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Viele Vogelarten sind in Deutschland zu Hause. © J. Fieber / igreen media / WWF


von Danielhealthyvegan
02.02.2014
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Was ist Freiheit? Sind wir nicht alle gefangen, nicht körperlich sondern geistig? Wir sind gefangen in uns selbst und wir sind uns dies kaum bewusst. Alles was wir tun, beruht aus Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit gesammelt haben, die uns beeinflussen und manipulieren. Wir kontrollieren uns selber und handeln nicht mehr so, wie wir es von Natur aus machen würden. Es ist so, als würden wir vieles nicht mehr bewusst wahrnehmen können.  Aus diesem Grund existieren heutzutage diese schrecklichen Errichtungen von Menschen, in denen andere Lebewesen leiden müssen, nur um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Wir sehen Tiere nicht mehr leiden, sehen Regenwälder nicht verschwinden und fühlen die Verbindung zur Natur nicht mehr. Jedes Lebewesen, dass unter der Hand von Menschen ist, ist wahrscheinlich im Schlachthaus, in einer Massentierhaltungsanlage, im Versuchslabor oder schon längst auf unseren Tellern.

Ein Tier ist sich selbst bewusst, es lebt und erfreut sich jeden Tag die Sonne aufgehen und untergehen zu sehen. Wenn der Mensch jedoch eingreift, zerstört er den natürlichen Lebensrhythmus des Tieres. Oder kann ein Tier in einem Käfig oder hinter einer Glasscheibe seinen natürlichen Instinkten nachgehen. Ein Zoo ist dazu da, Menschen Tiere zu zeigen, die man sonst nur aus dem Fernseher kennt. Das ist wohl das am häufigste genannte Argument, den Zoobesuch zu rechtfertigen. Ohne in Betracht zu ziehen, dass die Tiere darunter leiden. Dass die meisten Zoos kein Artenschutz betreiben, sonder nur nach Profit Ausschau halten, ist den meisten Menschen genau so wenig bewusst. Woher sollte man das auch wissen, wenn der Zoo selbst damit wirbt Artenschutz zu betreiben. Viele Tiere weisen ein völlig gestörtes Verhaltensmuster auf und erreichen oft nicht einmal die Hälfte ihres natürlichen Lebens. Das Argument, dass viele Menschen, vor allem Kinder im Zoo etwas über Tiere lernen können, kann die negativen Argumente nicht übertreffen, nach meiner Meinung. Zudem kann man das Verhalten von Tieren nicht in Gefangenschaft erkennen, da die meisten Tiere ein gestörtes Verhaltensmuster aufweisen und psychisch krank werden. Jedem sollte doch klar sein, dass ein Eisbären auf Steinen, ein Delfine hinter Betonwänden oder Nilpferde in kleinen Becken leiden und sie leiden wegen uns. Das muss uns bewusst werden, sie leiden wegen uns!

Ein Tier gehört in die Freiheit! Heute werde ich ausgelacht wenn ich vor einem Zoo protestiere, so wie früher Menschen eingesperrt wurden, die gegen Sklaverei gekämpft haben. Gemeinsam können wir es schaffen, wir müssen uns stark machen, wir müssen auf unser Herz hören um die unschuldigen Lebewesen die unter der Hand der Menschen leiden zu befreien.

 

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Kommentare (11)
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08.02.2014
lovethenature hat geschrieben:
guter bericht :) aber wir wissen ja nicht was in den köpfen der tiere durchgeht
04.02.2014
SarahU hat geschrieben:
Ich denke, dass in Zoos meist die größeren Tiere in ihren kleinen Gehegen :/
Du hast Recht, bei Tieren wie Löwe, Tiger, Affe und Eisbär kann man eindeutig Verhaltensstörungen sehen :(
Aber ob es z.B. Erdmännchen in Zoos schlechter haben als in der Freiheit, da bin ich mir nicht so sicher....im Zoo haben sie immer genug Nahrung, keine Feinde und so gut wie immer ein Gehege mit Sand oder Erde, in dem sie buddeln können und mit ihren Artgenossen leben.
Ich denke, viele Zoos beteiligen sich am Artenschutz; z.B. der Zoo Wilhelma in Stuttgart unterstützt den WWF (die Spendengeldern werde in Schutzflächen investiert).
Meiner Meinung nach liegt das Leiden mancher Tiere in Zoos vor allem an den kleinen Gehegen. Dies muss unbedingt gebessert werden!!
Ich finde, dass man Tieren manchmal auch ansehen kann, ob sie traurig, glücklich oder unzufrieden sind :)
03.02.2014
Carinaa hat geschrieben:
Guter Bericht :)
03.02.2014
Sonnenschein99 hat geschrieben:
Wenn ich hier einige Kommetare lese, stellt sich mir der Zoo als das Beste für Tiere dar.
Das gilt bestimmt auch in einigen Fällen, aber in wieder anderen auch nicht. Ich kenne Zoos in denen die Tiere z.B. keinerlei Beschäftigungsmöglichkeiten haben und mit dem Kopf gegen die Wände laufen!
Und ich finde, dass muss einfach nicht sein.Und wenn man die Pfleger darauf anspricht wird man nur müde belächelt :(
Also ich bin in solchen Sachen geteilter Meinung...
03.02.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Die Frage "Was ist Freiheit?" lässt sich meiner Meinung nicht klar beantworten. Natürlich gibt es für fast alles eine offizielle Definition, aber oftmals passt die nicht für jeden.
Bleiben wir mal bei den Menschen. Jeder Mensch hat eine andere Ansicht was Freiheit bedeutet. Für manche ist Freiheit tun und lassen zu können was sie wollen. Ohne Regeln ihr Leben leben.
Nicht an einen Ort oder andere Menschen gebunden zu sein.
Für andere ist es die freie Meinung, freie Gedanken.
Für andere wiederum ist es frei von der Zivilisation in Wäldern oder Bergen zu leben. Getrennt von der modernen Welt um sie herum.
Freiheit kann auch materialistisch gesehen werden. Geld oder Macht ist für manche die Freiheit über allen und jedem zu stehen.
Manche wünschen sich einfach nur die Freiheit als Familie anerkannt zu werden ein Kind großziehen zu dürfen. Ihre Liebe und Gefühle frei zeigen zu dürfen.

Freiheit ist nicht gleich. Freiheit ist für jeden anders. Nicht umsonst passt die Aussage "Die eigene Freiheit endet dort, wo die des anderen beginnt" so unglaublich gut. Wir können nicht Freiheit für alle gleich definieren und so umsetzen. Denn hierbei würden wir die Freiheit aller verletzen, selbst zu entscheiden was Freiheit ist.

Tja und bei Tieren, die können wir schlecht fragen. Und selbst wenn wir eine Antwort bekämen, glaube ich nicht, dass der Mensch bereit wäre zuzuhören.
Wir sollten allerdings - meiner Meinung nach - ihnen die tatsächlichen Freiheiten einräumen die die Natur ihnen gegeben hat. Wenn sie fliegen können, lasst sie fliegen. Wenn sie km weit laufen können, lasst sie laufen. Wenn sie den Winter über schlafen, lasst sie schlafen. Wenn sie sie Jäger sind, lasst sie jagen.
Ist ziemlich romantisch gedacht, da wir schon all diese Freiheiten eingeschränkt, genommen und teilweise auch unwiderruflich zerstört haben. Aber so sollte es in meinen Augen sein. Wie die Ist-Situation aussieht, ist eine andere Sache.
03.02.2014
gelöschter User hat geschrieben:
@Midori: mit dem 2. Punkt wäre ich vorsichtig... Ich würde eher sagen, dass wir noch nicht feststellen konnten, ob Tiere sich ihrer selbst wirklich bewusst sind. Es gibt nämlich zahlreiche Forschungsergebnisse (Spiegel-Tests, Planungs-Tests usw.) die darauf hinweisen, dass Tiere sich doch selbst bewusst sein und komplexe Denk- und Planungsvorgänge haben könnten. Bisher konnte lediglich (außer bei einen Orang Uran, was als "nicht stichhaltig" abgetan wurde) keineSyntax bei Tieren nachgewiesen werden. Sogar Hühner, Elstern, andere Rabenvögel, Schweine, viele Hunde und Katzen nehmen ihr Spiegelbild als sich selbst wahr. Seelöwen verstehen von Menschen gestellte Aufgaben meist schneller als der Durchschnittsmensch und können sich selbst beibringen, zwischen Zahlen und Buchstaben zu unterscheiden. Orang Utans und Delfine (gut die hattest du genannt) kommunizieren auch in freier Wildbahn durch "Zeichensprache" und passen die Zeichen an uns für sie begriffsstutzige Menschen an. Die Doku "Können Tiere denken" ist zum Einstieg in das Thema ganz interessant.
03.02.2014
midori hat geschrieben:
Interessanter Artikel - ich würde gern auf zwei Deiner Punkte eingehen.

