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Viele Vogelarten sind in Deutschland zu Hause. © J. Fieber / igreen media / WWF
Invasive Arten: Gefahren der biologischen Einwanderung


von Marcel
21.08.2013
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Tigermücken in Brandenburg, gefährliche Schildkröten in Baggerseen, Nandus in Mecklenburg: Exotische Arten sind längst Teil unserer Natur. Tausende leben längst unter uns - und können ganze Ökosysteme kippen lassen.

Immer mehr Tiere und Pflanzen werden durch den Menschen aus ihrem Verbreitungsgebiet verschleppt - ob bewusst oder unbewusst. Allein in Deutschland sind etwa 1150 nicht-heimische Tier- und 12.000 Pflanzenarten registriert. Die meisten können sich in Deutschland nicht fortpflanzen oder überleben den Winter nicht, aber über 600 eingeschleppte Pflanzen (Neophyten) und über 260 Tiere (Neozoen) haben sich fest etabliert. Davon geht man aus, wenn diese Arten sich etwa 100 Jahre im geographisch neuen Lebensraum etabliert haben. Stellenweise kann dadurch die Artenvielfalt zunehmen. Oft haben Neozoen und Neophyten aber negative Auswirkungen.

Schon seit Jahrhunderten zeigen eingeschleppte Arten verheerende Folgen: Auf tropischen und subtropischen Inseln löschten Ratten und Katzen von europäischen Schiffen innerhalb kürzester Zeit am Boden brütende Vogelarten aus. Ziegen und Schafe fraßen ganze Inseln kahl und entzogen den einheimischen Arten die Lebensgrundlage. Das Europäische Kaninchen, bewusst als jagdbares Wild in Australien eingebürgert, hat sich dort zu einer Plage entwickelt. Besonders dramatische Folgen hatte die Einschleppung der Wanderratte aus Asien: Mit ihr gelangte der Pestfloh und das Pestbakterium nach Europa und löste die große Pestepidemie von 1350 mit Millionen von Toten aus.

"Manche Arten verdrängen Einheimische oder lassen sogar ganze Ökosysteme kippen - das muss man natürlich erkennen und frühzeitig eingreifen", sagt WWF-Experte Janosch Arnold. Asiatische Marienkäfer verdrängen die Einheimischen, der Kamberkrebs den europäischen Flusskrebs, das stärkere Grauhörnchen das europäische Eichhörnchen. Die Nordamerikanische Rippenqualle hat im Schwarzen Meer Sardelle und Sprotte bereits nahezu ausgerottet. Jetzt siedelt sie sich auch in Nord- und Ostsee an.

Vorsorge gegen weitere Einschleppung ist bei weitem der effizienteste Weg, den möglichen Gefahren von invasiven Arten zu begegnen. Im Rahmen der Konvention zur Erhaltung der biologischen Vielfalt haben sich die Vertragsstaaten verpflichtet, die Einschleppung gebietsfremder Arten zu verhindern. Doch seit große Strecken mit dem Schiff oder Flugzeug überwunden werden, breiten sich Arten noch sehr viel rasanter aus. Allein in Ballastwassertanks von Schiffen reisen einer WWF-Studie aus dem Jahr 2009 zufolge täglich rund 7000 Arten um den Globus. Getan wird dagegen wenig - obwohl die Schäden in die Milliarden gehen.

Hier ein paar Beispiele von invasiven Arten, die bei uns heimisch geworden sind:

Bisam: Der Bisam stammt ursprünglich aus Nordamerika. Anfang der 1920er Jahre kam sein Pelz in Mode und wurde teuer gehandelt. Bisamratten wurden für die Haltung in Pelztierfarmen zu Tausenden eingeführt. Nachdem der Preis für die Felle stark gefallen war, wurden viele Farmen geschlossen und die Tiere in die Natur entlassen. In ganz Deutschland ist der Bisam nun eingebürgert. Er ernährt sich von Uferpflanzen, Flusskrebsen und Muscheln. Durch seine Lebensweise richtet er häufig Schäden an Ufern, Verkehrswegen, Fischteichen und wasserbaulichen Schutzeinrichtungen an. Auf der anderen Seite kann er aber auch dazu beitragen, Gewässervegetation zu fördern und die Ansiedlung von Wasservögeln begünstigen.

