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"Müllfreier" - Monat / Woche 1


von Hawkeye
09.06.2016
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25 P

Ich habe ja versprochen ein kleines wöchentliches Tagebuch bezüglich meines müllfreien Monats zu schreiben. Ich weiß , wir haben erst Donnerstag aber für mich ist das schon Woche 1.

Die erste Woche war eine kleine Umgewöhnungswoche , mag ich sagen. Die Umstellung von „ normalem „ Müllverbrauch zu kein Müllverbrauch war nicht wirklich einfach. Zuerst musste ich meiner Mutter erklären dass sie weniger Flaschen für die Schule kaufen soll, sondern dass ich mir mein Wasser vom Sodastream hole. Sodastream ist, für alle die das nicht kennen, ein Gerät dass aus Leitungswasser Mineralwasser macht. Schmeckt sogar. Meine Mutter hat den Sinn nicht ganz verstanden , aber sie hat es akzeptiert. Als ich ihr gesagt habe dass sie auch kein Gemüse und Obst mehr kaufen brauch, weil mein Bruder und ich dass frisch vom Bauern mitbringen, war sie überrascht. Wir haben ihr alles erklärt und es funktionierte.

 

Der Bauernhof , in dem wir arbeiten.

 

In der Schule war es auch nicht immer „ unproblematisch „. Da ich schnell Hunger bekomme und mein Schulbrot sehr schnell weg ist, kaufe ich mir in der Regel etwas am Kiosk an der Schule . Und sie packen dass in Plastiktüten. Es war schon recht lustig zuzusehen wie die Kassiererin gegrübelt hat als ich ihr es erklärt habe. Also zusammengefasst. Diese Woche KEIN Müll in der Schule verbraucht.

 

Das hier ist im Übrigen dass Feld. Natürlich haben wir nur ein Stück davon gemacht:D

 

Nach der Schule war es ein bisschen einfacher. Statt einen Collegeblock zum schreiben , habe ich ein normales Schreibheft benutzt. Statt einen Kugelschreiber einen Füller. Die Hausaufgaben waren also kein Problem. Dann kam die Arbeit auf dem Feld. Wie schon gesagt arbeite ich erst einmal bei unserem Bauern auf dem Feld. Ich habe zwar gedacht dass es anstrengend wird, aber so sehr. Diese Woche war an sich schon warm , aber auf dem Feld, welches auf einem kleinen Hügel liegt , den Boden zu lockern, das war eine Qual für mich und meinen Bruder. Täglich waren wir circa 3 Stunden am arbeiten.Belohnung : 5 frische , riesige Kartoffeln, so viele Äpfel wie wir tragen konnten und Schafskäse, von den Schafen , dessen Stall oder auch die Wiese wir säubern mussten. Schwere Arbeit. Es macht aber Spaß und es ist Sport. So kann man sich einen Gang zum Fitnessstudio sparen. Auch hier : KEIN Müllverbrauch.

Das war Woche Eins. Mal schauen, vielleicht wird’s ja noch ökologischer. Wer weiß .

 

 

 

Bilder :

Bild 1

Bild 2

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Kommentare (3)
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11.06.2016
Hawkeye hat geschrieben:
@Cookie nd habe ich leider nicht. Wäre für mich auch ein bisschen unpraktisch. Kleiner Nebenfakt : habe dafür von meinem opa eine schreibfeder geerbt :D
11.06.2016
Cookie hat geschrieben:
Dein Einsatz ist wirklich großartig! Ich finde es total toll, dass du sogar extra beim Bauern arbeitest und dir dort sozusagen dein Essen verdienst. Eine Möglichkeit, die ich selbst in der Stadt leider nicht habe.
Auch, dass du am Schulkiosk auf Plastiktüten verzichtest, ist super. Vielleicht regt das andere dazu an, nachzudenken und es dir gleichzutun.
Zum Füller: Hast du so einen, der Tinte aus dem Glas saugen kann? Ich hab davon gehört, dass man sich auch für normale Patronenfüller Konverter kaufen kann, mit denen man die Tinte dann aus dem Glas ziehen kann und so keine Füllerpatronen braucht.

Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg und bin gespannt auf deine nächsten Berichte!
09.06.2016
Taki hat geschrieben:
Finde ich Klasse. Weg mit den Blistern
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