Zum einen ist es immer ein schwieriges Unterfangen mit dem Begriff der Freiheit zu hantieren. Freiheit ist komplex und umfasst viele Dimensionen, steht in Spannung mit Gerechtigkeit und Gleichheit. Du beziehst den Freiheitsbegriff auf die Tiere im Zoo. Da stellt sich mir die Frage, welche Art von Freiheit hier überwiegt. Du meinst, die Tiere im Zoo wären nicht frei. Aber das stimmt so nicht. Einerseits hast Du recht, die Tiere haben keine Freiheit, das zu tun, was sie in freier Wildbahn tun würden (jagen, wandern, fliegen, ...). Mit der posititven Freiheit, der Freiheit etwas zu tun, sieht es im Zoo also tatsächlich nicht ganz so optimal aus. Gehen wir aber von negativer Freiheit aus, dann ergeht es den Tieren im Zoo wesentlich besser als ihren Artgenossen in der "Freiheit". Denn sie sind frei von Hunger und Überlebenskampf. Die Freiheit, etwas tun zu können und die Freiheit, von etwas frei sein zu können, muss man hier gegeneinander abwiegen. Wenn Du die Tiere fragen könntest, wären ihnen die existentiellen Grundlagen ihres Überlebens - Nahrung und Geborgenheit - vermutlich wichtiger als weite Wiesen und ein blauer Himmel. Und davon ausgehend, dass heutzutage viele Zoos so artgerecht wie möglich halten, haben sie sogar noch ein Stück positive Freiheit dazu! ;o)

Zweiter Punkt: Tiere sind sich ihrer selbst NICHT bewusst. Wäre dem so, dann könnten sie denken wie wir und wären Menschen. Denn genau das ist der Unterschied von Tier und Mensch. Es gibt nur ganz wenige Fälle, in denen das ansatzweise beobachtet werden konnte (Schimpansen/Delfine). Also Vorsicht bei dieser Aussage!

Ansonsten - bin ich gespannt auf Deine Antwort! ;o)
02.02.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Zunächst einmal: Zoos machen keinen Profit, sondern kommen mit städtischen Zuschüssen, Eintrittsgeldern, Verkäufen, Patenschaften und Spenden so grade eben über die Runden. Und viele Zoos betreiben tatsächlich Artenschutz: die Nachkommen der Luchse aus dem Osnabrücker Zoo werden ausgewildert und was meinst du, woher die Wisente im Rothaargebirge stammen? Der Serengeti-Park hat ebenfalls ein Nashorn erfolgreich ausgewildert... Viele Zoos beteiligen sich auch an Projekten in Afrika oder Australien. Und das sind nur ein paar Beispiele...
Zudem werden viele (gut gehaltene) Tiere im Zoo oder in privater Haltung wesentlich älter als in freier Wildbahn, weil sie keine Fressfeinde, ausreichend Beschäftigung und medizinische Versorgung haben...