Mink oder Amerikanischer Nerz: Der Amerikanische Nerz oder Mink (Mustela vison) ist ein wichtiger Räuber des Bisam, verdrängt jedoch den Europäischen Nerz (Mustela lutreola), mit dem er eng verwandt ist. Der Mink gelangte in den 1920er und 30er Jahren als Pelztier nach Deutschland. In den 1950er Jahren konnte sich nach Freilassungen oder Ausbrüchen eine dauerhafte Population aufbauen und sein Areal dann sehr stark ausbauen. Er ernährt sich von Kleinsäugern, Bodenbrütern, Amphibien und Bisamratten und steht in Verdacht, den vom Aussterben bedrohten Europäischen Nerz (Mustela lutreola) und den Europäischen Iltis (Mustela putorius) zu verdrängen.

Chinesische Wollhandkrabbe: Die Chinesische Wollhandkrabbe gelangte mit Schiffen aus Ostasien nach Europa. Heute kommt sie in allen in die Nord- und Ostsee mündenden Flüssen vor. Die chinesische Wollhandkrabbe passt sich leicht an Veränderungen des Salzgehalts und der Temperatur an und kann sich daher schnell ausbreiten. Ihre Ernährungsweise macht sie zu einem Konkurrenten für viele andere Wassertiere. Sie gelten zudem als große Schädlinge der Fischerei. Zusätzlich zerstören die Krabben Dämme und andere Uferbefestigungen durch das Graben von Gängen.

Waschbär: Ein besonders bekanntes Beispiel für invasive Tierarten ist der nordamerikanische Waschbär. Er wurde bereits 1927 als Pelztier nach Deutschland eingeführt und hat sich in Europa nicht nur etabliert, sondern weitet sein Areal seither deutlich aus. Aufgrund seiner hervorragenden Kletterkünste macht sich der Allesfresser auch an Vögel heran, die in Bäumen nisten. In naturbelassenen Lebensräumen, die ausreichend Deckung bieten, scheint der Waschbär den Bestand von Auer-, Birk-, und Haselhuhn nicht ernsthaft zu gefährden.

Indisches Springkraut: Das Indische Springkraut wurde bereits 1839 als Zierpflanze nach England gebracht. Es ist eine der anpassungsfähigsten, sich am schnellsten ausbreitenden und in seinem Erscheinungsbild auffälligsten invasiven Pflanzenarten in Deutschland. Durch die massive Ausbreitung des Springkrauts werden einheimische Arten verdrängt, der Wasserhaushalt des Standortes wird empfindlich geschädigt. Um eine Weiterverbreitung dieser Art zu unterbinden, sollte die einjährige Pflanze durch Abmähen oder Mulchen nachhaltig bekämpft werden.

Halsbandsittich und Alexandersittich: Der auffällig grüne Papagei mit dem roten Schnabel kommt ursprünglich in Afrika sowie Süd- und Südostasien vor. Gefangenschaftsflüchtlinge haben inzwischen in vielen Städten Deutschlands winterfeste Kolonien gebildet, etwa in Bonn, Mainz, Worms und Heidelberg. Im Frühsommer ziehen die Tiere in Schwärmen von jeweils 10 bis 30 Exemplaren während der Nahrungssuche durchs Stadtgebiet und die Obstanbauflächen der Umgebung. Die Sittiche stehen in Nahrungskonkurrenz mit anderen fruchtfressenden Vogelarten und sorgen ferner für Lärmbelästigung sowie Verkotungen unter Massenschlafplätzen. Die Vögel richten Schäden im Obstanbau an und sind keine Freunde der ökologischen Gebäudesanierung: Berichten zufolge bauen sie Bruthöhlen in der Styroporschicht der Außenfassaden wärmegedämmter Gebäude.

