist, wenn nur Fichten angepflanzt werden, aber bis der Mischwald wieder zur vollen Pracht heranwächst, wird es noch Jahre dauern. Deshalb ist es wichtig, die Ausgewogenheit zwischen Wild und Mensch zu gewährleisten. Im Winter wird artgerechtes Futter und Heu in versteckten Krippen im Wald zugefüttert, damit die Nachzucht eine Chance hat. Im Frühjahr und Herbst werden alte und kranke Tiere sowie die überzähligen Tiere von den Hochständen heraus erschossen. Das geschieht sowohl aus kommerziellen Gründen (auch Jäger brauchen ein Gehalt, und das von der Gemeinde gezahlte reicht oft nicht über ein paar hundert Euro hinaus) als auch aufgrund der Auflagen, wie viel Wild auf wie viel Hektar Wald kommen darf. Jeder Hirsch zieht los, um sich seine eigenen Hirschkühe zu suchen. Das führt zu Streitigkeiten und Flächenproblemen, und die Fläche haben wir nicht. Wie du siehst, hat die Jagd negative und positive Seiten, aber im Grunde ist sie sehr wichtig für das Zusammenspiel Landwirtschaft - Wildleben. Natürlich darf nicht wahllos, grundlos oder zu viel Wild getötet werden. Da sind wir Gott sei Dank in einem sicheren Rechtsgebiet, dass auch gut durchgesetzt wird.

Liebe Grüße,

Lisa
25.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Ich denke dass der Bericht und die Kommentare so emotional sind liegt daran, dass das Thema das Töten von Tieren ist. Ich fände es verwunderlich und sehr traurig wenn man da nicht emotional werden würde.

Mit dem Bericht hier wollte ich zunächst mal noch nicht direkt die Jagd abschaffen, ich wollte lediglich mit Leuten darüber diskutieren und Meinungen austauschen. Ich freue mich dass hier auch einige meiner Meinung sind, aber das habe ich bei weitem nicht erwartet. Außerdem kann man hier ja auch zusammen überlegen ob es Möglichkeiten gibt den Landwirten zu helfen, aber die Jagd scheint ja wohl ganz offensichtlich NICHT die Lösung zu sein!
Und ich kann gerade nicht einordnen wie schuldig ich mich jetzt fühlen muss, dass ich auch von der Landwirtschaft lebe und trotzdem die Jäger angreife, ich sehe hier keinen wirklichen Zusammenhang. Das ist meiner Meinung nach ziemlich weit hergeholt!

Und scheinbar kennt hier jeder ein paar Jäger und die einen sind nett, die anderen nicht, die einen haben Spaß am töten und die anderen nicht. Ich wollte keine Verwandten und Bekannten hier angreifen!!!
25.09.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Vielleicht habe ich es überlesen, aber hier hat noch keiner erwähnt, dass die Jagd auch sehr stark mit der Landwirtschaft zusammenhängt. Wenn die Wildschweine den Bauern die Felder aufwühlen und die Ernte beeinträchtigen, dann kostet das den verantwortlichen Wildhüter ganz schön viel Geld.

Solange Menschen Tiere essen, oder Milchprodukte zu sich nehmen, sich von Landwirtschaft ernähren und keinen Raum für natürliches Raubwild lassen, sollten sie besser nicht so über die Jagd schimpfen, wie es hier gerade getan wird.
Den Spaß am Töten kann ich natürlich auch nicht nachvollziehen, aber irgendwo müssen wir uns erstmal alle an der eigenen Nase packen.
Außerdem ist damit niemandem geholfen. Weder den Landwirten, noch den Tieren noch den Jägern selbst. Wenn man was ändern will, muss man sich überlegen, wie.

Dazu möchte ich nur einmal erwähnen, dass ich mittlerweile einige Jäger persönlich kenne und keiner in das hier aufgestellte Bild vom "rumballernden betrunkenen Lustmörder" hineinpasst. Sorry, wenn das überspitzt klingt, aber mir ist der Artikel und die Kommentare dazu etwas zu emotional.
Naja - aber das habt ihr ja auch schon gesagt, dass ist wie bei der Vegetarierdebatte etc.

