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© Martin Harvey / WWF-Canon
Hunde als Artenschutz-Detektive


von Franzichen
08.05.2014
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Spürhunde an Flughäfen werden oft auf die Suche nach zum Beispiel Drogen im Gepäck geschickt. Doch manche Spürhunde sind nicht auf der Suche nach Drogen, sondern unter anderem nach Elfenbein. Es gibt nämlich speziell ausgebildete Artenschutzspürhunde, die an Flughäfen nach Elfenbein, Tigerknochen und weiterem suchen!

Die Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC haben dieses System mit Artenschutz-Spürhunden an Flughäfen ins Leben gerufen, um Artenschmuggel aufzudecken. Und um den Schwarzmarkt einzudämmen, damit so schließlich die Wilderer keine Nachtfragemärkte mehr haben.

„Wer die Wilderei auf Nashörner und Elefanten in Afrika erfolgreich eindämmen will, der muss vor allem die Nachfragemärkte in Südostasien und China trockenlegen. Der Einsatz von Artenschutzspürhunden ist daher ein großer Erfolg für den Naturschutz“, so Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.

Die Artenschutz-Spürhunde gibt es an europäischen , australischen und ebenfalls auch an chinesischen Flughäfen.
Zum ersten mal hat nun auch in China ein Spürhund einen Fall von Artenschmuggel aufgedeckt. Der chinesische Artenschutzspürhund Jin Kai hat am Flughafen Baiyun der Stadt Guangzhou knapp ein Kilogramm Elfenbein-Schmuck und Schuppen von Schuppentieren gefunden. Dies ist der endgültige Beweis, dass das System der Artenschutzspürhunde auch in China funktioniert.

Der Spürhund Jin Kai ist einer der ersten ausgebildeten Artenschutz-Detektive in China und ist in der Lage neben Elfenbein auch Nashorn-Hörner, Produkte aus Tigerknochen und Felle sowie lebende Tiere wie Schildkröten und weitere Reptilien zu erschnüffeln.

Mit diesem tollen System und den tollen Hunden dahinter werden hoffentlich auch in Zukunft noch viele Artenschmuggler überführt, sodass die Nachfragemärkte sinken und die Wilderei gestoppt werden kann!

Quelle und Bilder: 

www.wwf.de/2014/mai/bester-freund-des-zollbeamten/bl/1/listid/14365/backpid/124/

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Kommentare (8)
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13.05.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Immer wieder faszinierend, was so eine Hundenase alles kann - und wie verkümmert eine menschliche Nase dagegen ist.

Aber am aller meisten freut es mich zu hören, dass China anscheinend aus den Puschen kommt und auch mal was gegen Wilderer und Schmuggel unternimmt.
10.05.2014
Luke24 hat geschrieben:
Der Bericht ist interessant :-). Wusste ich auch noch nichts von.
Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass es sich dabei im einen Tropfen auf den heißen Stein handelt. Wie im Artikel schon steht, sollte es darum gehen, die Nachfrage nach Elfenbein o.ä. einzudämmen. Aber Kontrollen an Flughäfen tragen dazu nur in geringem Maß bei. Besonders in China. Wenn man sich das Land auf der Karte anschaut, sieht man auf den ersten Blick, dass es keine größeren Probleme geben wird, Elfenbein o.ä. auch ohne Flugzeug ins Land zu bringen. China ist einfach riesig, hat tausende Kilometer Küste und grüne Grenze.
Daher sollte in meinen Augen ein zweiter Schwerpunkt darauf gelegt werden, tatsächlich den Menschen klarzumachen, dass diese Produkte nicht konsumiert werden sollten ....
09.05.2014
vince hat geschrieben:
Das wusste ich schon, und finde ich echt super!
09.05.2014
Franzichen hat geschrieben:
@Ronja96: Hunde haben ein vieeeel besseres Richvermögen als wir Menschen, also wirklich um Welten besser. Und mit ihrer guten Nase können sie dann auch entsprechend Gerüche wahrnehmen die wir Menschen nicht wahrnehmen können. Und so können sie zum Beispiel Elfenbein erschnüffeln.
09.05.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Das ist eine gute Sache. Aber mich würde echt interessieren, wie die das aufspüren können.
09.05.2014
RichardParker hat geschrieben:
Toll wirklich, ich hab auch schon davon gehört! :)
09.05.2014
Tamina hat geschrieben:
Davon hab ich auch schon echt viel gehört - gerade in Verbindung mit dem Artenschutzkoffer vom WWF. :D Ich hatte mal ein Video gesehen, wie diese Hunde das erlernen. Ich hab es leider nicht mehr gefunden, aber hier ist auch noch ein Video, wie das ganze abläuft. Der Anfang ist ein bisschen sehr still. ;) http://www.youtube.com/watch?v=ID-Jj3c9jy8
08.05.2014
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für den erfreulichen Bericht! Ich habe bereits schon mal etwas über diese Hunde gehört, aber was mir absolut neu ist, dass dieses Verfahren sogar in Australien und in China angewendet wird. Ich hoffe, das sich die Idee noch weiter auf der Welt verbreiten wird!
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