Ochsenfrosch: In Europa wurde der nordamerikanische Ochsenfrosch hauptsächlich als Delikatesse für die Gastronomie eingeführt. Hobbygärtner setzen ihn zudem in Gartenteichen aus, da war der Weg zum nächsten Tümpel nicht weit. Ochsenfrösche sind vermehrungsfreudig – ein Weibchen legt mehr als 20.000 Eier. Bei uns fehlen die typischen Fressfeinde ihrer nordamerikanischen Heimat wie Wasserschlangen und Schildkröten. Heimische Amphibien werden getötet und verdrängt. Ausgewachsene Ochsenfrösche werden bis zu einem Kilo schwer und fressen Insekten, Würmer, Krebse, Schnecken, kleinere Frösche, Schlangen, Eidechsen, Fische, Nagetiere, Entenküken – alles, was sie überwältigen können. In den vom Ochsenfrosch besiedelten Laichgewässern wie etwa am Oberrhein fehlen inzwischen Kaulquappen der einheimischen Amphibienarten fast völlig.

 

Wie ist deine Meinung? Sollten einwandernde Arten nicht vielmehr als Teil der Natur betrachtet werden? Ist es ok, wenn sich die Natur verändert, weil sie im Wandel ist? Oder sollten wir einwandernde Arten bekämpfen, weil dadurch heimische Arten - quasi von Menschenhand - verdrängt werden?

 

Fotos: Bisam © Stefan Ertl / Wikimedia-Commons; Mink © Pdreijnders / Wikimedia-Commons; Wollhandkrabbe © Christian Fischer / Wikimedia-Commons; Waschbär © Quartl / Wikimedia-Commons; Indisches Springkraut © Simplicius - GFDL / Wikimedia-Commons; Sittich © Frank Vassen / Flickr

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Kommentare (9)
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22.08.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
@Rhino: Ich spreche mich für gar nichts aus.
Meiner Meinung nach interpretierst du zu viel aus deinem Denken in meinen Text. Du kannst mich fragen, wie ich was meine, aber bitte nichts behaupten.
Bei aller Liebe, aber ich glaube du verstehst nicht was ich sagen will. Und bitte lies in Zukunft genauer. Denn ich habe folgendes geschrieben: " Wenn wir nun umdenken und Dinge berichtigen können (und wollen) ist das ein Schritt in die richtige Richtung."

Mehr möchte ich hier dazu nicht sagen. Denn ich möchte Marcels Bericht nicht zuspamen.

LG
22.08.2013
Rhino hat geschrieben:
@Zerschmetterling: Es geht mir nur darum, dass du dich, ob nun fragend oder überzeugt, für das Prinzip aussprichst, nicht in die Natur einzugreifen, AUCH DANN NICHT wenn vorher eingegriffen wurde und man gegen die Folgen vorgehen will ...

Die Klima-Sache ist nicht aus der Luft gegriffen, es ist doch genau das selbe Problem? Wir Menschen bringen durch unsere klimaschädliche Energieversorgung das arktische Packeis zum Schmelzen -> warum was dagegen tun, wenns doch die natürliche Folge unseres menschlichen Fehlverhaltens ist? müsste die Natur das dann nicht auch einfach so ausbaden, so wie sie Kaninchen - und Krötenplagen ausbaden muss?

Liegt die Differenzierung von Klimawandel und invasiven Spezies nicht letztlich vor allem darin, dass man als Gegenmaßnahme des Klimawandels keine Tiere tötet?
22.08.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
@Rhino: Ich glaube, du hast mich missverstanden.
Du schreibst davon, dass ich eine Position eingenommen habe.
Aber ICH habe davon geschrieben, dass ich mir Fragen stelle, dass ich weiß, dass viele Tiere auf unnatürlichen Weg nach Deutschland (oder andere Länder) kommen, und ich den Willen die heimische Natur zu bewahren, verstehen kann. Ich habe geschrieben, wie Dinge nüchtern betrachtet aussehen würden. Ich habe mich gefragt, ob wir Menschen meinen den Planeten gestalten zu dürfen, und meine, dass das nicht unsere Aufgabe ist. Allerdings ist das eine Tätigkeit, der wir schon jahrelang nachgehen.