,,,kann man endlos fortführen.
24.09.2012
Martin98 hat geschrieben:
Da hast du recht, der Mensch muss sich nicht überall einmischen. Ich mein vor uns war alles im gleichgewicht, jetzt ist es teilweise immer noch so.
23.09.2012
Viveka hat geschrieben:
Ein Thema, dass immer wieder zu Spannungen führen wird. Wir hatten so eine Diskussion im Biounterricht und es gibt "Systeme" in der Natur, die den Bestand an Tieren selbst regen und das ohne den Menschen!
23.09.2012
Martin98 hat geschrieben:
Hi, ich finde es auch scheiße das so viel Wild geschossen wird. Die sagen ja alle das dass Wild nur geschossen wird weil die bestände sonst zu viel werden, aber trotzdem sollte man nicht damit pralen und ich finde es wichtig das dann wenigstens das geschossene Tier vollständig verwertet wird.
23.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Ja okay du hast recht, das hätte ich machen sollen. Ich werde es mir für die nächsten Berichte merken. Danke.
23.09.2012
Rhino hat geschrieben:
@ Meelyn: Und warum nennst du denn solche klaren Fakten nicht im Text?

Tut mir leid, aber die detaillierte Auseinandersetzung mit dem Thema kommt im Artikel nicht so gut zur Geltung, da les ich fast nur Unterstellungen und vage Informationen!

Wenn du die Statistiken, die konkreten Vorkommnisse und auch detailliert geschilderte eigene Erfahrungen (generell einfach mehr Details) drin hättest, würde ich nicht so drastisch reagieren, auch das Thema "Zufütterung" hätte gut in den Bericht reingepasst, da diese Maßnahme ja innerhalb von Deutschland denkbar wäre, das hätte dann auch sicher mehr zum Nachdenken angeregt.

Ich möchte dir nur raten, Informationen, wie sie in deiner Antwort stehen, in Zukunft direkt in den Artikel einzubringen, das stärkt die Argumentation und kommt nicht hetzerisch!
23.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Er schaut wirklich ziemlich dumm^^ Scheint mächtig stolz zu sein, der Gute.
23.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Ja es ist ein heikles Thema und wahrscheinlich hast du Recht und es wird leider nie zu einer Einigung kommen.
Aber es ist doch wirklich eine Tatsache, dass (und das ist eine Studie vom Journal of Animal Ecology, 2009, die über 22 Jahre ging) Wildschweine (leider ging es in dieser Studie nur um Wildschweine, aber ich habe auch schon eine ähnliche Studie über Tauben gesehen, also es bezieht sich wahrscheinlich nicht nur auf die eine Tierart) in bejagten Gebieten fruchtbarer sind und viel früher geschlechtsreif werden als in nicht bejagten Gebieten, in denen sich die Wildschweinpopulation nicht auffällig verhielt.
Das ist eine ganz rationale Tatsache: Jagen führt zu einer stärkeren Fortpflanzung! Was ja kontraproduktiv ist, oder nicht?!
Ich versuche wirklich tolerant zu sein, aber ich finde es gibt keine stichhaltigen Argumente für die Jagd.
23.09.2012
Anni09 hat geschrieben:
PS: Die Fotos sind echt ekelhaft. Wieso machen die von toten Tieren Fotos und grinsen dabei noch so dumm....
23.09.2012
Anni09 hat geschrieben:
Ich glaube bei diesem heiklen Thema wird man nie zu einem Konsens kommen. Es gibt einmal die rationale und einmal die moralische Ansicht. Das ist eine ähnliche Debatte wie mit dem Vegetarismus. Das einzige was wir tun können ist die andere Meinung zu akzeptieren.
23.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
@ Anni09: Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. Wäre der Naturschutzgedanke im Fordergrund dann käme ich vielleicht etwas besser damit zurrecht. Aber in vielen Fällen ist es leider nicht so. Und wenn Jäger selbst schon sagen, dass es um den Spaß an der Sache geht, dann ist doch eigentlich schon alles gesagt.
23.09.2012
Anni09 hat geschrieben:
Wenn es bei der Jagd wirklich nur um darum geht die Population im Gleichgewicht zu halten könnte ich das ja noch nachvollziehen.
Dennoch, die Jäger die ich persönlich kenne schmücken ihre Wohnzimmer mit diversen Köpfen und posten auf Facebook das sie sich auf die kommende Jagd freuen. Auch wenn ich einige echt gerne mag, hasse ich diesen Teil von ihnen. Wenn es wirklich nur um den Schutz der Natur geht, sollte man doch keine Freude dabei haben solch wunderbare Geschöpfe zu töten.
Außerdem ist es ziemlich feige jemanden einfach zu erschießen. Ich würde mal gerne sehen wie ein Jäger einen Wildschein Auge um Auge gegenübersteht. Das wäre fair und vertretbar :)
23.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Wildtierbestände regulieren sich durch die Geburtenrate, die sinkt, wenn es weniger Futter gibt. Vielleicht sollte man aufhören im Winter so stark zu zufüttern. In italienischen und schweizer Nationalparks in denen die Jagd verboten ist gibt es komischer Weise keine übermäßigen Wildtierbestände.
23.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Okay ich glaube ich spinne! Im gleichen Satz in dem du mir unterstellst ich würde hetzen ziehst du den Vergleich zur Judenverfolgung im Dritten Reich. Das muss man sich doch echt nicht bieten lassen!!! Das Allerletzte! Ich weiß ja nicht ob du dich mit dem Thema jemals außeinander gesetzt hast, ich schon, also pass gut auf was du sagst!

Dann (obwohl ich eigentlich gar keine Lust habe mit Jemandem der mir so kommt zu reden), solltest du deinen eigenen Artikel mal lesen bevor du ihn abschickst, du widersprichst dir nämlich zum Teil selbst schon. Da ich ja, ebenso wie du scheinbar auch, angesprochen habe, dass ich den Teil der Jäger verurteile, der aus reinem Spaß töten, "falsch" töten und sich eben NICHT fachgerecht verhalten, hättest du mich vielleicht nicht so angehen müssen.

Und meine Güte informier dich bevor du hier los schimpfst.
Der VGT hat doch selbst eine Statistik aufgestellt, in der er beschreibt, dass nur 33% der Rehe, 14% der Wildschweine und 17% der Hirsche sofort tot sind, der Rest ist (wie er sagt) bald tot und die Hälfte einfach verletzt. Das jagen mit Quetschfallen und Prügelfallen wird nach wie vor praktiziert, da verlieren Tiere zum Teil einfach ein paar Körperteile oder sie harren schwer verletzt in den Fallen aus um zu warten bis der Jäger kommt und sie endlich tötet. Ebenso wird das Jagen mit Jagdhunden praktiziert. Auch eine wundervolle Art und Weise zu töten. Übrigens werden zum Abrichten der Hunde lebende Köder benutzt.

Aber vielleicht schaust du selbst mal ein wenig im Internet nach.
Und JA ich kenne Jäger und die sagen selbst, bei ihnen sind sie ab 12Uhr alle besoffen. Ein Bekannter hat die Fachrichtung gewechselt nachdem sein Kollege 1m neben ihm in den Baum geschossen hat. Willst du die Telefonnummer, dann könnt ihr mal zusammen darüber reden! Oder les Zeitung!
23.09.2012
LSternus hat geschrieben:
Ich für meinen Teil sehen dass so wie Rhino! Du greifst die Jäger hier ziehmlich stark an, ohne zu beachten, dass es "die Jäger" eigentlich gar nicht gibt!

Sicher es gibt solche Trophähenjäger, Heckenförster, die sich nicht um natürliche Wildbestände und einheimische Raubtiere kümmern, weil ihre Trophähen ihnen wichtiger sind, aber das sind längst nicht alle.

Mein bester Freund, z.B. möchte auch den Jagdschein machen (in erster Linie weil er Förster werden will). Aber er sagt ein Jäger mit Niveau nimmt nur das was die Natur entbären kann. Wenn sich Wolf, Luchs und Co. ihren Teil nehmen, dann ist das eben so. Und diese doch recht große Gruppe von Jägern vergisst du.

Sicher am lautesten schrein die die den Wolf und andere Raubtiere nicht wollen, aber das sind, wie schon gesagt nicht alle Jäger.

Außerdem gibt es noch recht wenige Luchse und Wölfe in Deutschland, Großbären überhaupt nicht, also brauchen wir auch Jäger die das Gleichgewicht halten.

Zu guter letzt gibt es in Deutschland auch noch ein Jagtgesetz. Dass ich da ein paar Pasagen umschreiben würde klar, aber es verhindert auf jeden Fall ein wildes Umhergeballere.
23.09.2012
Rhino hat geschrieben:
Du wirfst hier eisenharte Anschuldigen gegenüber den Jägern in den Raum, so eisenhart das ich mal Quellen sehen will! Der Jäger an sich wird in diesem Bericht als jegliche Regel missachtender, mörderischer, alkoholbetankter und unfähiger Sadist dargestellt, ohne jegliche Belege! Das ist keine Kritik das ist Hetze! (wie im Dritten Reich gegen Juden etc.)

Wenn du meinst, das wir generell keine Tiere töten dürfen, solltest du wissen, das der WWF diesbezüglich nicht die Ansicht von PETA teilt.
Unsere Welt ist ökologisch leider nicht mehr in ihrem Ursprungszustand, wir Menschen haben durch Ausrottungen, Umsiedlungen und Zerstörungen vieles total aus dem Ruder gebracht, nun können wir entweder zusehen, wie die von uns geschädigten Ökosysteme sich selbst vernichten, oder wir versuchen sie aufrecht zu erhalten, und das geht häufig nur mit Jagd, und solange Jäger ihre Arbeit anständig ausführen, sehe ich da keinerlei Einwand.
Du beschreibst hier ein angeblich flächendeckendes Fehlverhalten von Jägern, sollte dies tatsächlich der Fall sein, sollte man eher Verbesserungs- und Kontrollmaßnahmen ergreifen, anstatt die Jagd zu verbieten o. ä.

Was die Hetzjagd angeht, weiß ich nicht ob das in Deutschland noch praktiziert wird, aber falls ja, sollten derart makabere Vorgehensweisen definitiv verboten werden!
Man sollte außerdem den Berufsjäger strikt von anderen "jagdbefugten" Personen abgrenzen, so dürfen in Deutschland, zu meiner absoluten Verachtung, die Adeligen immer noch einfach so auf Jagdtour gehen, diese haben aber häufig keine Ahnung vom Fach und bereiten mit ihrer Unfähigkeit jährlich zig Waldtieren einen qualvollen Tod, dagegen sollte man auf jeden Fall vorgehen.

Natürlich sollten wir Rodungen und Umweltverschmutzung bekämpfen, doch das schließt die Jagd keinesfalls aus!
23.09.2012
Anni09 hat geschrieben:
Ich sehe das eigentlich genauso wie du. Der Mensch hat die natürlichen Feinde ausgerottet und jetzt maßt er sich an für ein Gleichgewicht zu sorgen. Und was die Menschen angeht brauchst du dir eigenltich keine Gedanken zu machen denn wir dezimieren uns ja eigentlich schon gegenseitig. Schau dir mal die ganzen Kriege an...oder wie viele Menschen verhungern tagtäglich? Im Vergleich zur Gesamtpopulation erscheint das vielleicht nich besonders viel, aber auf die Jahre gerechnet ergibt sich da schon eine enorme Summe. Jetzt versteh das bitte nicht falsch....Ich finde es ganz schlimm das täglich so viele Menschen sterben, ich wollte dir nur aufzeigen das wir keine Jäger für die Menschheit brauchen.
Das Problem ist, dass ich drei Jäger in meinem Bekanntenkreis habe. Mit einem bin ich sogar ziemlich gut befreundet. Ich hatte erst nach einem Jahr erfahren das er Jäger ist. Meiner Meinung nach haben diese Leute ein ganz starkes Problem mit ihrem Selbstbewusstsein. Alle Jäger die ich persönlich kenne freuen sich auf die Jagd....Wie krank ist das denn bitte? Wieso freuen diese Menschen sich wenn sie hilflose Tiere töten?
Eine Freundin von mir wohnt direkt am Waldrand und hat die Schweine mal schreien gehört....Einfach fürchterlich :(
23.09.2012
Meelyn hat geschrieben:
Richtig. Aber stehen wir über den Tieren? Wir Menschen haben auch eine leichte Überpopulation. Warum sagt der Mensch dass es von einer Art zu viele gibt, folglich müssen sie erschossen werden, nur bei uns trifft das nicht zu. Paradox.
23.09.2012
Jayfeather hat geschrieben:
ich versteh dich, aber bei jägern ist es wie bei allen anderen berufen auch: es gibt überall schwarze schafe. ich hab z.b. mal zwei jäger mit ihren hunden kennen gelernt und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie so handeln wie du es eschrieben hast. wenn wircklich eine überpopulation droht finde ich es in ordung einige tiere zu schießen. allerdings sollten dann einwanderer wie der wolf willkommen geheißen werdn, da er ja die reh population einschränkt...
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