Was wäre denn deiner Meinung nach die Lösung? Alle Tiere frei lassen? Klappt bestimmt super... Alle Zoo-Tiere kastrieren lassen und warten, bis alle das Zeitliche segnen? Da würden die Tierpfleger sicherlich bis zum Tod des letzten Meerschweinchens bleiben...
Und die ganzen Haustiere und "Nutztiere" (ich mag das Wort selber nicht)? Auch alle abschaffen? Die leben ja auch alle in "Gefangenschaft"... LionsRock, der wirklich gestörte Tiere aus Zirkussen aufnimmt, ist im Grunde doch auch nur ein großes Gehege...
Zudem sind Zoos für einige behinderte Tiere (wie z.B. Delfin "Winter") die letzte Chance - woher willst du wissen ob das Tier lieber sterben will, statt in Obhut eines Menschen zu leben?

Ich denke man sollte das ganze anders angehen.
Womit du Recht hast ist, dass es sicherlich viele traurige und verhaltensgestörte Tiere in Zoos, aber auch in Massen- und Privathaltung gibt.
Boykottierst du jetzt aber Zoos, haben die weniger Geld zur Verfügung und können somit keine Gehege sanieren oder vergrößern und wirkt sich somit negativ auf die Lebensqualität der Zoobewohner aus... Und wenn der Zoo dann irgendwann schließen muss, müssen neue Plätze für die Tiere gefunden werden, weil sie nicht einfach wieder ausgewildert werden können. Ein Umzug bedeutet für die Tiere immer sehr viel Stress.

Glaubst du denn, das jedes Tier, das mit Menschen zusammenlebt auch zwangsläufig unglücklich sein muss? Ich denke, dass die Haltungsbedingungen und die Beschäftigung von Tieren eher ausmachen, ob ein Tier glücklich ist oder nicht.

Leider gibt es tatsächlich einige Zoos, in denen die Tiere ein Leben in viel zu kleinen Gehegen ohne jegliche Beschäftigungsmöglichkeit fristen müssen. Ebenso gibt es leider Massentierhaltung und auch private Halter, die sich irgendwann mal ein Haustier angeschafft und nun die Lust daran verloren haben. Dort leiden die Tiere WIRKLICH!

Und dort sollte man meiner Meinung nach auch ansetzen, wenn man den Tieren tatsächlich helfen möchte!
Man sollte die Zoos beim Bau neuer größerer Gehege finanziell unterstützen und versuchen zu erreichen, dass schwer zu haltene Tiere (wie Delfine, Eisbären, Tiger usw.) nicht einfach wie die Karnickel vermehrt werden, nur weil sie Publikumsmagneten sind.
Genauso sollte man versuchen von Massentierhaltung zu kleinen Bio-Höfen umzuschwenken und Tierhaltern zu verdeutlichen, dass sie eine große Verantwortung dem Tier gegenüber haben und dieser auch gerecht werden sollten.

Ist zumindest meine Meinung zu dem Thema...
02.02.2014
Morgentau hat geschrieben:
Ich stimme Lara zu.
Außerdem finde ich, dass es der falsche Lösungsansatz ist, vor einem Zoo zu protestieren, wenn du dafür ausgelacht wirst. Deine Botschaft kommt ja anscheinend überhaupt nicht an...
02.02.2014
RichardParker hat geschrieben:
Also ich finde, deine Ansichten sind etwas zu überspitzt und zu kritisch, weil man trotz aller negativer Kritikpunkte gegen den Zoo, auch sagen muss, dass das Leben in Gefangenschaft schon so manchen bedrohten Tierarten das Überleben gesichert hat. Aber natürlich geb ich dir recht, dass manche Zoos dringend an den Tierhaltungsumständen arbeiten müssen!
02.02.2014
Lisa18 hat geschrieben:
Auch das ist wieder ein sehr gelungener Bericht! Ich bin ganz deiner Meinung, das Tiere in keinster Weise in den Zoo, in Tierparks oder sonst wie eingesperrt ihr Leben fristen müssen!! Das Argument, das Kinder etwas im Zoo über die Tiere lernen, ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn!! Wie du bereits sagtest, die Tiere sind im Zoo nicht sich selbst. Sie haben Verhaltensstörungen, glasige Augen, die ins Leere blicken und eine Ausstrahlung, die tiefe Trauer ausdrückt! Es ist einfach nur furchtbar!
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