Noch im Frühjahr dieses Jahres 2011, nach den Erdbeben und dem Tsunami, beriet ein von der japanischen Regierung geleiteter Ausschuss darüber, ob es eine Weiterführung der Waljagd geben sollte.
Ob diese politisch und ökonomisch realistisch sei, war die Frage. Anscheinend ist es das. Denn im Oktober 2011 fiel die Entscheidung, dass die Jagd im Walschutzgebiet der Antarktis fortgeführt werden soll. Und das mit einer finanziellen Unterstützung von der Regierung in Höhe von 26 Millionen Doller. Und der Witz daran ist, dass die hohen Kosten entstanden sind, weil sie durch den Schutz der Walfänger vor Umweltaktivisten bedingt sind. Wir planen, die Forschungsarbeiten zu beginnen, sobald wir sichergestellt haben, dass sie nicht mehr gestört werden, sagte zum Auslaufen der Flotte derFischereiminister Michihiko Kano und meint mit dem Begriff Forschungsarbeiten das Schlachten von vermutlich 800 bis 1000 Walen verschiedener Arten. Im vergangenen Winter war die Flotte von Aktivisten der Organisation Sea Shepherd aus der Antarktis vertrieben worden.Eine Schmach, die das stolze Japan nur schwer hinnehmen konnte.Harte Worte kommen deswegen auch von Seiten der Tierschützer.
Das ist eine Beleidigung für alle Anti-Walfangnationen, welche die Erdbeben- und Tsunami-Opfer so großzügig unterstützt haben, sagte Captain Paul Watson,der Gründer von der Organisation Sea Shepherd.
Sie haben Unterstützung aus dem Ausland als Hilfe für die Opfer dieser Tragödie entgegen genommen und nun schichten sie Geldmittel um, damit sie ihr illegales und obszönes Gemetzel an wehrlosen Walen im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres fortsetzen können. Inzwischen scheinen sie einfach nur noch besessen davon zu sein, Wale zu töten, nicht wegen der Nachfrage, nicht wegen des Gewinns, sondern allein, um ihre unangebrachte Ehre aufrecht zu erhalten. Es ist eine Schande und ein Schlag ins Gesicht von jedem, der ihnen in Zeiten der Not zu Hilfe gekommen ist."
Die japanische Walfangflotte lief um den 19.November aus und begab sich auf den Weg in die Antarktis um dort erneut Hunderte von Zwergwalen und Dutzende von Finnwalen zu töten. Um das seit 1986 bestehende international gültige kommerzielle Walfangverbot zu umgehen, stellt Japan die Fangaktivitäten als "der wissenschaftlichen Forschung dienlich" dar und das bis jetzt als Erfolg und das, obwohl die Gewässer der Antarktis seitens der Internationalen Walfangkommission (IWC) als Schutzgebiet gelten.
Aber es gitb Hoffnung...
Doch auch dieses Mal wird es wieder heftigen Widerstand geben und gitb es auch schon.Sea Shepherd wird diesen Anfang Dezember 2011 in ihrer achten Walverteidigungs-Kampagne mit einer stärkeren Anti-Walfang-Flotte in die entlegenen Gewässer der Antarktis zurückkehren, um die Großwale zu verteidigen. Und sogar politisch passiert ein endlich ein wenig. Nach jahrelangen Versuchen, die japanische Regierung zur Aufgabe des Walfangs zu bewegen, unternahm Australien im Mai 2010 erstmals juristische Schritte und klagte Japan vor dem Internationalen Gerichtshof auf Grund von Missachtung internationaler Vertragsbestimmungen an. Die neuseeländische Regierung denkt nun [endlich] laut über Schritte nach, um ebenfalls den diplomatischen Druck auf Japan zu erhöhen. Selbst von anderer Seite kommt was. Der bekannte Autor (er gilt sogar als der beliebteste Auto etc. Deutschlands), Schauspieler und Kosmopolit Mario Adorf hat für den WDCS für oder eher mit dem WDCS eine Botschaft hinterlassen....
Quellen:
WDCS, blog.migaloo.de/, de.seashepherd.org/news-and-media/news-110930-1.html
Bilderrechte:
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Ich habe hier,passend zu den Berichten von Johannes11 und Carina einen Surftipp b.z.w einen Tauc... weiter lesen
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das ist eine frechheit!
so und außderdem--- dieses video hab ich noch nie gesehen...wo lief das denn als werbung ?
Wie lange erzählt die japanische Regierung samt Walfangindustrie dieses Märchen jetzt schon??
Es ist gut, dass endlich auch mal Regierungen einschreiten und dieses Vorgehen an den Pragner stellen. Aber es ist schade, dass es nur 2 von hunderten sind.
Leider ein trauriges, sehr trauriges Thema. Meiner Meinung nach die größte naturwissenschaftliche Lüge überhaupt... aber wenigstens die Leute haben diesem verachtungswürdigen Volk Spenden zukommen lassen... schlimm!!
Neben bei; ich würde Paul Watson nicht als ,,jemand von Sea Sheperd" bezeichnen. ;) Er ist schließlich der Gründer.
aber es ist super, dass australien und neuseeland endlich was unternehmen oder es zumindest versuchen. aber traurig, dass es nur die beiden regierungen sind...
aber was ich überhaupt nicht verstehen kann, wie japan auch noch so dreist behaupten kann, dass das alles nur aus forschungsgrüden passiert! die halten uns doch nicht für so blöd, dass wir das glauben!