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Zwei Brüder (Film)


von Isa21
02.06.2011 - 16:30h
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Ich habe heute morgen auf ARD den Film "Zwei Brüder" von Jean-Jaques Annaud gesehen und wollte ihn hier einmal vorstellen.
 

In dem Film geht es um zwei Tigerjunge (Kumal und Sangha), die gemeinsam im Dschungel heranwachsen, aber schon ziemlich bald durch die Menschen voneinander getrennt werden; Nachdem der Jäger McRory den Vater der Jungen erschossen hat, findet er den kleinen Kumal, der kurze Zeit später an einen Zirkus verkauft wird.

Sangha hingegen wird von Raoul, dem Sohn des Gouverneurs, aufgenommen. Aber auch er wird von Raouls Eltern weiterverkauft.

So kommt es, dass die beiden ausgewachsenen Tiere ein Jahr später in einer Arena gegeneinander kämpfen sollen. Doch die Geschwister erkennen sich wieder und es gelingt ihnen gemeinsam auszubrechen.Die Menschen sehen die beiden Tiere als Bedrohung und McRory nimmt es sich zur Aufgabe, sie zu erlegen.  Als jedoch er und der Junge Raoul von den Tigern erkannt werden, bringt er es nicht übers Herz sie zu töten.

Der Film endet mit einem Appell, die wenigen noch wild lebenden Tiger zu bewahren und vor der Lebensraumvernichtung durch die Holzindustrie zu schützen.

Mir haben an dem Film besonders die großartigen Tieraufnahem gefallen. Allerdings zeigt der Film auch sehr deutlich den rücksichtslosen menschlichen Umgang mit der Natur und anderen Lebewesen. Im Film gab es noch ein Happy-End, doch die Wirklichkeit sähe anders aus.

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Kommentare (10)
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04.06.2011 13:08
Isa21 hat geschrieben:
@Killari: Danke fürs recherschieren. Ist schon beruhigend zu wissen, dass mit den Tieren gut umgegangen wurde. ;D
04.06.2011 12:39
XxLisaxX hat geschrieben:
Also ich habe ihn noch nicht gesehen.
Aber er wird mir bestimmt gefallen!
04.06.2011 11:14
Killari hat geschrieben:
Ich hab gerade mal ein bisschen über den Umgang mit den Tieren im Film recherchiert. Wikipedia sagt Folgendes:

"In einem Interview gab Regisseur Jean-Jacques Annaud an, höchstens zehn Prozent von dem zu zeigen, wie eine Zirkusdressur einen Tiger gebrochen hätte. Am Filmset selbst wurde mit mehreren Tieren gearbeitet, insgesamt 30 Tiger, darunter 18 Tigerbabys, die mit ihren Trainern nach Kambodscha eingeflogen wurden. Die Tigerbabys waren sieben bis zwölf Wochen alt und stammten größtenteils aus Zoos in Frankreich und Thailand. Unterstützt wurden die Dreharbeiten vom indischen Tigerexperten Valmik Thapar.

Das Filmteam richtete sich laut Annaud nach den Tieren: ?Wenn einer nicht wollte, hörten wir entweder auf oder arbeiteten mit einem Double weiter. Außerdem richteten wir uns ganz nach dem Temperament der Tiere. Einer ist ängstlicher als ein anderer, ein anderer wiederum bewegt sich mehr als der trägere Bruder. Wir konnten sie ihren Fähigkeiten gemäß einsetzen und hatten neben den wissenschaftlichen Beratern mit Thierry Le Portier einen der erfahrensten Tiertrainer dabei.? Le Portier hatte bereits bei Der Bär mit Annaud zusammengearbeitet und nutzte eine Kombination aus Stimm-, Ton- und Handsignalen um die Tiere die zu dirigieren. Gedreht wurde in einem eingezäunten Areal, wobei Regisseur, Kameramann und Crew aus einem Käfig heraus filmten. Die Öffnungen für die Kameras wurden nur mit Kaninchendraht gesichert. Die menschlichen Darsteller wurden in einer zweiten Aufnahme ?eingepasst?."

Scheinbar haben sie sich also bemüht, die Tiere gut und respektvoll zu behandeln und sie auch nicht zu zahmen Schoßhündchen zu machen.
04.06.2011 00:12
Fillie hat geschrieben:
Der Film ist wirklich gut, ich habe ihn auch auf DvD ;)

Aber trotzdem finde ich es nicht gut, dass sie (Wild)Tiere für solche Dinge missbrauchen.
Vor allem, jeder weiß, dass diese Tiere vom Aussterben bedroht sind.
Die beiden Tiger gehören in ein Zuchtprogramm zur Arterhaltung und nicht in die Hände von solchen skrupellosen Menschen, natürlich ist das nun eine Unterstellung meinerseits und wahrscheinlich kümmert man sich gut um die Beiden, aber trotzdem hier geht es um das PRINZIP.
03.06.2011 11:01
midori hat geschrieben:
@Isa21: So dick wie die waren, haben die scheinbar kein schlechtes Leben!^^
Ich denke schon, dass es ihnen richtig gut geht. Ansonsten hätten sie auch nicht solches Vertrauen und würden diesen ganzen Kram gar nicht erst mitmachen.
03.06.2011 03:02
LaLoba hat geschrieben:
Ich liebe diesen Film! Eine richtig schoene Geschichte, kann ich auch jedem empfehlen!
03.06.2011 01:45
Isa21 hat geschrieben:
Mir taten die darstellenden Tiere auch teilweise leid. Klar, muss um die Botschaft rüberzubringen, soetwas gezeigt weren, aber ist das moralisch vertretbar?
02.06.2011 22:44
midori hat geschrieben:
Alles mögliche! :o) Über Feuer springen, Kämpfen, Spielen, Fauchen, Schnurren... haben sie aber ganz souverän hingekriegt! ;o)
02.06.2011 19:40
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ja, das habe ich mich auch gefragt...was hat man für Tiere für den Film genommen und was mussten die Tiger für den Film alles machen? ...:/
02.06.2011 18:10
midori hat geschrieben:
Die Tiere in dem Film sind unglaublich fett! Eben Tiger aus Gefangenschaft. Aber trotzdem zuckersüß! Schöner Film mit einer klaren Botschaft! *gefällt mir* :o) Danke fürs Vorstellen!
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