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Die Jagd nach dem Husky


von Laurii
09.08.2012
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Hallo liebe Comunity,

Mein Tag heute fing ganz normal an, wie immer in den Ferien. Ich wache auf, mache mich fertig, frühstücke und blätter dabei die Zeitung ( nach interesannt aussehenden Bildern und Überschriften :D) durch. Da fällt mir eine sofort ins Auge:

Die Jagd nach dem Husky


Da ist ja klar, dieser Artikel wird natürlich sofort gelesen :D Der Anfang war noch ziemlich normal. Einem Ehepaar war ein Husky, den sie erst ein paar Tage hatten,( dazu muss man aber sagen, dass die Beiden erfahrene Huskyhalter waren und das der Hund aus der "Nothilfe Polarhunde" in Lüneburg kommt), davon gelaufen. Dieser wurde nun gesucht. Eigentlich war der Inhalt des Artikels jetzt klar und ich könnte aufhören zu lesen (ich bin in sachen Zeitungen noch ziemlich lese faul.. :D)  Doch dann fragte ich mich.. warum denn die JAGD nach dem Husky? Also bewegte ich mein vom frühen Morgen (Ja ausnahmsweise in den Ferien mal früh..)  noch etwas langsam arbeitendes Gehirn weiter zu arbeiten.

Es folgten die weiteren Informationen, dass der Hund bereits 8 Schafe gerissen habe und die Stadt Krefeld ihn nun zum Abschuss frei gibt.  ... ... WAS!?... Ich meine klar, es ist natürlich nicht schön, wenn so viele Schafe gerissen werden. Das wäre jetzt das perfekte Thema für Philosophie. Ist es nun besser das Leben eines Hundes zu nehmen, der ein Familienhund ist, oder das der 8 Schafe.

Als ich dann weiter lese, erfahre ich (Gott sei dank), dass sich die Jäger in Krefeld weigern den Hund zu erschießen. Sie wollen den Husky lebend fangen. (In diesem Artikel wird auch betont, dass man meißtens ein schlechtes Bild von Jägern hat. Wo mir dann auch aufgefallen ist, stimmt es sind meißtens nur vereinzelte Jäger, die einfach nur Mist bauen. (Wie wäre es mit dem Beispiel :Schießt den letzten Wolf in der und der Region  ab..) Dies bezieht man dann auf die Jägerschaft allgemein.  Aber es geht auch anders und das wird bei diesem Fall deutlich. Die Jäger und ein Hunde( Menschen) Trainer wollen den Hund fangen und zu seiner Menschenfamilie zurück bringen.

Es wird noch geschrieben, dass Studien zu folge ein Hund nach 8 - 13 Tage freier Wildbahn sein Verhalten komplett verändert. Der Hund sei von seinem Verhalten von einem Wolf nicht mehr zu unterscheiden.  Auch hiergegen musste der "Hundetreiner" (Ich nenn ihn jetzt mal so, auch wenn er eig. den Menschen sagt was sie anders machen müssen.) argumentieren, denn es wurde gesagt, das der Husky eingeschläfert werden muss, weil er angeblich das Wölfische nicht mehr ablegen könne. Er hingegen beruhigt, dass man alles wieder hin bekommen kann, wenn man weiß wie.

Ok, der Hund ist zwar zum Abschuss freigegeben, aber die Jäger wollen ihn lebend retten. Dann überflieg ich mal den Rest des Textes.
Aha ... Siberian husky.. Herkunft.. Charakter und Fähigkeiten.. "Der Todesschuss ist eine Seltenheit.." Ja das hört man doch gerne.  Und gleich darauf: ".. Jedes Jahr werden in NRW deutlich unter 100 Hunde wegen Wilderei erschossen... ... .... WAS!? Oh, DEUTLICH UNTER 100, ja das ist ja echt eine beruhigende Zahl!!
 

Hier wollte ich euch mal um eure Meinung und Kenntnisse fragen. Ist das wirklich eine Seltenheit unter 100 Hunde in einem Jahr in nur einem Bundesland? Also ich finde es persöhnlich viel zu viel..

Man müsste doch versuchen sie alle wieder einzufangen, sie irgendwie in ein Netzt treiben oder so?


