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© Martin Harvey / WWF-Canon
Der Bambusfresser beißt sich durch


von Marcel
07.09.2016
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Good News: Dem Großen Panda geht es besser. Dies ist ein Ergebnis der aktualisierten Version der Roten Liste der bedrohten Arten, die jetzt von der Weltnaturschutzunion (IUCN) in Hawaii vorgestellt wurde. Das Wappentier des WWF gilt zwar nach wie vor als gefährdet, ist aber nicht mehr unmittelbar vom Aussterben bedroht.

Letzten Zählungen zufolge leben in freier Wildbahn noch 1.864 Exemplare des Großen Pandas in den Bambuswäldern Chinas. Dies entspricht einem Zuwachs von 17 Prozent gegenüber der vorherigen Bestandsaufnahme. "Die Bären sind noch immer extrem selten, aber die Chancen, dass er sich durchbeißt, sind gestiegen", erläutert Arnulf Köhncke, Artenschützer vom WWF Deutschland. Der Erfolg sei auf gemeinsame Anstrengungen von Naturschützern und Wissenschaftlern zurückzuführen. Das Überleben der schwarz-weißen Bambusfresser habe sich zu einem chinesischen Prestigeprojekt entwickelt. Schutzgebiete und Wildtierkorridore seien eingerichtet worden und das Bewusstsein für den Pandaschutz gestärkt worden.

Für viele andere Tiere und Pflanzen sind die Aussichten weniger positiv. Besonders besorgniserregend ist die Situation für die Menschenaffen. Hochgestuft wurde der östliche Flachlandgorilla und der Borneo-Orang-Utan. Damit gelten jetzt alle sechs Menschenaffenarten als bedroht. Vier von ihnen werden sogar als "vom Aussterben bedroht" aufgeführt.

Die Menschenaffen werden durch die Zerstörung ihres Lebensraumes immer mehr in die Enge getrieben. Den Orang-Utan gefährden Palmöl- und Kautschuk-Plantagen, die sich auf Borneo immer stärker ausbreiten. Die Gorillas haben mit Abholzung, dem Abbau von Bodenschätzen und illegaler Jagd zu kämpfen. Zum Östlichen Gorilla zählen zwei Unterarten: der sehr seltene Berggorilla und der Östliche Flachlandgorilla. Nach 16.900 Exemplaren im Jahr 1994 wurden 2015 nur noch 3.800 Tiere gezählt.

Ohne den Kampf des WWF und vieler anderer Naturschutzorganisationen wäre die Lage für viele Arten noch viel schlimmer. Wir dürfen nicht aufgeben! Es gibt immer noch die Chance, das Artensterben zu stoppen. Wenn du dich uns anschließen willst, werde WWF Jugend Mitglied. Deine Hilfe kommt direkt in unseren Naturschutzprojekten an.

Fotos: Panda (Titelbild) © naturepl.com / Lynn M. Stone / WWF; Panda © naturepl.com / Pete Oxford / WWF; Östlicher Flachlandgorilla © Günther Merz / WWF; Orang Utan © naturepl.com / Anup Shah / WWF; WWF Jugend © Simon Straetker

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Kommentare (4)
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Sortieren nach Aktualität:
11.09.2016
Freedom01 hat geschrieben:
Super, dass es dem Panda wieder besser geht. Jetzt muss man sich weiter einsetzen, damit es ihm weiterhin und anderen bald gut geht.
08.09.2016
Gangsterhunnie hat geschrieben:
Super toll, dass der große Panda wieder größere Chancen hat. ^^

Allerdins ist es traurig, dass es den Menschenaffen so schlecht geht. :(
08.09.2016
Carolina hat geschrieben:
Da sieht man wieder, dass man eben doch etwas erreichen kann.. :) Jetzt muss man aber dran bleiben
07.09.2016
RichardParker hat geschrieben:
Dass der Panda jetzt größere Überlebenschancen hat finde ich toll, das ist ein wichtiger Schritt, auf den der WWF stolz sein kann! :)

Umso trauriger, dass es so schlecht um die Menschenaffen steht :( Aber gemeinsam sind wir stark!
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