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Viele Vogelarten sind in Deutschland zu Hause. © J. Fieber / igreen media / WWF
Naturschutz ist voll doof...


von hirscher33
15.06.2015
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Heute im Englischunterricht haben wir einen Text für eine Textzusammenfassung bekommen.

Das Thema handelte vom Kampf gegen Plastik in den Meeren. Ich freute mich innerlich etwas und mein Nebensitzer brachte mich wieder auf den Boden der Tatsachen unserer verdummten Gesellschaft zurück. "Das ist ja voll das sch.. Thema ich interessiere mich garnicht für den Umweltschutz" auf die Frage warum er sich nicht dafür einsetzen könnte" Wir werden doch eh alle sterben, außerdem wenn ich jetzt weniger Fleisch essen würde stopft sich irgend ein Chinese den ganzen Tag nur Fleisch in den Rachen". Laut seiner sicht kann man nichts bewegen. Darauf hin sagte ich ihm wenn du so denkst müsste es heute in Deutschland immer noch grün gefärbte Flüsse geben und der Bodensee wäre so mit abwassern verpästet das man darin niemals baden könnte. 

Das traurige finde ich daran einfach nur das er damit sachen gesagt hat die so viele Menschen hier in Deutschland genauso sehen. Wie egoistisch und selbstorientiert unsere Gesellschaft ist kann einem einfach nur leid tun.

"Man bewegt nichts, wenn man sich selbst nicht bewegt"  Natürlich ist es nicht einfach etwas großes zu bewegen aber gerade unsere Gesellschaft und unser Land sollte doch eine ganz andere Einstellung vorleben? Wie seht ihr das ist es sinnvoll solchen Experten überhaupt Aufmerksamkeit zu schenken?

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Kommentare (12)
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Sortieren nach Aktualität:
02.09.2015
david.s hat geschrieben:
Ich bin ganz deiner Meinung, in meiner Klasse gibt es auch Leute die genau das auch gesagt haben.
30.06.2015
hirscher33 hat geschrieben:
@thogie :=) danke
28.06.2015
Akatsuki hat geschrieben:
Was soll ich sagen meine Großeltern waren bis vorkurzem auch so drauf. aber inzwischen haben ich sie quasi bekehrt :)
25.06.2015
thogie hat geschrieben:
Ich habe auch schon viele Menschen hören sagen, sie finden Umweltschutz gut, aber wenn es um geld geht hört der Spaß bei den Meisten auf. "Ich zahl doch keine 120€ für ne Biojeans, wenn ich eine für 10€ bei C&A kriege!" Das höre ich leider sehr oft :-(
Aber danke für deinen tollen Beitrag, ist wirklich ein schwieriges Thema :-)
17.06.2015
Marcel hat geschrieben:
Nicht den Mut verlieren! Es gibt immer Idioten, aber allgemein wandelt sich die Stimmung in unserer Gesellschaft. Aktuelle Zahlen hierzu gab's neulich in der Umweltbewusstseinsstudie: http://www.wwf-jugend.de/entdecken/deutschland/artikel/deutsche-immer-umweltbewusster-die-umweltbewusstseinsstudie-2014;7523 Immer mehr Menschen betrachten den Umwelt- und Naturschutz als alltägliche Aufgabe, mit der sie auch Chancen und Lebenssinn verbinden. Kritik am Konzept des unendlichen Wirtschaftswachstums wird immer mehr zum Mainstream - auch in vermeintlich konservativen Gruppen. Es kommt natürlich darauf an, wie wir das Potenzial in unserer Gesellschaft entfalten können. Ich bin sicher, mit aktiven Leuten wie hier in der WWF Jugend können wir andere überzeugen bzw. begeistern. Wir müssen nicht darauf warten, dass alle unserer Meinung sind. Wir müssen vorangehen und den anderen beweisen, dass unsere Meinung eine gute Meinung ist. ;)
16.06.2015
KikiFi hat geschrieben:
Anais hat vollkommen recht: Wenn man nur immer mit erhobenen Zeigefinger dasteht und kritisiert, steht man ganz schnell vor verhärteten Fronten und erreicht gar nicht mehr. Viel besser ist es, mit gutem Beispiel voranzugehen und den Leuten zu zeigen: Hey, Umweltschutz kann echt Spaß machen. Und noch mehr, wenn wir alle zusammenhelfen!
16.06.2015
LSternus hat geschrieben:
Abgesehen davon, dass wir uns glaube ich alle schon mal solche Kommentare anhören mussten, von Leuten die 17, 18 oder vielleicht sogar 19 sind erwarte ich einfach mehr Weitsicht und mehr Reife im Umgang mit gesellschaftskritischen Themen (bezogen auf deinen Sitznachbarn, in diesem Fall).
15.06.2015
Anais hat geschrieben:
Auf solche Menschen trifft man leider immer wieder..

Ich denke das Problem ist, dass viele einfach zu bequem sind und nicht bereit sind ihren Lebensstandard anzupassen. Deshalb werden solche Themen ständig runtergespielt. Denn wenn jemand eingestehen würde, dass es ein ernsthaftes Problem ist, dann müsste man ja anfangen etwas zu ändern und davor haben die Meisten Angst. Ich finde Lunalllys Kommentar ganz gut. Wenn man es noch drastischer verdeutlichen will, kann man es meiner Meinung nach auch mit dem zweiten Weltkrieg vergleichen. Man war der Ansicht nichts verändern zu können und hat es einfach hingenommen. In der Konsequenz sind Millionen von Menschen gestorben und wenn es die wenigen nicht gegeben hätte, die Widerstand geleistet haben, dann wär's sicher noch ewig so weiter gegangen. Das ist natürlich ein krasser Vergleich, aber jeder Einzelne hätte etwas verändern können und sich so gegenseitig stärken und letztendlich wird das Fortschreiten des Klimawandels auch seine Konsequenzen haben. Selbst jetzt schon sind weltweit Dutzende Menschen betroffen -sei es von Wetterextremen oder Naturkatastrophen.

Letztendlich ist es doch so: an und für sich will jeder die Welt retten und die Natur erhalten, aber keiner (beziehungsweise halt leider nur wenige) ist bereit dafür etwas zu ändern.

Ich denke es hilft, wenn man versucht nicht "belehrend" zu wirken und mit dem Finger in die "Wunde" zu stechen, sondern Alternativen aufzeigt. Und um das genannte Fleischbeispiel mal aufzugreifen: Es erwartet ja niemand, dass man von heute auf morgen seine komplette Ernährung umkrempelt, aber es wär ja schon mal ein toller Schritt zumindest weniger Fleisch zu essen. Wenn ich meine Freunde davon überzeugen möchte weniger Fleisch zu essen lade ich sie zum Kochen ein, um ihnen zu zeigen, dass auch vegetarisches Essen echt lecker sein kann und sich die Auswahl nicht nur auf Salat beschränkt. Kam bisher immer super an.
15.06.2015
hirscher33 hat geschrieben:
@Line richtig leider leben wir in einer Konsum Gesellschaft haste was biste was...
15.06.2015
Buchenblatt hat geschrieben:
Ich hatte das gleiche Problem in Englisch: Wir haben einen Greenpeace-Artikel über den Trash Vortex im Pazifik gelesen und keiner hat sich dafür interessiert oder den Artikel ernst genommen.
@Lunallly Du hast recht, man kann etwas bewegen, wenn man dafür kämpft. In der Schule ist so etwas allerdings oft relativ schwer, weil man auch nicht als absoluter Freak gesehen werden will.
15.06.2015
Line hat geschrieben:
Ich weiß genau wie du dich gerade fühlst. Von manchen meiner Freunde habe ich auch schon solche Dinge gehört. Jedes Mal versuche ich dann sie eines besseren zu belehren. Und doch ist es meist so: du hast recht es ist nicht gut wie es ist. Wir müssen etwas ändern. Ach und ich wollte noch... Das ist dann der Umschwung auf einanderes Thema und das alte ist vergessen. Nicht nur bei Umweltschutz sondern auch bei anderem was nicht richtig läuft...
15.06.2015
Lunallly hat geschrieben:
Ich finde schon das man etwas bewegen kann. Denn von nichts kommt nichts.
Aber es gibt eben viele die das Gegenteil meinen. Mein Lieblingsbeispiel auch wenn es nicht mit dem Naturschutz zu tun hat ist der Mauerfall. Damals haben so viele Menschen für etwas gekämpft, was hoffnungslos schien doch sie haben gewonnen, haben etwas bewegt. Und so können wir alle gemeinsam auch etwas bewirken. Und jeder Einzelne kann schon einen Teil für das Große ganze dazu geben, indem er zum Beispiel auf Plastik versucht zu verzichten...
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