Bleib aktuell!


Was gibt's


Neues?


© Staffan Widstrand / WWF
"Ich hör wohl nicht recht !?" - Schallexperimente in der Antartiks


von MaRyLoU
19.02.2012
5
0
78 P

Wissenschaftler aus dem Bremerhaven sollen mittels eines russischen Kooperationspartners umstrittene Untersuchungen für die Untersuchung der Verschiebung der Kontinentalplatten betrieben haben - und dass mit Schallkanonen. Für das wurden Bremerhavenner Forscher vom WWF und vom WDCS (Whale & DolphinConservation Society) stark kritisiert.

Das zu Kritisierende waren die Forschungsmethoden. Denn geforscht wurde mit Schall. Einer Schallkanone mit einer geschätzen Lautstärke von 260 Dezibel, was Walen und Robben massive Ohrschäden verursacht/ verursachen kann. Das "skandalöse", wie vom WWF und WDCS bezeichnete Verhalten, sei, dass das Wegener-Institur, zugesagt hatte, auf großvolumige Schallkanonen zu verzichten. Tatsächlich wurden diese Schallwellen von russischen Forschern zum Meeresboden gesendet worden, um aus einer Art Echo weitere Hinweise zur Verschiebung der Kontinentalplatten zu erhalten.

Doch die Forscher weisen die Kritik zurück. Nach Angaben des Bremerhaven-Instituts seien die Wissenschaftler nicht aktiv an dem Experimenten beteiligt gewesen, sondern hätten auf dem russischen Schiff nur zugehört. Und es kommt noch schöner, denn diese Zusammenarbeit ist offenbar "gängige" Praxis. Normale Experimente wie sie vielfach im Jahr gäbe, so Wilfried Jokat vom Wegener-Institut. Die 2007 und 2008 vom Umweltbundesamt nicht genehmigten Experimente mit großen Schallkanonen stünden in keinem Zusammenhang mit der jetzigen russischen Expedition – zumal es sich auch um ein anderes Fahrtgebiet handele, so Jokat. Die gesamte weiteren Stellungsnahmen des Instituts, könnt ihr hier nachlesen.

Ob nun dem glaubt, ist die eigene Entscheidung. Doch ich finde, Forschung sollte auf keinen Fall betrieben werden, wenn dabei etwas zerstört wird - sonst kann man dann hinterher die Zerstörung untersuchen...

Quelle: http://www.radiobremen.de/wissen/nachrichten/wissenawiexperimentewale100.html

 

Weiterempfehlen

Kommentare (5)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
22.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
"Doch ich finde, Forschung sollte auf keinen Fall betrieben werden, wenn dabei etwas zerstört wird - sonst kann man dann hinterher die Zerstörung untersuchen..."

da ich dir einfach nur noch zustimmen!
21.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Es ist leider so, dass wir uns der ganzen Auswirkungen, die alleine die Beschallung von Schifffahrt und Radarsystemen auf das marine Leben haben, überhaupt nicht bewusst sind. Auch ohne solche Experimente ist es sehr laut im Meer. ZT kommen Tiere von ihren Wanderruten ab, weil sie sich irritieren lassen usw.
21.02.2012
LuisaMarie hat geschrieben:
Toll den letzten Rückzugsort beschallen die noch D:
Die spinnen doch!
Und am Ende wundert man sich warum Wale und Robben sich verirren, ist klar.
20.02.2012
Rhino hat geschrieben:
Super Bericht! :)
Stimme dir da absolut zu!

Man sollte diese Praktiken dringend unterlassen! Wer weiß, was das noch für Folgen haben wird ...
19.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
ich geh auch nich durch die straße und mach lärm weil es andere stört warum soll ich es dann bei tieren machen :( finde ich furchtbar
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Könnte dir auch gefallen
Wie steht es eigentlich um die Walrosse?
Wie steht es eigentlich um ...
Im Schatten der Eisbären ? Dass der Lebensraum Arktis und vor allem die dort lebe... weiter lesen
Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil