Wo bisher Menschen kaum etwas veränderten...


Eiskalt erwischt!


© Zoe Caron / WWF-Canada

Die Region

Es wird alles anders!

© www.JSGrove.com/WWF

Du denkst bei "Arktis" auch an Eisbären? Dann wird dich diese kleine Geschichte aus Kanada interessieren: Kürzlich hat dort das Foto eines Inuits einen lokalen Foto-Preis gewonnen. Was war zu sehen? Eine Wespe. "Na toll", denkst du jetzt vielleicht, "er hat eine Wespe fotografiert, was ist daran besonders?"

Alles ist besonders daran! Kein Inuit hat jemals zuvor eine Wespe in der Arktis gesehen. Die Klimaerwärmung verändert alles im 'nicht mehr ewigen' Eis. So wie die Wespen gibt es viele Tierarten, die nach Norden wandern, weil es dort nun wärmer ist.

Außergewöhnlich und sensibel.

Die Arktis ist einzigartig. Kaum eine andere Region der Erde ist bisher so wenig durch den Menschen verändert worden. Kalt, unnahbar, gefährlich - und die Heimat für Tier- und (wenige) Pflanzenarten, die nirgendwo anders überleben könnten.

Karte der Arktis © WWF

Wie könnte man "Arktis" frei übersetzen? Wohl am ehesten mit "Grenzenlosigkeit". Keine Zäune weit und breit, keine Schranken, einfach nichts ... Nichts, außer: Pure Wildnis. Die Arktis ist weitgehend unbewohnt. Sie ist ein absolut einmaliger Ort, sie ist das Königreich der Kälte.

Doch die Arktis heizt sich auf. Immer mehr Eisfläche und Schnee verschwindet. Das setzt einen Teufelskreis in Gang, der den Klimawandel noch verstärkt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die durchschnittliche Lufttemperatur in der Arktis in den letzten Jahrzehnten fast doppelt so schnell gestiegen ist wie die globale Durchschnittstemperatur. So ändert sich die Eiswelt dramatisch: Der Nordpol könnte in absehbarer Zeit im Sommer eisfrei sein.

Die dunkle Seite der Arktis.

Das Weiß der Arktis wird immer weniger, dunkle Flächen machen sich breit. Das ist gefährlich, denn helle Flächen auf der Erdoberfläche funktionieren wie Spiegel: Sie reflektieren die Wärme der Sonne zurück ins All. Dunkle Flächen hingegen nehmen die Wärme der Sonne auf und beschleunigen die Erderwärmung.

Karte @WWF

Auch der Permafrostboden taut jeden Sommer weiter auf. Die dort eingeschlossenen Mikroorganismen setzen zunehmend Methan frei - ein Klimagas, das noch viel schädlicher ist als das weitverbreitete CO2.

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