Ich habe gesagt, dass wir der Natur ihren Lauf lassen sollten. Bin mir aber bewusst, dass wir das (schon lange nicht mehr) tun. Deswegen gibt es das Durcheinander und die Probleme. Wenn wir nun umdenken und Dinge berichtigen können (und wollen) ist das ein Schritt in die richtige Richtung.
Aber wie du hoffentlich merkst, beziehe ich keine klare Position. Ich habe in keinem Wort gesagt, ICH FINDE DASS..... , dass wir Neuankömmlinge machen lassen sollen, oder nicht, dass wir seit Jahren hier heimische Arten um jeden Preis stärken sollen,...- verstehst du?
Denn ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wo der richtige Weg ist. Ich stelle mir diesbezüglich, wie du nun hoffentlich verstanden hast, noch viele Fragen.

Und bitte, lass meine Worte meine sein, und interpretiere nicht so arg deine hinein. Ich habe in keinem Wort die Klimaerwärmung erwähnt, also bitte interpretiere durch diesen Text nicht meine Haltung dazu hinein.

By the way:
Ausrottung menschlicher Art, dem sind wir uns hier alle einig, ist schrecklich und traurig. Dass wir in Deutschland Bären, in Afrika leider die Elefanten, an den Rand der Ausrottung bringen, ist ein menschliches Vergehen, welches mich zutiefst traurig macht. Und die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, in ihre alte Heimat, erfüllt mich mit Freude, und wenn sich die Zahl der Elefanten wieder stabilisiert hat (davon gehe ich jetzt einfach mal aus) werde ich wie ein Honigkuchenpferd durch die Straßen spazieren.

Liebe Grüße :)
22.08.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Die meisten der hier genannten Arten wurden nach Deutschland gebracht um ihren Pelz zu tragen oder ihre Schenkel zu verspeisen. Da sieht man mal wieder, dass die Kurzsichtigkeit der Menschen verherrende Folgen haben kann.

Ich kann mich bei diesen Fragen noch nicht klar positionieren. Ich kann Rhino sehr gut verstehen und würde ihm eigentlich zustimmen. Auf der anderen Seite finde ich es auch nicht richtig, die Arten hier zu bejagen und auszurotten nur weil wir sie eingeschleppt haben.
Artenvielfalt ist etwas wunderbares und wichtiges und sollte erhalten werden. Aber zu welchem Preis?
21.08.2013
Rhino hat geschrieben:
@ Zerschmetterling: Diese Position haben viele und wenn dann am Ende doch eine Art ausstirbt, ist man auf einmal empört ...

Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der spezifisch angepasste, einzigartige Lebewesen durch Scharen von Ratten, Kaninchen etc. verdrängt werden, natürlich verändern sich Ökosysteme, aber in der Geschwindigkeit und Intensität, in der der Mensch diese Veränderungen vorantreibt, hat das mit einer gesunden natürlichen Dynamik nichts mehr zu tun ...

In Deutschland ist kaum noch von intakten Ökosystemen zu sprechen, es gibt kaum Platz, Wölfe und Bären sind ausgerottet - vielerorts war ein natürliches Gleichgewicht schon vor der Ankunft invasiver Spezies nicht gegeben, da ist es in der Tat schwer, diverse ökologische Schäden lediglich auf invasive Spezies zu übertragen, aber Gebiete, wie das Outback in Australien, das erst durch die Ankunft von Kanichen, Kamel und Rind eine Vielzahl seiner Pflanzenarten verloren hat, kann man doch nicht einfach verkommen lassen, der Nördliche Haarnasenwombat ist in Australien fast ausgestorben, die letzten Tiere leben auf drei jämmerlichen Quadratkilometern, der einstige Lebensraum wurde von Rindern plattgemäht - soll das die Natur sein, die wir bewahren wollen? soll das natürliche Veränderung sein? Ich habe da leider meine Zweifel ...

Nach deiner Argumentation, müssten wir auch den Klimawandel einfach so hinnehmen, ist ja auch eine, von uns vorangetriebene, Veränderung der Natur ...

Ich entschuldige mich im Vorraus für meine etwas harsche Art, aber ich finde, dass wir zumindest die wenigen ursprünglichen Ökosysteme, wie z. B. unser Wattenmeer, nicht nur vor Flächenzerstörung und Jagd/Fischerei bewahren müssen, sondern auch vor der Zerstörung durch invasive Spezies, der Fortbestand des Ökosystems Wattenmeer ist zumindest für mich mehr wert als das Überleben einer Mittelmeer-Miesmuschel oder einer Chinesischen Wollhandkrabbe ...
21.08.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
Diese Thema finde ich immer wieder spannend.
Ich weiß, dass viele Tiere auf unnatürlichem Weg nach Deutschland kommen. Und wenn sie dann eine große Veränderung und eine Gefährdung einheimischer Arten darstellen, kann ich es nachvollziehen, dass man sich Gedanken darüber macht, wie man die Neuankömmlinge "los werden kann", oder deren Vorkommen "eindämmen kann".
- Auf der anderen Seite: viele Arten an die wir uns gewöhnt haben, die wir als einheimisch betrachten, waren auch mal neu hier. Und ebenso nüchtern betrachtet, nimmt die Natur nun mal ihren Lauf. Und manchmal frage ich mich, ob wir Menschen uns die Hände über den Kopf schlagen und anfangen uns Gedanken darüber zu machen, weil wir anderes gewohnt sind, und die fremden Arten Veränderung bedeuten. Veränderung die wir nicht einschätzen können, die nicht in unser Bild passen.

Natur ist Natur. Wir Menschen haben irgendwann gedacht, wir dürfen diese gestalten. Im Grunde genommen, ist dem aber nicht so. Es ist nicht unser Planet, der so auszusehen hat, wie wir ihn uns vorstellen. Ist in ein Planet auf dem wir leben, wie all die anderen Arten auch. Und wenn wir alle Sentimentalität wegnehmen, dass gewisse Neulinge liebgewonnene einheimische Arten verdrängen, ist das der Lauf der Dinge.

Ich hoffe du verstehst, was ich meine :)

LG
21.08.2013
LSternus hat geschrieben:
Wir hatten in Polen ja schon mal darüber gesprochen. Natur muss in Bewegung bleiben, aber ab einen gewissen Punkt muss Schluss sein.
Durch das Einschleppen einiger Arten verändert der Mensch die natur schneller als sie sich darauf einstellen kann. Außerdem kommt es für mich darauf an wie gut sich ein Tier in ein Ökosysthem integrieren kann.
21.08.2013
Rhino hat geschrieben:
Nicht jede invasive Spezies richtet großen Schaden an, aber wenn Arten, wie der Waschbär, die ursprünglichen Vogelbestände massiv beeinträchtigen, ist eine ausgeprägte Jagd für mich die einzig sinnvolle Lösung, da Habitat- und Artenschutz meiner Meinung nach klar vor dem Tierschutz stehen ...
21.08.2013
Franzichen hat geschrieben:
Ich denke schon das es okey ist wenn die Natur sich verändert, man merkt ja überall das sie im Wandel ist. Wir Menschen sollten denke ich wenn dann die Einheimischen Arten unterstutzen und nicht die neue Art bekämpfen. Eigentlich bin ich sehr froh das man so feststellen konnte das sich viele Arten schnell an ein Anderes Klima angepasst haben, denn das zeigt mir dass sie auch die kommenden noch heißeren Temperaturen überleben werden und hoffentlich auch die nächste Eiszeit...
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