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© Martin Harvey / WWF-Canon
Ausbeutung durch China - Das Leiden der tibetische Ökologie


von RichardParker
14.02.2015
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Hallo meine Lieben,


ich folge dem Rat von MarcelB, einer schönen Idee über die Ökologie Tibets zu berichten und wie sehr sie unter Chinas Einfluss leidet. In 3.000- 5.000 Metern Höhe ist die Natur sehr sensibel und bereits der 13. Dalai Lama sagte es zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Niemand soll einem Tier oder der Natur, egal wie groß oder klein sie auch sein mögen Schaden zufügen.

Seit der chinesischen Besetzung um 1940/50 ist es damit vorbei. Xizang wurde Tibet genannt, "Das Schatzkammer im Westen". Die Chinesen beuteten das Land aus: Sie raubten Bodenschätze, wie Uranerz, Kalisalze, Lithium, Gold, Borax, Öl, Kohle und Kupfer, sie wurde im Tagebau ohne Rücksicht auf die Verluste der Ökologie Tibets abgebaut, um daraus Nutzen für die eigene Wirtschaft zu ziehen. Rund Abbauhalden brachen plötzlich Krankheiten aus, die nicht selten tödlich verliefen.

Die Nomaden des Landes haben den nötigen Ausgleich geschaffen, bis die chinesische Besetzung begann zu jagen, Wälder zu roden und die Nomaden zu vertreiben und zur Sesshaftigkeit zu zwingen. Auch das große Potential Tibets wird für eigene Zwecke ausgebeutet, derzeit sind 81 Dämme durch die chinesische Regierung in Planung.

Die extreme Wasserknappheit in China soll die durch die Flüsse Tibets ausgeglichen werden. Der Jangtse wird laut WWF besonders leiden, aber auch Brahmaputra und Mekong werden noch verschont bleiben. Die Flüsse Tibets haben mit das größte Potential der Erde und sie werden schwinden, damit China ihr Milliardenland aus der Wasserkrise führen kann. Dabei werden die Lebensumstände Tibeter mit Füßen getreten. Jetzt wird Tibet nicht nur Menschenwürdigkeit sondern auch der ökologischen Vielfalt beraubt. Wegen eines Großprojekts, dem Bau einer Gold- und Kohlemine nahe einiger Flussläufe ist die Sauberkeit des Wassers auch noch bedroht.

Viele Menschen werden zwangsumgesiedelt, verlieren all ihr Hab und Gut und die Garantie auf eine gesicherte Zukunft. Fassungslos müssen sie mitansehen wie die Vielfalt ihres Landes zugrunde geht und das alles nur wegen einer profitgierigen Großmacht namens China.

Textquellen:

https://www.tibet-initiative.de/de/aktionen/aktionen_kampagnen/umweltkampagne_greentibetfreetibet/tibets_fluesse_im_wuergegriff_der_daemme/

https://www.tibet-initiative.de/de/tibet/umwelt/

Bildquellen:

http://images.china.cn/attachement/jpg/site1003/20120303/001fd04cfc9010bbc32f14.jpg

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.planet-wissen.de%2Flaender_leute%2Fchina%2Ftibet%2Fimg%2FIntro_tibet_berge_g.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.planet-wissen.de%2Flaender_leute%2Fchina%2Ftibet%2F&h=297&w=450&tbnid=H1RmD6r1vAZuqM%3A&zoom=1&docid=XE0tycnWerHD4M&ei=BEnfVI-9KMrzUrObhLAL&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=1046&page=2&start=12&ndsp=16&ved=0CIIBEK0DMBc

 

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Kommentare (3)
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17.02.2015
FenyaM hat geschrieben:
Das mit China und dem abgeben von gebieten in die Unabhängigkeit ist sowieso so eine Sache... In dem alten chinesischen Verständnis der Welt gibt es eine Person, die das "Mandat des Himmels" besitzt und über "alles unter dem Himmel" regiert, also damals der chinesische emperor. Für die Chinesen, die dann irgendwann erkennen mussten, dass sie vielleicht doch nicht über "alles unter dem Himmel" regieren ist dafür die Einigkeit dessen was heutzutage China bildet, um so wichtiger geworden...
Zum anderen ist auch fraglich ob Tibet autonom wirklich funktionieren könnte, da die gesellschaftlichen und politischen strukturen dort mehr oder weniger von den Chinesen zerstört wurden und man dort wirtschaftlich immer noch extrem von China abhängig wäre was wiederum zu weiteren Konflikten führen würde.
15.02.2015
4lexSchneegans hat geschrieben:
Das ist echt schlecht. Wie könnte man das andern? Wenn man jetzt damit anfangen würde, fragen sich sicher auch Leute warum nichts davor gemacht worden war und sind skeptisch ob es wirklich so schlimm ist. Aber China allgemein hat ein paar schwächen. Aber man kann ja nicht alles aus unserer ziemlich eingeschränkten Sicht sagen was sie andern sollen. Außerdem würde es wahrscheinlich, wenn es dazu gebracht wird zusagen das tibet wieder unabhängig wird würde es Jahrzehnte dauern... Und ich vermute und hoffe es gibt allgemein Veränderungen, in vielen Bereichen ...
15.02.2015
Luke24 hat geschrieben:
Oh ja, bei der chinesischen Besetzung Tibets liegt einiges im Argen. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es vor wenigen Jahren ja auch mal deswegen Aufstände der tibetische Bevölkerung, die aber unterdrückt wurden.
Traurig ist besonders, dass die Besetzung durch andere Staaten einfach hingenommen wird, wenn man mal von ein paar wenigen zurückhaltenden Protestnoten absieht. Somit entsteht auch kein Druck auf China, was an der Situation zu ändern.
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