Wie wird das denn erst mit den Wölfen werden. Wenn sie mal ein paar Schäfchen reißen. Da können sie nicht in jedem Bundesland so viele abschießen, denn so viele wird es gar nicht geben! (Noch einmal kurz zum Wolf, ich habe letztens einen kleinen Film gesehen, in dem gesagt wurde, das ein Zaun oder ein guter Hirtenhund der auf die Tiere aufpasst, schon vollkommen ausreicht, um einen Wolf fern zu halten. Außerdem wäre es sogar gut, wenn dei Wölfe wieder in unseren Wäldern heimisch werden, denn dann haben Rehe sowie Wildschweine wieder einen natürlichen Fressfeind und so würde der jüngere Wald / die jüngeren Pflanzen an denen die Rehe immer so gerne knabbern, sich viel schneller erholen und gedeihen. So viel dazu.)

Wie seht ihr das Thema allgemein?
Ich würde mich über Kommis freuen.


Der Artikel war am Do. den 09.08.2012 in der "Rheinischen Post"
Bilder: Wikipedia Commons

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Kommentare (8)
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20.08.2012
Laurii hat geschrieben:
Falls es euch noch interessiert, wollte ich noch einmal kurz schreiben, was mit dem Hund passiert ist.
Er wurde vom Zug erfasst und musste eingeschläfert werden :(. Trauriges Ende meiner Meinung.
14.08.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@Himbeere:
Tatsächlich? Unserer Hündin ist bei größeren Tiere meistens vorsichtig und versucht erstmal zu verstehen wer oder was genau das ist.
Wirklich erstaunlich, dass der Jagdinstinkt doch noch so stark ausgeprägt ist.
Danke für die Info :)
12.08.2012
Himbeere hat geschrieben:
höhere Zäune - für die Schafe UND für die Hunde
@Urmeli Also der Hund von meiner Oma (wohlerzogen, friedlich) hat mal ein Schaf angegriffen, dass auf einer Weide neben dem Weg stand. (meine Oma hat sich gerade unterhalten, der hund war ohne Leine - bei jeder anderen Tierart ist er ganz brav - da hat er einfach mal das Schaf angegriffen - ohne, dass er die Tierart kannte...) Ich denke ein solches Verhalten ist angeboren. Wenn der Hund die Tierart gekannt hätte, hätte er auch gewusst, dass er die nicht angreifen darf...
11.08.2012
lotte98 hat geschrieben:
traurig. dabei ist eigentlich der mensch schuld an diesem verhalten :(
10.08.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Auch wenn ein Hund nach einer gewissen Zeit sein Verhalten ändert, kann ich mir iwie nicht vorstellen, dass er dann Schafe angreift......Hasen und andere Kleintiere schon eher aber Schafe? Kommt wahrscheinlich auch auf seine Vergangenheit an.

Wilde Hunde zum Abschuss freizugeben ist in meinen Augen absoluter Schwachsinn. Rotwild etc wird gejagt, weil es sich zu schnell und zu viel vermehrt und damit eine Überpopolation entsteht - was für die Natur wirklich nicht gut ist. Dann kommen natürliche Fressfeinde und diese werden erschossen, weil sie eben jenes Wild jagen? Äh ja........

Hunde werden erschossen, Wölfe stehen unter Artenschutz.....auch total logisch

Ich finde es gut, dass die Jäger den Hund einfangen wollen. Bei einem Wolf wäre wahrscheinlich schon eine große Jagd organisiert.
Man könnte das ganze als Training dafür betrachten was passiert wenn sich tatsächlich wieder Wölfe ansiedeln. Jetzt weiß man auf jeden Falls schon, dass die Schafe in der Gegend nicht ausreichend gesichert sind.
10.08.2012
LSternus hat geschrieben:
Ist überhaupt bewiesen, dass es ein Husky war? Neben bei : Warum wildern eigentlich so viele Hunde? Weil man sie vernachlässigt!

Ich wette ein Wolf wäre schon längst erschossen worden. Traurig.
10.08.2012
Jayfeather hat geschrieben:
Ich kann verstehen, dass Hunde in NOTSITUATIONEN ,z.B. wenn sie Menschen (vor allem kleine Kinder) angreifen, zum Abschuss freigegeben werden. Aber trotzdem finde ich es traurig. Schließlich sind meißtens die Menschen selbst schuld an diesem Verhalten.
09.08.2012
killerwal hat geschrieben:
DEUTLICH unter hundert. das ist viel zu viel. wie kann man den zulassen so viele hunde zu schießen. und dann erst wenn die wölfe kommen. Unverschämtheit.
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