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© Staffan Widstrand / WWF
Kampf um den Nordpol


von Angelina
23.09.2011
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 Die Arktis:  26 Quadrat Kilometer groß, Endlose Polarnächte, eisige Winterstürme und Minustemperaturen von bis zu -70°C

Und um das streiten sich zur Zeit 7  verschiedene Länder! Nämlich: Russland, Dänemark, Island, Norwegen, Schweden, Kanada und die USA. Aber es handelt sich nicht um die einzigartige Tierwelt der Arktis mit Eisbären und Moschusochsen, nein es handelt sich um wirtschaftliche Interessen. Denn unter den riesigen Eismassen sollen sich 25 % der weltweiten Vorräte an Gas und Öl befinden außerdem sollen wertvolle Diamanten unter dem Eis zu finden sein. 

Mit vielen Expeditionen wollen alle Länder beweisen, dass sie ihre Souveränität auch nach Norden ausdehnen können. Dabei geht kein Staat so konsequent vor wie Russland. Auf einer selbsteingerufenen Arktis Konferenz 2011 verkünden die Russen ihre Pläne.

Im Polargebiet soll die erste Raffinerie entstehen und natürlich kann sich Russland eine waffenfreie Arktis nicht vorstellen!

Durch die Bohrungen rechnen sich die Konzerne Exxon und Rosneft Millionen aus, denn wie immer geht es um Geld und Öl. 

Bislang gilt der Nordpol noch als internationales Territorium, doch Russland ist überzeugt: Diese begehrte Fläche ist eine Verlängerung russischen Festlandes! 

Doch, zum Glück, bleibt Russlands Vorhaben nicht unkommentiert:

Fürst Albert von Monaco stellt sich auf die Seite der Umweltschützer und ist somit ein Gegenspieler Putins. 

Der Abbau von Öl sei in diesem sensiblen Ökosystem sehr gefährlich, denn am Nordpol verzeiht die Natur solche Umweltsünden nur sehr schwer.

Eisen rostet kaum. Organische Abfälle werden nur langsam zersetzt. Schwebende Stoffe im Wasser werden immer langsamer abgebaut.

Durch den Klimawandel, welcher die Gletscher zum rapiden Abschmelzen führt, würde sich die Arktis nach Russlands Vorhaben, wegen des kalten Wassers, nur langsam wieder regenerieren. 

Seit 1972 sollen, laut der Uni in Bremen, schon 50 % des Eises zurückgegangen sein!

Wenn dieser Trend anhält, könnte die Arktis im Jahre 2030 Eisfrei sein und das hätte Auswirkungen auf das Weltklima.

 

www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Russland-als-Arktis-Eroberer-article4375761.html

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Kommentare (8)
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03.10.2011
Girty hat geschrieben:
Immer nur das Geld. Das ist heutzutage das Einzige, was zählt. Ich finde die Tatsache, dass bereits 50% des Eises zurückgegangen viel viel wichtiger. Gegen DIESE Tatsache sollte man wirklich etwas tun. Denn für die unschuldigen Wesen, die dort leben gibt es keinerlei Zukunft mehr. Menschen sollten endlich damit aufhören so egoistisch zu sein!
30.09.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Dass der Nordpol mit seiner Artenvielfalt und seinem freien Lebensraum viel wertvoller ist, als das "bisschen" Öl und Gas sieht die Wirtschaft/Politik natürlich wieder nicht. Die Öl- und Gasförderung würde nicht wieder gut zu machende Schäden am sensiblen Ökosystem verursachen und die Rechnung bekommen dann mal wieder die nachfolgenden Generationen.

Anstatt sich mal über alternative Methoden Gedanken zu machen, wird schon mit dem Hufen gescharrt und die Bewaffnugn eines Gebietes geplant, was eigentlich im ewigen Eis ruhen sollte....da kann man echt nur den Glauben an die angeblich intelligenteste Rasse auf diesem Planeten verlieren.
25.09.2011
Angelina hat geschrieben:
@Schimon:
Ja stimmt :d habe mich wohl verschrieben sorry (;
25.09.2011
Speck hat geschrieben:
Toller Bericht.
Ich finde das total dreist, dass die nur wegen dem Geld die Umwelt zerstören wollen.
25.09.2011
Schimon hat geschrieben:
Ich finde leider keine aktuellen Daten über die Größe der Arktis, aber 26km² ist wohl etwas zu klein :) 26 mio könnte hinhauen^^
24.09.2011
Philipp hat geschrieben:
Das Russland dieses Gebiet sogar mit Waffengewalt verteidigen will, wundert mich nicht.
"Um die Bodenschätze besser ausbeuten zu können, wolle Russland in der Arktis ein umfassendes Kommunikations- und Überwachungssystem aufbauen[...]Geplant seien acht Rettungszentren entlang der nordrussischen Küste, die auch zum Umweltschutz genutzt werden sollten."(dpa)
Wenn ich so etwas lese, kann ich nur noch traurig den Kopf schütteln..
24.09.2011
maurice911 hat geschrieben:
kann mich dem nur anschließen ! sehr guter bericht :)
obwohl das nicht gerda mein haupt intressen gebiet trifft ..finde ich es doch sehr erschreckend sehen zu müssen das ein Ökosysthem im vergleich zu fossilen energien weniger wert seien soll :O
aber fettes lob an Fürst Albert von monaco!:)
24.09.2011
Christina1107 hat geschrieben:
Ja, ich finde dieses Thema auch sehr erschreckend und beschäftige mich auch sehr mit ihm. Ich finde toll dass dieserFürst Albert von monaco auf der Seite der Umweltschützer ist. Super. Toller bericht. :)
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